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Weingut Stefan Lutz Bechtolsheim/Rheinhessen 3 Weissweine und 3 Rotweine

 Stefan Lutz
Das Weingut Lutz hat ihr Zuhause in Bechtolsheim im sonnigen Rheinhessen, da wo es mittlerweile seit langem ganz ausgezeichnete Weine gibt. Hier am Fuße des Petersberges, der höchsten Erhebung Rheinhessens, wird bereits seit vielen Jahrhunderten Wein angebaut, denn urkundlich erwähnt wird dies bereits im Jahr 767 nach Christi Geburt. Entsprechend existiert eine lange Tradition und Erfahrung bezüglich des Weinbaus. 

Dies liegt auch an den wichtigen Voraussetzungen, die grundsätzlich vorhanden sein müssen, damit beste Weine gelingen. Da ist zum einen die besondere Bodenbeschaffenheit, die geeignet sein muss damit die passenden Rebsorten gelingen, und weiterhin benötigt man das richtige Klima mit vielen Sonnenstunden. Beides ist in Rheinhessen, und hier insbesondere um den Weinort Bechtolsheim vorhanden. 

Das Weingut Lutz existiert bereits seit dem Jahr 1933, als Karl Lutz, der Großvater des heutigen Inhabers Stefan Lutz das Gut gründete. Um 1700 sind die Vorfahren der Familie aus Südfrankreich über das Elsass nach Rheinhessen einwandert. 1780 haben sie sich in Bechtholsheim niedergelassen und begonnen Wein anzubauen. Entsprechend existiert eine sehr lange Tradition in der Familie und heute sind drei Generationen im traditionellen Familienunternehmen damit beschäftigt, Weine auf ganz hohem Niveau und bester Qualität zu erzeugen. Dies gelingt auf einer Rebfläche von 28 ha in den Lagen Bechtholsheimer Petersberg, Bechtolsheimer Sonnenberg, Bechtholsheimer Wingertstor und Bechtholsheimer Klosterberg. 

 Foto: Helga König
Dabei sind die Weinberge mit 20 verschiedenen Rebsorten bestockt und dies ergibt eine Anzahl von etwa 140.000 Rebstöcken. Davon werden etwa 38 Weiß- und Rotweine hergestellt, die alle von herausragender Qualität sind. Neben den drei Rotweinsorten Portugieser, Spätburgunder und Dornfelder sind es unterschiedliche Weissweine wie Grauer Burgunder, Huxelrebe, Silvaner, Kerner, Scheurebe, Müller-Thurgau, Weißer Burgunder, Bacchus, Riesling und Silberrebe, die die Vielfalt der Weine im Weingut Lutz ausmachen. Das Weinmachen wird von einer ganz besonderen Philosophie geleitet, die ausschließlich auf Qualität beruht. 

Da Familie Lutz überzeugt ist, dass die Qualität eines Weines wesentlich vom Weinberg abhängt, unternehmen sie alles um hier optimale Voraussetzungen zu schaffen. Dabei muss die Natur im Einklang mit traditionellem Weinwissen aber auch mit modernster Technik stehen. Naturnahe Bewirtschaftung der Lagen ist dabei genauso wichtig wie eine schonende Arbeitsweise und moderne Kellertechnologie. Erst wenn dieses zusammen perfekt harmoniert, kommen Ausnahme-Weine zustande, so wie sie im Weingut Lutz innovativ und charaktervoll kreiert werden. Dabei ist auch die Idee von einer besonderen Cuvée gereift, die zunächst als Rotwein aus den besten roten Rebsorten des Gutes vinifiziert wurde. 

Der rote Wein erhielt die Bezeichnung "Grundstock" und ist eine Cuvée aus Spätburgunder, Dornfelder, St.Laurent und Portugieser. Durch seinen besonders gelungenen Geschmack hat er derart auf sich aufmerksam gemacht, dass die Kunden und Freunde des Weinguts Lutz gefragt haben, ob nicht entsprechendes auch als Weisswein geschaffen werden könnte. So ist nun neben dem roten "Grundstock" ein weißer entstanden aus den Rebsorten Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay und etwas Gewürztraminer zur Abrundung. Damit auch äußerlich diese erstklassigen Weine in Erscheinung treten, hat man den "Grundstock" in einer sehr markanten Flasche abgefüllt, die eigens dafür entwickelt wurde.  So viel Engagement und Innovation trägt natürlich auch seine Früchte. Nicht nur dass die Weine vom Weingut Lutz immer neue Anhänger und Freunde finden, auch die Landwirtschaftskammer hat dies honoriert und einige Weine mit der Silbernen Kammerpreismünze sowie den ersten "Grundstock" mit der Goldenen Kammerpreismünze ausgezeichnet. 

Nachdem wir jetzt wichtige Informationen vorausgeschickt haben, freuen wir uns auf die anstehende Verkostung der 6 Weine, auf die wir sehr gespannt sind: 

 Stefan Lutz
2016 Bechtolsheimer Petersberg Grundstock Weisswein Cuvée Trocken Vegan Ausgebaut 

Beginnen wollen wir unsere kleine Verkostungsreise durch den Keller der großartigen Weine vom Weingut Stefan Lutz mit dieser Weisswein-Cuvée, deren Trauben von allen hier vinifizierten Rebsorten in der Spitzenlage Bechtolsheimer Petersberg gewachsen sind. Mit Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay und ein wenig Gewürztraminer ist so eine Cuvée entstanden aus den besten Weisswein-Sorten, die gewachsen sind in einer der Lagen dessen Terroir mit zum besten in Rheinhessen gehört. 

Stefan Lutz hat sein ganzes Herzblut und Engagement in die Erzeugung des "Grundstock" gelegt, denn gerade diese ausgezeichneten Cuvées haben seine ganze Aufmerksamkeit. Hier hat er sich mit zwei weiteren Partnern zusammengetan, die mit ihm gemeinsam den Auftritt des "Grundstocks" initiiert haben. Während Stefan Lutz diese besondere Cuvée kreiert hat, haben sich Till Wagner um die Vermarktung und Mike Ries um den Auftritt des Weines gekümmert. Die Idee die dahintersteckt ist, einen großartigen Wein auch in einer designmäßig überzeugenden Flasche anzubieten. 

Und dies ist mit einer eigenen Grundstockflasche absolut gelungen. Bereits der Anblick der Flasche erregt Aufmerksamkeit und macht unbedingt neugierig auf den Inhalt. Im Glas zeigt sich die Cuvée in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Bevor die olfaktorische Prüfung beginnt, sollte man dem Wein genügend Zeit gönnen, damit er sich mit Sauerstoff vermählen kann. Jetzt zeigen sich deutliche Anklänge in der Nase, die an Birnen, Aprikosen und andere gelbe Früchte erinnern. 

Im Mund und am Gaumen werden diese Nuancen geschmacklich bestätigt und durch eine angenehme Zirtusnote ergänzt. Alle Frucht-Komponenten werden von einer bestens ausbalancieren Säure getragen, sodass ein frischer, animierender Geschmack den Verkoster überzeugt. Die Cuvée ist intensiv, besitzt einen langen Nachhall und begeistert durch seinen fruchtig, cremigen Schmelz, gepaart mit einer sehr angenehmen Säure, die den Wein rund und gehaltvoll und überaus gut schmecken lässt. 

Der 2016 weiße "Grundstock" ist einer solcher Weine, von dem man „auf einem Bein nicht stehen kann“, soll heißen, da möchte man absolut mehr von verkosten. Im Kreis von Freunden wird er hochwillkommen sein, dann ist die eine oder andere Flasche zusätzlich nötig, aber auch zu Pasta, hellem Fleisch und Fisch ist er ideal. Wirklich eine tägliche Erbauung diese 2016er Grundstock Weisswein Cuvée. 

Wir empfehlen diesen weißen "Grundstock" zu:  "Spargeltarte"

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden. 

Sehr empfehlenswert.

Peter J. und Helga König 

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut Stefan Lutz und können den Wein dort bestellen:  http://www.weingut-lutz.de/

 Stefan Lutz
2016er Bechtolsheimer Petersberg Grauer Burgunder -trocken-

Es folgt nun aus derselben Lage wie die Cuvée zuvor dieser trockene Grauer Burgunder. Das Terroir im Bechtolsheimer Petersberg ist prädestiniert gerade für einen exzellenten grauen Burgunder, bietet doch die Bodenbeschaffenheit die nötigen mineralischen Stoffe, und das Klima hier in Rheinhessen viele Sonnenstunden, die die Trauben perfekt reifen lassen. Stefan Lutz und seine gesamte Familie sorgen mit akribischer Sorgfalt dafür, dass die Rebstöcke unter naturnahen Bedingungen beste Wachstumschancen haben. Entsprechend ist die Weinbergspflege, die durch die Erfahrung der älteren Generationen in der Familie Lutz mit viel Bewusstsein für Tradition durchgeführt wird. 

Nach der entsprechenden Lese, die sich nur auf hochreifes, gesundes Traubengut konzentriert, wird zeitnah danach das Lesegut sehr schonend durch modernste Kellerwirtschaft vinifiziert. Alle diese Schritte dienen nur einem einzigen Ziel, dem sich Stefan Lutz kompromisslos verschrieben hat: allerbeste Qualität. Seine Weine sollen Terroir-betont, einen eigenen Charakter besitzen und gleichzeitig unverwechselbar seine Handschrift des Weinmachens zeigen. Und dies ist eindeutig bei diesem 2016er Grauer Burgunder trocken gegeben. 

Die Farbe des Weines im Glas ist ein leuchtendes Hellgelb. Auch hier bitte die nötige Sauerstoff-Zufuhr nicht vergessen, bevor der Wein verkostet wird. Jetzt zeigen sich wunderbare Anklänge in der Nase, die an Stachelbeeren und Mango erinnern. Ergänzt wird die Aromenfülle durch Nuancen von Wiesenblumen und Zitrusfrüchte. Alles zusammen zeigt sich auch geschmacklich im Mund und am Gaumen, wobei besonders die Balance zwischen Frucht und Säure sehr angenehm wahrgenommen wird. 

Der 2016er Grauer Burgunder trocken punktet mit einem kräftigen Geschmack, viel Frucht und dieser besonderen Frische, die ein solcher Wein einfach haben muss. Bei einem langen, intensiven Finish werden alle Vorzüge dieses gelungenen Grauer Burgunders mit viel Trinkfreude positiv wahrgenommen, wozu auch dieser feine Schmelz gehört, der dem Wein zusätzlich Substanz und Fülle gibt. Hier ist Stefan Lutz ein ganz prächtiger Grauer Burgunder gelungen. Zur täglichen Entspannung ideal, bietet sich der Wein ebenfalls als geeigneter Begleiter von hellen Fleischspeisen an. 

Der 2016er Bechtolsheimer Petersberg Grauer Burgunder trocken hat 13% vo/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden. 

Wir empfehlen diesen Grauen Burgunder zu "Kalbsfilet mit Grilltomaten"

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

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 Stefan Lutz
2015 Bechtolsheimer Sonnenberg Gewürztraminer Spätlese 

Zur weiteren Verkostung kommt nun dieser 2015er Gewürztraminer. Der Prädikatswein wurde als Spätlese ausgebaut. Das Traubengut ist in einer weiteren besonderen Lage des Weinguts Lutz gewachsen, im Bechtolsheimer Sonnenberg. Auch hier unternimmt die Familie Lutz alles, damit beste Wein-Qualität entsteht. Für die Winzerfamilie aus Bechtolsheim sind die Weinberge ihr größter Schatz. Ihm gilt die ganz besondere Pflege und Sorge, denn hier entsteht die Qualität der Weine und das Potenzial ihrer Entfaltung hängen von der Wahl der Lage und der sorgfältigen Rebenpflanzung ab. Entsprechend der Philosophie von Stefan Lutz gilt es die Weine klar in der Frucht und mit klassischen Akzenten auszubauen. 

Es ist das Ziel, Natur mit traditionellem Weinwissen und schonender Arbeitsweise sowie moderner Kellertechnologie in Einklang zu bringen. Deshalb werden alle Arbeitsschritte in Hinblick auf Qualitätsverbesserung ständig kontrolliert, sowohl bei der Weinbergspflege, der Lese und beim Ausbau der Weine im Keller. Dies gilt ebenso uneingeschränkt für die hier verkostete 2015er Gewürztraminer Spätlese. Um dem Auge auch hier eine Besonderheit zu bieten wird die Spätlese in einer ganz individuellen 0,5 l Flasche angeboten, die eher einer länglichen Likörflasche ähnelt. 

Die Glasfarbe ist ein elegantes Dunkelblau, was durchaus seinen besonderen Reiz hat. Im Glas zeigt sich der Wein einem hellen Gelb mit brillanten Reflexen. Um olfaktorisch und geschmacklich diese 2015er Gewürztraminer optimal kennenzulernen, ist es geboten ihm vor der Verkostung zunächst eine Beatmung mit Sauerstoff zuzustehen. Dann zeigen sich Aromen in der Nase, die an Rosen und Litschi und florale Nuancen erinnern. Diese Anklänge werden auch mit Mund und Gaumen geschmacklich wahrgenommen, wobei sich noch Aromen von Honig, Akazien und Orangenschale hinzugesellen. 

Beim Geschmack fällt besonders das großartige Süße-Säure-Spiel auf, wobei zunächst die Fruchtsüße den Auftakt gibt und allmählich ergänzt wird von einer wunderbaren, tragenden Säure, die auch für einen langen, intensiven Nachhall sorgt. Der Gewürztraminer ist ungemein dicht, sehr präsent und streichelt das geschmackliche Empfinden. Dass er ständig zu einem nächsten Schluck animiert, versteht sich bei dieser abgehobenen Qualität von selbst. 

Die 2015er Bechtolsheimer Sonnenberg Spätlese hat moderate 10,5% vol/alc und sollte bei 10 bis 12 Grad Celsius genossen werden.

Wir empfehlen  diese Spätlese zu "Entenlebermousse mit geröstetem  Baguette"

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

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 Stefan  Lutz
2016 Bechtolsheimer Petersberg Grundstock Rotwein Cuvée Trocken Vegan Ausgebaut 

Nach den drei exzellenten Weissweinen gilt es erneut ein Grundstock Cuvée in rot zu verkosten. Aus seiner Spitzenlage Bechtholsheimer Petersberg hat Stefan Lutz vier rote Rebsorten gewählt und sie zu dieser höchst gelungenen Cuvée zusammengeführt. Mit Spätburgunder, Dornfelder, St. Laurent und Portugieser sind vier Rotweine am Start, die alle prächtig, Terroir-betont im Bechtolsheimer Petersberg gedeihen und die der innovative Winzer verstanden hat nach einer "Geheimformel" zu dieser großartigen Cuvée auszubauen. Stefan Lutz ging es dabei nicht darum, einen höchst komplizierten Rotwein zu kreieren. Ihm ist dran gelegen, einen kraftvollen authentischen Roten mit einem eigenen Charakter zu entwickeln, der eine breite Palette an Fruchtaromen hat, die bestens miteinander harmonieren und die von der richtigen Säure getragen wird. Das Geschmacksbild sollte bestens abgerundet sein und so den Verkoster animieren, doch noch ein weiteres Glas mehr zu trinken und dabei die richtige Trinkfreude aufkommen zu lassen.

Der rote "Grundstock", der ebenfalls vegan ausgebaut wurde, soll wie der weiße den Weinliebhaber mitnehmen und begeistern. Und dies ist wahrlich auch bei diesem Rotwein Cuvée trocken absolut gelungen. Die Farbe des Weins im Glas ist ein kräftiges Dunkelrot mit violetten Reflexen an der Oberfläche. Hat der Weißwein schon Sauerstoff benötigt um sich ganz zu öffnen, so gilt dies für einen Rotwein erst recht. Jetzt registriert die Nase intensive Anklänge an dunkle Kirschen, Brombeeren, leichte Bittermandel, schwarze Johannisbeeren und Wildkirschen. Im Mund und am Gaumen werden diese Aromen geschmacklich bestätigt und durch eine verhaltene Säure bestens ergänzt. 

Die Cuvée ist dicht, extraktreich, mit einem kräftigen Körper versehen und durchaus komplex. Dabei zeigt der Rotwein eine gelungene Harmonie, sowohl was die Zusammensetzung der vier Ausgangsweine mit ihren Fruchtnuancen anbetrifft, als auch bezüglich der Balance zwischen Frucht und dem zurückhaltenden Tanningehalt. 

Der 2016er "Grundstock" rot ist erstaunlich weich und rund, was sich noch einmal sehr deutlich bei dem langen Abgang zeigt. Hier ist Stefan Lutz ein toller Roter gelungen, der nicht bestaunt und verehrt werden soll, sondern der mit viel Spaß und Freude getrunken werden will. Und dazu eignet sich das 2016er Bechtholsheimer Petersberg Grundstock Rotwein Cuvée trocken ganz vortrefflich.

Wir empfehlen diesen roten Grundstock zu  "Pasta mit Steinpilzen"

Der Wein hat 13% vo/alc und sollte bei 16 bis 19 Grad Celsius verkostet werden. 

Sehr empfehlenswert.

Peter J. und Helga König 

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 Stefan Lutz
2015er Bechtholsheimer Homberg Spätburgunder trocken 

Als weiterer ausgesuchter Rotwein folgt dieser 2016er Spätburgunder trocken, der in einer weiteren besonderen Lage des Weinguts Lutz gewachsen ist, im Bechtholsheimer Homberg. Dass mittlerweile ganz exzellente Spätburgunder auch in Rheinhessen heranreifen, hat sowohl mit den vielen Sonnenstunden zu tun, als auch mit dem fortschreitenden Klimawandel, der der Spätburgunderrebe eine längere Periode des Wachstums und der Reife beschert. So können die Traubenbeeren optimal ausreifen, sodass wirklich hochreifes Erntegut gelesen werden kann, was sich speziell auf die Qualität des Weines auswirkt und ihm intensive Frucht und Dichte beschert. Trocken ausgebaut, hat speziell dieser 2015er Spätburgunder genügend Zeit gehabt, um auch noch auf der Flasche nachzureifen. So kommt ein Wein ins Glas mit außerordentlichem Niveau und einem Geschmack, der gerade die Freunde eines charaktervollen Spätburgunders begeistert. 

Die Farbe des Weins im Glas ist ein dunkles, dichtes Burgunderrot. Bitte auch hier zunächst den Sauerstoff nicht vergessen. Die olfaktorische Prüfung danach zeigt wunderbare Anklänge an eine Fülle dunkler Kirschen, sowie auch Bitter-Mandel. Mund und Gaumen bestätigen geschmacklich den Eindruck in der Nase, wobei sich zeigt, dass die klaren Fruchtaromen durch eine angenehme Säure bestens abgerundet sind. 

Der 2015er Spätburgunder trocken ist dicht, nicht zu kompliziert und mit einem langen Finish versehen, das noch einmal Revue passieren lässt, was großartiges in ihm steckt. Er ist ein Roter allererster Güte, von dem man auch gerne mal eine zweite Flasche trinkt, zuhause in Zweisamkeit oder mit Freunden. Gerade in der kalten Jahreszeit bietet er sich bestens an, denn er besetzt neben seiner kirschigen Frucht auch die belebende Frische und zeigt bei der richtigen Temperatur, dass er ein absoluter winterlicher Trinkgenuss ist. 

Als Begleiter von entsprechenden Speisen ist er zu jeder Jahreszeit willkommen. 

Wir empfehlen diesen Rotwein zu "Rinderfiletragout mit Spätzle"

Der 2015er Bechtholsheimer Homberg Spätburgunder trocken hat 13% vol/alc und sollte bei 18 bis 20 Grad getrunken werden. 

Sehr empfehlenswert. 

Peter J. und Helga König 

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 Stefan Lutz
2012 Bechtholsheimer Sonnenberg Regent trocken im Barrique gereift 

Als dritter Rotwein kommt zum Abschluss unserer kleinen, aber feinen Verkostungsreihe durch die Weine vom Weingut Lutz dieser 2012er Regent trocken zur Verkostung. Das gesunde und hochreife Traubengut zu diesem Rotwein von der Regent-Traube ist in der Lage Bechtholsheimer Sonnenberg gewachsen. Der 2012er Regent trocken wurde im Barrique ausgebaut. Erfahrene und kenntnisreiche Winzer wie Stefan Lutz lassen ausschließlich Spitzenweine ihres Gutes im Eichenholzfass reifen, denn ein solcher Ausbau gibt dem Wein eine zusätzliche Aromenfülle durch Holznoten und Tannine. 

Der Rotwein zeichnet sich durch eine weitaus längere Lagerfähigkeit aus, speziell nach der Abfüllung auf die Flasche, in der die Aromen, eingeschlossen von der Gerbsäure in aller Ruhe weiter reifen können und sich der Wein langsam aber stetig auf seinen geschmacklichen Höhepunkt hinzu bewegt, um dann einige Jahre dort auf den Zenit zu verharren. Regent ist eine noch recht junge rote Rebsorte. Als Kreuzung aus den Sorten Diana und Chambourcin ist sie erst 1995 als Rotwein-Sorte zugelassen. In Rheinland-Pfalz und hier speziell in Rheinhessen ist ihr Anbau mit Abstand am weitesten verbreitet. Sie gilt als besonders pilzresistent. 

Im Glas präsentiert sich der 2012er Regent trocken in einer dunkelblauen bis violett blauen Farbe. Hier ist die Vermählung mit Sauerstoff vor der Verkostung besonders wichtig, denn so werden die Aromen von dem sie umhüllenden Gerbstoff befreit und können sich so komplett olfaktorisch und geschmacklich offerieren. Intensive Noten nach Kirsche und Johannisbeere beglücken die Nase, die auch geschmacklich von Mund und Gaumen bestätigt werden. Hinzu gesellt sich eine leichte Vanille-und Holz-Note, nebst einer moderaten Säure. Der Rotwein besitzt einen kräftigen Körper, bestens eingebundene Tannine und punktet mit viel Substanz und Komplexität. Bei aller Fülle überzeugt er mit der nötigen Harmonie, die einen solchen Spitzen-Rotwein auszeichnet und seine Verkoster komplett überzeugt. 

Der 2012er Regent trocken eignet sich besonders für einen kenntnisreichen Genießer, der solche großen, im Barrique gereiften Rotweine überaus schätzt. Hier bleiben keine Wünsche offen, ebenso wenig wenn er dunkle Wildgerichte begleitet. 

Wir empfehlen diesen Wein zu einer "Geschmorten Wildschweinkeule mit grünen Bohnen und Röstkartoffeln" 

Der Wein hat 13% vol/alc und sollte bei 18 bis 20 Grad Celsius genossen werden. 

Sehr empfehlenswert.

Peter J. und Helga König 

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Nachdem wir jetzt die besonderen Weine vom Weingut Lutz aus Bechtolsheim in Rheinhessen kennenlernen und genießen durften, hier nun unser Fazit: 

Alle Weine, ob weiß oder rot sind von einem außerordentlichen Niveau und von allerbester Qualität. Stefan Lutz versteht es seinen Weinen einen eigenen Charakter zu geben, sie individuell und entsprechend dem besonderen Terroir seiner Spitzenlagen auszubauen. Sie sind authentisch, besitzen eine klare Frucht und zeigen deutlich die gekonnte Handschrift des Weinmachers. Eine absolute Besonderheit bildet seine neue Weinlinie "Grundstock". 

In dieser Edition werden weiße und rote Cuvée präsentiert, die ungemein animierend, genau den Geschmack besitzen, der jedes Herz des Weinliebhabers höher schlagen lässt, denn sie schmecken einfach gut. Hier ist Stefan Lutz ein wunderbares Trinkvergnügen gelungen, zumal der "Grundstock" sich auch optisch als etwas ganz Besonderes präsentiert. Bester Wein in einer gekonnten, ansprechenden Flasche, da macht die Verkostung noch mehr Freude. Uns jedenfalls haben die Weine von Stefan Lutz komplett überzeugt und wie die Auszeichnungen der Landwirtschaftskammer Rheinland –Pfalz zeigen, diese ebenfalls. 

Also: Maximal empfehlenswert 

Peter J. und Helga König



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Strauch Sektmanufaktur Osthofen/Rheinhessen 6 Sekte Flaschengärung

 Tim Weißbach und Isabel Strauch
Foto: Torsten Silz
Die Sektmanufaktur Strauch in Osthofen im schönen Wonnegau im südlichen Teil von Rheinhessen, angrenzend an die Pfalz, ist die jüngste, kleinste und auch feinste Manufaktur für hochwertigste Sekte hierzulande. Im Jahr 2011 haben Isabel Strauch-Weißbach und ihr Mann Tim Weißbach diese ganz spezielle Sektkellerei gegründet, die sich zur Aufgabe gemacht hat, Sekte auf allerhöchstem Niveau und von herausragender Qualität zu kreieren, die im Vergleich mit führenden Champagnersorten ebenbürtig sind. 

Grundlage dieser edlen Sektproduktion ist das elterliche Weingut von Isabel Strauch-Weißbach, das traditionelle Weingut Dahlberger Hof in Osthofen, das bereits früher aus ihren Spitzenweinen Winzersekte hergestellt hat. Auch heute werden in der Strauch Sektmanufaktur als Grundweine zur Versektung die Weine des elterlichen Gutes genommen, sind diese doch auf ökologischer Basis erzeugt worden, denn der Dahlberger Hof bewirtschaftet bereits seit 2003 seine Rebflächen komplett ökologisch, sodass die Strauch Sektmanufaktur für ihre Sekte auf garantierte Bio-Grundweine zurück greifen kann.

Als einziges Verfahren der Versektung wird auf die Methode der klassischen Flaschengärung gesetzt (Méthode champenoise), die Art, die für hochwertigste Sekte steht, verlangt sie doch den größten Aufwand und die langwierigste Entwicklung, damit schließlich ausgesuchte Pretiosen entstehen. Zum Degorgieren und Dossieren werden die modernsten Geräte aus der französischen Champagnerproduktion eingesetzt, auch dies ein absolutes Qualitätsmerkmal. Und es hat sogleich Früchte getragen, denn die Strauch Sektmanufaktur hat aus dem Stand nicht nur größte Aufmerksamkeit mit ihren Spitzensekten in der Sektszene bekommen, sie wurde auch gleich mit ihren exzellenten Sekten ausgezeichnet. 

Die renommiertesten Wein- und Sektführer Eichelmann und Gault Millau haben ihren Aufstieg jeweils mit 2 Sternen und 2 Trauben bedacht, Gault Millau hat die Strauch Manufaktur außerdem zur Entdeckung des Jahres 2015 gekürt. Als Deutschlands einzige biozertifizierte Sektmanufaktur haben drei Strauch Sekte Gold bei Meiningers Deutscher Sektpreis 2016 gewonnen. 

 Foto: Helga König
All diese Erfolge haben grundsätzliche Vorrausetzungen. Da sind zunächst die Bio-Grundweine aus den besonderen Lagen des 25 ha großen Dahlberger Hofs, einschließlich der absoluten Spitzenlage des Michelsberg in Mettenheim, in der die Weine zu der limitierten Spitzencuvée "Der Michelsberg" entstanden sind. Hier wachsen auf 1,5 ha in der denkmalgeschützten Lage Riesling und Gewürztraminer an alten Rebstöcken, die ökologisch bewirtschaftet, die Grundweine hervorbringen, die ganz besonders ihr einzigartiges Terroir verkörpern. Handgelesen und schonend verarbeitet, entstehen so Bio-Weine die zur Versektung danach mindestens 15 Monate auf der Hefe lagern, um in aller Ruhe heranreifen zu können, entsprechend der Philosophie von Isabel Strauch-Weißbach und ihrem Mann Tim Weißbach, die sich auf die Fahne geschrieben haben: 

"Eigenwillige Sekte herzustellen, im Einklang mit der Natur, die sich bei den Großen der Welt einreihen können, die uns und unsere Region widerspiegeln und die sich von den anderen unterscheiden". 

Dies ist dem jungen Sekt-Erzeuger-Paar wahrhaftig prächtig gelungen, zumal sie noch am Anfang einer vielversprechenden Karriere stehen. Mit viel Know-how, Professionalität und unermüdlichem Engagement haben sie ihre Hauptrebsorten Chardonnay, Pinot Noir, Pinot Blanc, Pinot Meunier, Riesling, Silvaner & Gewürztraminer zu Ausnahme-Sekten heranreifen lassen. Ausgebaut in den Stufen: Brut, Extra Brut oder auch Zero Brut Nature eignen diese Sekte sich zu den wichtigsten Anlässen in Familie und Gesellschaft. Der Beginn eines extravaganten Diner wird gekrönt von einem besonderen Sekt aus der Strauch Manufaktur. Dazu finden sich in der Collection die unterschiedlichen Rebsorten, die ideal zu dem individuellen Geschmack passen. Die Spitzensekte von der Strauch Manufaktur nun zu verkosten, ist eine Freude und erfüllt mit Neugierde, nicht ohne den nötigen Respekt, den wir immer vor solchen edlen Pretiosen an den Tag legen:

 Tim Weißbach und Isabel Strauch
Foto: Torsten Silz
Strauch Sekt-Manufaktur Pinot Blanc Brut Bio 

Beginnen wollen wir unsere kleine Verkostungsreihe mit diesem edlen Pinot Blanc Sekt aus der Manufaktur Strauch, der brut ausgebaut wurde. Die Rebsorte Weißburgunder eignet sich ganz hervorragend als Grundwein zu einer Versektung. Diese Grundweine sind alle nach biologischen Grundsätzen angebaut worden, sind bio-zertifiziert, so wie auch die Manufaktur die einzige bio-zertifizierte Sektkellerei Deutschlands ist. Die Trauben des Pinot Blanc wurden per Hand gelesen und anschließend äußerst schonend im Keller vinifiziert. Und wenn dann noch die Versektung nach der traditionellen Methode der Flaschengärung stattgefunden hat, und dies ist bei allen Sekten der Strauch Manufaktur der Fall, dann weiß man auch warum diese Sekte außergewöhnlich und bei Prämierungen so erfolgreich sind. Zu dieser großartigen Qualität gehört auch die 15monatige Reifung auf der Hefe. 

Im Glas präsentiert sich der prächtige Pinot Blanc brut in einer hellgelben Farbe. Zugleich registriert das Auge diese äußerst feine Perlage, die unbedingte Frische signalisiert. Das finessenreiche Bukett lässt die Nase sehr animierende Nuancen wahrnehmen, die an Bananen und weiße Birnen erinnern. Im Mund und am Gaumen werden diese Anklänge mit großer geschmacklicher Freude ebenfalls registriert. Durch den Ausbau der zweiten Gärung nach der Geschmacksstufe brut, was auf Deutsch eher mit herb übersetzt werden kann, erfreut der Pinot Blanc durch sein nachhaltiges Finish, das frisch, intensiv und überaus geschmacklich überzeugend daherkommt und auch noch mit einem zarten Schmelz punktet. Da freut man sich sogleich auf den nächsten Schluck. 

Dies hat auch die Jury beim Sektpreis 2016 so gesehen, als sie den Pinot Blanc brut mit Gold prämiert hat. Großartig!



Wir empfehlen  zu diesem Pinot Blanc brut Bio feine "Krabben-Sandwiches"

Der Pinot Blanc brut hat 12% vol/alc und sollte bei 6 bis 8 Grad Celsius verkostet werden. 

Absolut empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie  zur Strauch Sektmanufaktur und können den Sekt dort bestellen: www.strauch-sektmanufaktur.de 

 Tim Weißbach und Isabel Strauch
Foto: Torsten Silz
Strauch Sekt-Manufaktur Blanc De Blancs Brut Bio 

Es folgt nun eine weitere Pretiose aus der Sektmanufaktur Strauch mit diesem Blanc de Blancs brut, eine Cuvée aus den Rebsorten Silvaner und Chardonnay. Auch hier stammen die Grundweine aus dem elterlichen Weingut von Isabel Strauch-Weißbach, dem Dahlberger Hof in Osthofen. Als Bio-Weine vinifiziert, bilden sie die ideale Grundlage für einen eleganten Schaumwein, der nach der "méthode champenoise" seine zweite Gärung in aller Ruhe erlebt hat. Dafür hat der Sekt eine Lagerung von drei Jahren auf der Hefe bekommen, also genug Zeit um etwas ganz Großes zu werden.

Auch dieser Blanc de Blancs brut wurde mit Gold ausgezeichnet und ist ein weiterer Grund, dass die Strauch Sektmanufaktur bei Eichelmann 2017 mit einem zweiten Stern und bei Gault Millau 2017 mit einer 2. Traube bewertet wird. Die Farbe des Spitzensekts im Glas ist ein brillantes helles Gelb. Zudem wird das Auge beglückt durch ein feines Mousseux, das nicht nur auf eine wunderbare Frische hinweist, es vermittelt auch intensiv einen ersten olfaktorischen Eindruck, der die Nase geradezu begeistert. Das finessenreiche Bukett zeigt Anklänge, die an Pfirsich und Mandeln erinnern. Mund und Gaumen bestätigen diese Nuancen bestens. Und damit die Aromen sich auch angenehm geschmacklich präsentieren können, werden sie von der richtigen Säure getragen, die brut bei der zweiten Gärung ausgebaut wurde und eine ideale Ergänzung und Balance zu den Fruchtaromen bildet. 

Die Cuvée ist sehr cremig am Gaumen, und der lange frische Nachhall streichelt die Geschmacksrezeptoren aufs Angenehmste. 

Welch eine Sektfreude, welche Lust auf diesen großartigen Blanc de Blancs brut. Grandios! 

Wir empfehlen diesen Blanc de Blancs  zu "Crostini mit Pilz-Walnuss-Creme und Parmesanspänen"

Der Edel-Sekt hat 12,5% vol/ac und sollte bei 6 bis 8 Grad Celsius genossen werden. 

Absolut empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

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 Tim Weißbach und Isabel Strauch
Foto: Torsten Silz
Strauch Sekt-Manufaktur Riesling 40 Monate Bio 

Weiter geht es mit einem ganz besonderen Riesling-Sekt aus der Manufaktur von Isabel Strauch-Weißbach und ihrem Mann Tim Weißbach. Auch hier stammen die Trauben zu dem Riesling Grundwein aus dem Bio-Weingut Dahlberger Hof. Ihre absolute Reife hat der Spitzensekt durch eine 40monatige Lagerung auf der Hefe erhalten, natürlich auch bei traditioneller Flaschengärung, wobei der Riesling-Sekt extra brut ausgebaut wurde. Wir reden hier also von einem extra herben Schaumwein, der weniger als 6 g Zucker pro Liter aufweist und mit einer sehr eleganten Säure glänzt. Wie kann es da anders sein, als dass auch dieser Edel-Sekt aus der Manufaktur Strauch mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde?

Sowohl Gault Millau als auch Eichelmann, die renommierten Wein- und Sektführer haben beide dem hier verkosteten Riesling-Sekt sehr beachtliche 84 Punkte zugestanden.

Im Glas präsentiert sich der Schaumwein in einer hellgelben Farbe mit brillanten, grünlichen Reflexen. Die wunderbare, feinnervige Perlage signalisiert dem Auge eine besondere Frische, während die Nase neben den Anklängen von Äpfeln und weißen Pfirsichen auch noch durch eine feine Mineralität beglückt wird. Im Mund und am Gaumen werden diese Nuancen geschmacklich bestätigt und durch eine Zitrusnote ergänzt. Getragen wird der angenehm herbe Geschmack durch diese elegante Säure, die sehr animierend beeindruckt. 

Der Spitzensekt ist rundherum harmonisch im Geschmack, dabei spritzig und rassig. Sektliebhaber, die es extra brut lieben, werden entzückt sein, bietet dieser außergewöhnliche Riesling-Sekt doch genau dieses was auch den verwöhntesten Freund eines Spitzen-Schaumweines komplett zufrieden stellt. Hut ab! 

Wir empfehlen diesen Riesling-Sekt zu  "Toast mit Honig-Dill-Creme und Graved Lachs"

Der Bio-Sekt hat 12% vol/alc und sollte bei 6 bis 8 Grad Celsius verkostet werden. 

Absolut empfehlenswert.

Peter J. und Helga König 

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie  zur Strauch Sektmanufaktur und können den Sekt dort bestellen: www.strauch-sektmanufaktur.de 

Tim Weißbach und Isabel Strauch
Foto: Torsten Silz
Strauch Sekt-Manufaktur Rosé Brut Bio 

Es folgt nun ein weiteres Highlight aus der Sekt-Collection der Manufaktur Strauch, die als einzige Sekt-Kellerei in Deutschland bio-zertifiziert ist, worauf immer wieder hingewiesen werden darf. Dies hat etwas mit den Grundweinen zu tun, denn alle Weine die bei der Manufaktur zur Versektung kommen, stammen ausschließlich aus dem Bio-Weingut Dahlberger Hof. So auch die Rebsorten Chardonnay und Pinot Meunier, die als Cuvée bei der traditionellen Flaschengärung eine Dosage von Pinot Noir erhalten hat. Bei einer Reifung von 11 Monate auf dem Hefelager hatte der Sekt genügend Zeit, um in aller Ruhe zu lagern, wobei er brut ausgebaut wurde. Als Anerkennung seiner Qualität wurde auch dieser Bio Rosé-Sekt prämiert, und 87 Punkte sowohl bei Gault Millau und Eichelmann sprechen an Klasse für sich selbst. 

Dieser Rosé Brut besticht schon allein farblich ganz besonders. Mit seinem feinen Lachsrosa entzückt er das Auge aufs Angenehmste, mit seinem großartigen, quirligen Mousseux nicht weniger. Mund und Gaumen werden von besonders fruchtigen Noten und einem zarten Schmelz beglückt und natürlich wieder von dieser herrlichen Frische, die den Rosé brut ganz besonders auszeichnet. Dieser Ausnahme-Rosé ist ein ganz ausgesuchter Allrounder, eignet er sich doch zu jedem noblem Empfang, ebenso als der bevorzugte Essensbegleiter zum Aperitif, aber auch zu Meeresfrüchten aller Art und bei einer entspannten Zweisamkeit lässt er sofort Spass und gute Laune aufkommen. Und für ein Glas Strauch Rosé brut sollte es eigentlich immer eine gute Gelegenheit geben. Einfach eine Verführung für sich!

Wir empfehlen diesen Rosé Brut zu "Gratinierten Zucchini-Garnelen-Röllchen"

Der Bio-Sekt Rosé brut hat 12% vol/alc und sollte bei 6 bis 8 Grad Celsius genossen werden. 

Absolut empfehlenswert 

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie  zur Strauch Sektmanufaktur und können den Sekt dort bestellen: www.strauch-sektmanufaktur.de 

 Tim Weißbach und Isabel Strauch
Foto: Torsten Silz
Strauch Sekt-Manufaktur Zero Weißer Burgunder Brut Nature Bio 

Verkostet wird nun dieser ganz außergewöhnliche Bio-Sekt, dessen Grundwein von der Weißburgundertraube stammt, die ebenfalls in den Weinbergen des Bio-Weingutes Dahlberger Hof gewachsen sind. Ausgebaut wurde bei der klassischen Flaschengärung dieser Spitzen-Schaumwein unter dem Prädikat "Zero Brut Nature". Dabei handelt es sich um einen Ausnahme-Sekt, der nach der zweiten Gärung ohne Dosage auskommt. Bei einer besonders langen Lagerung auf der Hefe reift der Sekt ausschließlich mit seinen natürlichen Aromen heran. So wird eine Spitzen-Qualität erreicht, die den Sekt unnachahmlich macht. Auch dieser Sekt der Manufaktur Strauch wurde prämiert und von Gault Millau mit 88 Punkten und von Eichelmann mit 87 Punkten top bewertet. 

Im Glas zeigt sich der "Zero Brut Nature" in einer hellgelben Farbe und einer sehr feinnervigen Perlage. Diese gibt ein grandioses Bukett frei, das finessenreich ist und an gelbe Früchte wie Pfirsich, Aprikose und Zitrus erinnert und ebenso an eine frische Brioche. Der Sekt ist angenehm natürlich herb, dabei aber auch sehr ausgewogenen und überaus animierend. Bei einem langen Nachhall zeigt sich wie cremig und filigran und vollmundig der "Zero nature brut" ist. Da bleiben geschmacksmäßig keine Wünsche offen und Champagner vermisst man bei diesem Ausnahme-Schaumwein bestimmt auch nicht. 

Deshalb kurz und bündig: Chapeau, einfach spektakulär dieser "Zero nature brut" aus der Manufaktur Strauch! 

Wir empfehlen diesen   Zero Weißer Burgunder Brut Nature zu  "Lachsröllchen und Lachspralinen"

Der Sekt hat 12% vol/alc und sollte bei 6 bis 8 Grad Celsius genossen werden. 

Absolut empfehlenswert.

Peter J. und Helga König 

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie  zur Strauch Sektmanufaktur und können den Sekt dort bestellen: www.strauch-sektmanufaktur.de 

 Tim Weißbach und Isabel Strauch
Foto: Torsten Silz
2012 Strauch Sekt-Manufaktur "Der Michelsberg" Brut Bio 

Kommen wir zum Abschluss unserer edlen Verkostungsreihe zum Höhepunkt und zum Nonplusultra der Sekte der Manufaktur Strauch. Es handelt sich dabei um eine elegante Jahrgangscuvée von 60% Riesling und 40% Gewürztraminer. Gewachsen sind die Trauben zu diesen Bio-Weinen in der ganz besonderen Lage Michelsberg in Mettenheim, einer denkmalgeschützten Einzellage von 1,5ha Rebfläche, wo 40jährige Reben von Riesling und Gewürztraminer ökologisch bewirtschaftet werden, um nach der Handlese dann die intensiven Beeren sehr behutsam und schonend zu verarbeiten. 

Auf feinster Champagnerhefe sind die beiden Rebsorten bei der zweiten Gärung danach 30 Monate lang auf der Flasche gemeinsam gereift, wobei sie brut ausgebaut wurden. So ist eine einzigartige geschmackliche Verbindung zustande gekommen, die man einfach nur als nobel bezeichnen kann, werden doch die beiden Rebsorten Riesling und Gewürztraminer in dieser phantastischen Cuvée zu etwas ganz Großem verschmolzen. Hier zeigt sich das außergewöhnliche Können der Manufaktur Strauch, die eine solche Jahrgangscuvée als ihr Aushängeschild prächtig kreiert hat. 

Mit Recht sind Isabel Strauch-Weißbach und ihr Mann Tim Weißbach absolut begeistert von ihrer Cuvée aus der Lage Michelsberg, denn mit dieser Qualität gehört sie zum allerbesten was hierzulande im Schaumwein-Bereich angeboten wird. Diese Prestige-Cuvée präsentiert sich im Glas in einer brillanten hellen Farbe. So wie die hellgelbe Farbe im Glas animiert, so zeigt sich auch das Mousseux außerordentlich lebendig und frisch. Die Nase wird danach beglückt von dem intensiven Duft, der sowohl vom Riesling als auch vom Gewürztraminer ausgeht, und die eine perfekte Verbindung eingegangen sind. Die Rieslingnoten zeigen sich eher in einer kräftigen Struktur nach Apfel, Zitrus und Aprikose, während der Gewürztraminer seinen wundervollen Rosenduft ergänzend beisteuert. Mund und Gaumen erleben ein ebensolches gemeinsames geschmackliches Spektakel, verzaubert doch die Jahrgangscuvée auf Anhieb. Die angenehme, frische Säure trägt das grandiose geschmackliche Erleben lang und intensiv, erzeugt nachhaltige Begeisterung, die nicht mehr loslässt. Worte können nur unzulänglich beschreiben, was "Der Michelsberg 2012" geschmacklich anbietet: eine Sternstunde der Verkostung, die man nicht mehr vergisst. Phänomenal! 

Wir empfehlen diese Jahrgangscuvée zu "Saibling-Tatar in Sushi-Qualität" 

Die Cuvée hat 12% vol/alc und sollte bei 6 bis 8 Grad geliebt werden. 

Absolut empfehlenswert 

Peter J. und Helga König

 Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie  zur Strauch Sektmanufaktur und können den Sekt dort bestellen: www.strauch-sektmanufaktur.de 

Nachdem wir jetzt diese großartigen Ausnahme-Sekte der Strauch Sekt-Manufaktur verkostet haben, hier unser Fazit: Mit Fug und Recht gehören diese sechs vorgestellten Schaumweine zur Creme de la Creme im Sektbereich hierzulande. Als einzige Bio-Manufaktur in Deutschland kreieren Isabel Strauch-Weißbach und ihr Mann Tim Weißbach auf dem allerhöchsten Niveau ihre Sekte. Da wird nichts dem Zufall überlassen, alle Schritte sind durchdacht und das Beste ist gerade gut genug. Ob die Bio-Weine von dem elterlichen Weingut Dahlberger Hof, mit der Spitzenlage Mettenheimer Michelsberg und allen anderen Ausnahme-Lagen, die alle ökologisch bearbeitet werden, ob die spezielle Handlese des hochreifen, gesunden Traubenguts, die schonende Verarbeitung im Keller mit der ersten Gärung, alles ist hoch professionell und wird mit großem Können durchgeführt. Die zweite Gärung, die grundsätzlich nach der traditionellen „Méthode champenoise“ durchgeführt wird, ist ein weiteres Indiz allerbester Erzeugung unter Zuhilfenahme modernster französischer Geräte aus dem Champagner-Bereich zum Gegorgieren und zur Dosage. Hinzu kommt die lange Lagerung auf der Hefe, die nicht unter 15 Monate andauert und bei Spitzensekten durchaus 30 Monate und mehr dauern kann. Bedenkt man, dass das Ehepaar Strauch-Weißbach nunmehr erst vor 5 Jahren ihre Manufaktur ins Leben gerufen hat, dann sind die Ergebnisse bewundernswert, soll heißen: die Schaumweine schmecken einfach großartig. Da ist es klar, dass die Goldmedaillen bereits in der Manufaktur Einzug gehalten haben und die Bewertungen bei Gault Millau und Eichelmann ständig an Trauben und Sternen zunehmen. Mittlerweile sind es schon jeweils 2 Punkte der begehrten Auszeichnungen. Und weitere werden folgen und nicht zu Unrecht spricht man schon von der Strauch Sektmanufaktur als der modernsten und der feinsten ihrer Art. Voraussetzung all dieses Erfolgs sind jedoch die wunderbaren Sekt-Pretiosen, die einfach absolut munden. 

Maximal empfehlenswert 

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie  zur Strauch Sektmanufaktur und können den Sekt dort bestellen: www.strauch-sektmanufaktur.de 

Weingut Karl Petgen Perl-Nennig/Saarländische Obermosel 6 Weissweine

 Sabine und Peter Petgen
Das Familien-Weingut Karl Petgen ist in Nennig an der saarländischen Obermosel zuhause. Hier im nord-westlichsten Zipfel des Saarlandes direkt an der luxemburgisch-französischen Grenze liegt das Traditions-Weingut, das seit dem Jahr 1720 besteht und damit das älteste Weingut im Saarland ist. 

Bereits in der 9. Generation führen heute Sabine und Peter Petgen das Gut und auch eine 10. Generation mit den beiden Kindern des Winzer-Ehepaars zeigt großes Interesse an dem elterlichen Weingut. Mit Senior Karl Petgen stehen den Weinmachern von der Obermosel geballte Erfahrung und jahrzehntelange Kenntnisse bei, sodass Tradition und Moderne Hand in Hand einhergehen und garantieren, dass Spitzenweine Jahr für Jahr erzeugt werden.

 Foto: Helga König 
Bereits die Römer haben hier in Nennig Wein angebaut, um damit ihre Soldaten und Beamten zu versorgen, die ausgehend von Trier die Verwaltung Germaniens sicherstellten. Somit ist Weinbau, speziell an der Obermosel eine jahrtausendealte Erfahrung, die auch mit den besonderen klimatischen Bedingungen vor Ort einhergeht. Das Weingut Petgen blickt auf eine über 300jährige Geschichte zurück und hat in dieser Zeit immer innovativen Weinbau betrieben, sei es durch den ersten Anbau solcher Rebsorten wie Auxerrois, Gewürztraminer oder Chardonnay, aber auch zuletzt 2015 durch die Zertifizierung durch die Organisation "Fair´n Green", einer Vereinigung von besonderen Weingütern, die sich dem nachhaltigen Weinbau verpflichtet haben. 

Heute bewirtschaftet das Weingut Karl Petgen 15 ha Rebfläche an den sonnigen Hängen von Schloss Berg in den Lagen Schlossberg und Römerberg. Die Bodenbeschaffenheit besteht hier überwiegend aus Muschelkalk. Hier gedeihen besonders Weine aus Burgunder-Rebsorten, also Weiß- Grau- und Spätburgunder. Neben diesen werden auch die bereits erwähnten Sorten Auxerrois, Chardonnay und Gewürztraminer kultiviert, aber ebenso Elbling und Riesling als Weiße und neben Spätburgunder St. Laurent als weiterer Rotwein. Ergänzt wird das Angebot durch Rosé und exzellente Winzersekte, ebenso durch wunderbare Edelbrände. 

Die Tatsache, dass das Familien-Weingut Petgen sich der Vereinigung "Fair`n Green" angeschlossen hat, zeigt deutlich, welche Philosophie hier die entscheidende Rolle spielt. Familie Petgen hat sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben. Ihr geht es darum, die wertvolle Kulturlandschrift für die kommenden Generationen zu erhalten. Hier einen Beitrag zu leisten, ist Sabine und Peter Petgen besonders wichtig. Deshalb haben sie auf einen nachhaltigen, naturnahen und umweltschonenden Weinbau umgestellt, was durch organisch biologische Düngung, durch Einsaaten von blühenden Begrünungspflanzen und den Verzicht auf Herbizide und Insektizide erreicht wird. So wird die Gesundheit der Rebstöcke optimiert, die dann allerbestes Rebgut hervorbringen, die Basis für Weine mit Spitzenqualität. Selektive Lese und äußerst schonende Verarbeitung im Keller mit modernster Technik sind weitere Qualitätsstandards, die für die Spitzenweine vom Weingut Karl Petgen sprechen. 

Viele Jahre wurden die Weine bei Landes- und Bundesweinprämierungen mit zahlreichen Ehrenpreisen versehen. Nun aber hat sich Familie Petgen dazu entschieden, darauf zu verzichten und an keinerlei Wettbewerben mehr teilzunehmen, da sie überzeugt sind, dass ihre Spitzenweine auch ohne Bewertungen von Fachjurys überzeugen. Welches außerordentliche Niveau und allerbeste Qualität die Weine vom Weingut Petgen besitzen, zeigt die Tatsache, dass ihre 2015er Auxerrois Spätlese Nenniger Schlossberg noch als bester trockener Wein des Saarlandes gekürt wurde. 

Um die wunderbaren Weine aus Nennig kennenzulernen, bietet Familie Petgen immer wieder Weinproben und Veranstaltungen im pittoresken Weingut an, wo man unter persönlicher Anleitung der Winzerfamilie diese außerordentlichen Tropfen probiert. Dies wollen wir jetzt auch tun, mit großer Vorfreude, dem nötigen Respekt und einer gewissen Spannung, die immer wieder aufkommt, wenn es gilt neue großartige Weine kennenzulernen: 

  Sabine und Peter Petgen
2016 Nenniger Römerberg Weisser Burgunder Trocken 

Beginnen wollen wir die kleine Verkostungsreihe durch den Weinkeller des Spitzenweingutes Karl Petgen an der Obermosel mit diesem 2016er Weißburgunder trocken. Gewachsen sind die Trauben zu diesem exzellenten Wein in den Ausnahme-Lagen von Sabine und Peter Petgen an den Hängen von Schloss Berg, hier speziell in der Lage Nenniger Römerberg. Damit diese Weinberge auch für die nächsten Generationen erhalten bleiben, wird der Weinbau in den besonderen Lagen nachhaltig, naturnah und umweltschonend betrieben. Deshalb auch ist das Weingut Petgen Mitglied bei "Fair´n Green" geworden, deren Mitglieder in den Bereichen Betriebsführung, Umweltschutz und gesellschaftlichem Engagement gewisse Mindeststandards erfüllen müssen. Alle diese Maßnahmen wirken sich auf die Gesundheit der Rebstöcke und damit gleichzeitig auf die aromatische Qualität der Trauben aus. So entsteht Spitzenqualität, wie dieser 2016er Nenniger Römerberg Weisser Burgunder trocken. 

Im Glas zeigt sich der Wein in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Bevor die olfaktorische Prüfung beginnt, sollte der Wein zunächst mit genügend Sauerstoff belüftet werden, denn nur so kann er sein ganzes duft- und geschmacksmäßiges Potential anbieten. Jetzt zeigen sich wunderbare Anklänge an Grapefruit, Birne und Zitrus in der Nase. Im Mund und am Gaumen werden diese Fruchtnuancen geschmacklich bestätigt. Dabei ist es die angenehme Säure, die die Frucht-Aromen trägt und einen intensiven Frucht-Säure-Bogen entstehen lässt. Der 2016er Weißburgunder trocken ist fruchtbetont, durchaus knackig und mit einem langen Abgang versehen. zugleich zeigt sich auch die zitronige Frische, die dem Wein noch mehr Volumen gibt. Freunde eines erstklassigen Weißburgunders werden begeistert sein, da der Wein einfach nur großartig schmeckt. Wunderbar!

Wir empfehlen diesen Weissen Burgunder zu "Quiche Lorraine mit dreierlei Schinken"

Der 2016er Weisser Burgunder 12% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden.

Absolut empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut Karl Petgen und können den Wein dort bestellen: https://www.karl-petgen.de/

  Sabine und Peter Petgen
2016 Nenniger Schlossberg Grauer Burgunder Spätlese Trocken

Zur weiteren Verkostung kommt jetzt diese 2016er Grauer Burgunder Spätlese, die trocken ausgebaut wurde. Die Trauben zu diesem Wein stammen aus der anderen Spitzenlage des Weingutes Karl Petgen, dem Nenniger Schlossberg. Die Bodenbeschaffenheit besteht hier überwiegend aus Muschelkalk. Auf diesen Böden fühlen sich Burgundersorten besonders wohl und mit dem speziellen Klima und den vielen Sonnenstunden gedeihen Weine wie die hier verkostete 2016er Grauburgunder Spätlese trocken ganz exzellent.

Sabine und Peter Petgen legen dabei allergrößten Wert auf Spitzenqualität. Ihre Weine haben Charakter, sind individuell und durch gesundes, hochreifes Traubengut entstanden, und die immer wieder die Handschrift von Peter Petgen erkennen lassen. So auch bei der hier verkosteten 2016er Nenniger Schlossberg Grauer Burgunder Spätlese trocken, die ganz deutlich zeigt, auf welchem Spitzen-Niveau die Weine vom Weingut Petgen angesiedelt sind.

Farblich zeigt sich der Wein im Glas in einem brillanten Hellgelb. Auch hier wieder der Hinweis auf die Beatmung mit Sauerstoff, bevor die Nase die Aromenfülle aufnimmt. Olfaktorisch werden nun sehr intensive Anklänge registriert, die an reife Äpfel, Mirabellen, Wiesenblumen und Zitrus erinnern. Geschmacklich werden diese Nuancen in Mund und Gaumen bestätigt und durch die geeignete Säure ergänzt, sodass ein intensives wohl ausbalanciertes Frucht-Säure-Spiel zustande kommt. Dabei wird die Fruchtsüße von der ansprechenden Säure sehr harmonisch eingebunden, ohne dass sie zu intensiv geschmacklich in den Vordergrund tritt. Dies macht die Spätlese so großartig, intensive Frucht wird von der Säure bis in den langen Nachhall getragen, wozu sich auch noch die angenehme Frische gesellt, ohne die ein solcher herrlicher Grauburgunder nicht perfekt wäre.

Bei dieser trockenen 2016er Spätlese trocken stimmt alles und sie überzeugt mit ihrem famosen Geschmack total. Wirklich großartig!

Wir empfehlen zu dieser Grauburgunder Spätlese "Kalbsrückenröllchen mit grünen Bandnudeln"

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden. 

Absolut empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

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  Sabine und Peter Petgen
2015 Nenniger Schlossberg Alte Reben Grauer Burgunder Auslese Trocken 

Es folgt nun diese 2015er Grauer Burgunder Auslese trocken. Der Prädikatswein stammt von alten Rebstöcken, die mehr als 40 Jahre alt sind, damit sie diese Zusatzinformation "Alte Reben" auf dem Etikett führen, wobei dieser Begriff rechtlich nicht geschützt ist. Rebstöcke, die so viele Jahre bereits im Weinberg existieren, besitzen tiefe Wurzeln im Erdreich und sind so in der Lage viele Mineralien und Nährstoffe dem Boden zu entziehen, die sich dann auch in den Trauben wiederfinden, zudem können die Wurzeln in der Tiefe auch die nötige Feuchtigkeit aufnehmen, wenn in Trockenperioden die Versorgung in oberen Schichten nur unzureichend ist.

Diese Rebstöcke entwickeln zwar weniger Rebgut mit kleineren Trauben, diese sind jedoch sehr konzentriert und sehr intensiv im Geschmack. Hier entstehen in der Regel die besten Trauben, die geeignet sind für Spitzenweine. Gewachsen ebenfalls in der Lage Nenniger Schlossberg wurde die 2015er Alte Reben Grauer Burgunder Auslese trocken im großen Holzfass ausgebaut und dies mit maximalem Erfolg.

Im Glas zeigt sich die 2015er Grauer Burgunder Auslese trocken in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Ohne langweilen zu wollen, sollte auch dieser Wein zunächst mit genügend Sauerstoff vermählt werden. Danach zeigen sich eindeutige Anklänge, die an reifen Apfel, Wiesenblumen, Zitrus und Honig erinnern. Im Mund und am Gaumen werden die wunderbaren Nuancen geschmacklich bestätigt. Getragen werden die Fruchtaromen von einer bestens ausbalancierten Säure, sodass ein herrliches Frucht-Säure-Spiel zustande kommt.

Die 2015er Alte Reben Grauer Burgunder Auslese trocken ist vielschichtig, intensiv im Geschmack elegant und punktet mit einem langen Abgang, der mit seiner zitronigen Frische nachhaltig besticht. Hier ist eine wunderbare Auslese entstanden, die erneut deutlich macht welches hohe Niveau die Weine vom Weingut Karl Petgen besitzen. Grandios!

Wir empfehlen diesen Grauen Burgunder zu  einer "Maishähnchenbrust mit Morchelrahmsauce an  Risotto"

Absolut empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

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  Sabine und Peter Petgen
2015 Nenniger Schlossberg Chardonnay Trocken 

Weiter geht es mit diesem 2015er Chardonnay trocken, einem Spitzenwein ebenfalls aus der Lage Nenniger Schlossberg. Im Jahre 2015 haben sich Sabine und Peter Petgen entschlossen den mittlerweile etwa 30 erstklassigen Weingütern beizutreten, die durch die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft für nachhaltigen Weinbau "Fair´n Green" geprüft wurden. Dem Winzerpaar liegt die einmalige Naturlandschaft am Herzen, in der sie ihre Weinberge besitzen. Diese zu erhalten und zukünftigen Generationen intakt zu übergeben, das ist eine Verpflichtung und Verantwortung, der sich Sabine und Peter Petgen stellen. Auch zukünftig großartige Weine in ihren Lagen zu erzeugen, hängt auch davon ab, wie weit die Natur möglichst unbelastet fortan sein wird. Nachhaltigkeit ist der beste Garant, damit auch zukünftig solche Spitzenweine wie dieser 2015er Nenniger Schlossberg Chardonnay trocken möglich sind.

Der Wein wurde im großen Holzfass ausgebaut. Farblich präsentiert sich der 2015er Chardonnay trocken in einem leuchtenden Hellgelb mit brillanten Reflexen. Bitte nicht den Sauerstoff vergessen, bevor es an die olfaktorische Probe geht. Jetzt zeigen sich Anklänge an Orangenblüte, Kiwi, Karambole und eine leichte Mineralität in der Nase. Im Mund und am Gaumen werden die Fruchtaromen bestätigt. Die feine Säure ergänzt das Geschmacksbild, das auch noch durch Anklänge von Brioche und einer leichten Nussigkeit ergänzt wird.

Der 2015er Chardonnay trocken ist feinnervig und elegant, intensiv und nachhaltig im Finish, wobei noch einmal alle Nuancen Revue passieren. Absolut edel dieser großartige Chardonnay. Chapeau!

Wir empfehlen diesen Chardonnay zu "Zanderfilet auf Wurzelgemüse"

Der Wein hat 13,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius genossen werden. 

Absolut empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

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  Sabine und Peter Petgen
2016 Nenniger Schlossberg Auxerrois Spätlese Trocken

Verkostet wird nun diese 2016er Auxerrois Spätlese trocken vom Nenniger Schlossberg, einer der beiden Weinbergslagen von Sabine und Peter Petgen rund um Schloss Berg in Perl-Nennig, der einzigen Weinbau-Gemeinde des Saarlandes an der oberen Mosel. Die Rebsorte Auxerrois wurde bereits 1924 von Peter Petgens Großvater zum ersten Mal überhaupt in Deutschland angepflanzt. Auxerrois stammt ursprünglich aus Frankreich und ist eine natürliche Kreuzung von Heunisch, einer der wichtigsten weißen Rebsorten in Mitteleuropa bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, und Pinot. Der Geschmack des Auxerrois ähnelt dem des Weißburgunders. Der gleiche Wein aus dem Jahrgang zuvor, die 2015er Nenniger Schlossberg Auxerrois Spätlese trocken wurde als bester trockener Wein des Saarlandes gekürt. Dieses Niveau wieder zu erreichen, war Ansporn genug, um auch den 2016er Jahrgang zu einem absoluten Spitzenwein zu vinifizieren. Und so viel darf schon jetzt gesagt werden, es ist großartig gelungen.

Im Glas zeigt sich die 2016er Auxerrois Spätlese trocken in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Nach der Beatmung mir Sauerstoff beginnt die olfaktorische Prüfung mit einer Fülle von intensiven Duftnoten in der Nase. Dabei werden sehr animierende Anklänge an Birne, Banane und Honig festgestellt. Mund und Gaumen bestätigen diese Noten exakt, wozu sich auch noch Zitrus hinzu gesellt. Eine großartige Säure sorgt für die richtige Balance, ebenso dafür, dass die Fruchtnoten der Spätlese sich angenehm präsentieren können. Der Wein ist dicht, feinnervig und mit einem intensiven, langen Nachhall versehen, der dabei anzeigt, wie fruchtig-frisch, aber durchaus säurebetont die 2016er Auxerrois Spätlese trocken ist.

Auch dieser Auxerrois ist optimal gelungen, geradezu eine Wucht und eine Freude für jeden Liebhaber eines großartigen Weissweins. Absolute Spitze!

Die 2016er Nenniger Schlossberg Auxerrois Spätlese trocken hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius genossen werden.

Wir bevorzugen diese Auxerrois Spätlese zu  "Saibling an jungem Gartengemüse"

Absolut empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

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  Sabine und Peter Petgen
2015 Nenniger Schlossberg Chardonnay 1720 Trocken Barrique Linie "PP"

Kommen wir zum Schluss unserer kleinen Reise durch die großen Weine des Weingutes Karl Petgen zu diesem 2015er Chardonnay trocken. Dieser Wein ist ein absolutes Highlight in der Kollektion des Gutes. Die Trauben dieses Chardonnay stammen aus der bereits bekannten Spitzenlage, dem Nenniger Schlossberg. Der Wein ist 12 Monate im Barriquefass in aller Ruhe gereift, so wie Peter Petgen allen seinen Weinen die nötige Ruhe zugesteht, damit sie ganz entspannt ihr bestes Potential entwickeln können.

Die ganz außergewöhnlichen Weine werden wie hier in der Linie "PP" präsentiert, dem absoluten Markenzeichen vom Weingut Petgen. Chardonnay ist mittlerweile eine weltweit angebaute Rebsorte, ursprünglich aus Frankreich stammend, und nimmt den fünften Rang der meist angebauten Rebsorten rund um den Globus ein. In Frankreich wachsen die berühmtesten Chardonnay-Weine in den Weinbaugebieten von Puligny-Montrachet, Meursault, Corton-Charlemagne und Chablis. Das Weingut Karl Petgen hat bereits 1990 erstmalig Chardonnay erfolgreich an der saarländischen Obermosel zum Anbau gebracht. Seither werden ganz exzellente Weine dieser Rebsorte hier vinfiziert und die Tatsache, dass Peter Petgen diesen Chardonnay im Barrique ausbaut, ist ein untrügliches Zeichen, dass es sich hierbei um einen seiner besten Weine handelt, denn ein erfahrener, kenntnisreicher Winzer erlaubt nur seinen Spitzenweinen sich im Barrique weiterhin zu entfalten.

Im Glas zeigt sich der 2015er Chardonnay Barrique trocken in einer hellgelben, leuchtenden Farbe. Nochmals der wichtige Hinweis auf Sauerstoff, denn gerade im Barrique ausgebaute Weine benötigen diesen, damit die Fruchtnoten sich von den Gerbstoffen befreien können, die durch die Lagerung im Eichenholzfass die Aromen eingebunden haben, was dem Wein eine weitaus längere Lagerfähigkeit garantiert. Die Nase wird jetzt beglückt von wunderbaren Anklängen nach Orangenblüten, Kiwi und Litchi, Honig, Wiesenblüten und Vanille. Ergänzend dazu zeigen sich noch feine Holznuancen. Im Mund und am Gaumen werden die großartigen diversen Fruchtnoten geschmacklich bestätigt und durch gut eingebundene Tannine ergänzt.

Der 2015er Chardonnay ist dicht, extraktreich und komplex und verfügt über einen kräftigen Körper. Alle Nuancen bilden eine wunderbare geschmackliche Einheit, wohl ausbalanciert und sehr konzentriert. Obwohl der Chardonnay eine solche geballte Fülle besitzt, erschlägt er keineswegs, ganz im Gegenteil, der Wein nimmt den Verkoster komplett geschmacklich in Anspruch, zeigt immer wieder neue Nuancen auf, was den Chardonnay richtig spannend macht.

Hier ist jeder Schluck eine kleine Offenbarung und ein großes Trinkvergnügen sowieso. Dieser 2015er Chardonnay 1720 trocken Barrique "PP" kann sich mit jedem großen französischen Chardonnay messen, denn er steht eindeutig auf einer Stufe mit den Ausnahme-Franzosen. Deshalb Ehre wem Ehre gebührt und ein weiteres: Chapeau!

Wir empfehlen diesen Chardonnay 1720 trocken Barrique "PP zu "Kanadischem Hummer mit Lauchspätzle"

Der Wein hat markige 14% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius voll Begeisterung genossen werden.

Absolut empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

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Nachdem wir jetzt mit viel Freude, dem gehörigen Respekt und großer Spannung die 6 Ausnahme-Weine vom über 300 Jahre alten saarländischen Familien-Weingut Karl Petgen aus Perl-Nennig an der Obermosel verkostet haben, hier nun unser Fazit: 

Alle 6 Weissweine, die Weiß- und Grauburgunder, der Auxerrois und die Chardonnay, sie alle sind von allerhöchstem Niveau und von bester Qualität. Die Weine verkörpern auf ganz besondere Weise das Terroir ihrer Lagen Nenniger Schlossberg und Nenniger Römerberg, die sich mit ihren Muschelkalkböden und ihrem speziellen warmen Mikroklima ideal zum Anbau dieser weißen Rebsorten eignen. Alle Weine sind sehr individuell, sortentypisch, charaktervoll und verkörpern dabei doch den ganz persönlichen Weinstil von Peter Petgen, mittlerweile die 9. Generation der Familie an Winzern in Nennig. 


Bei einer solchen Tradition ist es doch geradezu ein Muss für Sabine und Peter Petgen, dass sie auch ihren Kindern und Kindeskindern dieses Kleinod unversehrt weitergeben möchten. Deshalb sind sie der besonderen Organisation "Fair´Green" beigetreten, wo sie 2015 zertifiziert wurden und deren Anspruch es ist ganz besonders nachhaltigen Weinbau zu betreiben. Dass dadurch die gesunden Rebstöcke qualitativ hochwertigstes Traubengut hervorbringen, das nochmals einen Schub an Qualität für die Weine ergibt, davon durften wir uns ausgiebig überzeugen. 

Ausnahmslos haben uns alle Weine gefallen, nein geradezu begeistert. Sie haben die nötige Frucht, die richtige Säure und die geeignete Balance, um alles zu einem großartigen Geschmackserlebnis zu machen. Und darauf kommt es schließlich an, die Weine müssen schmecken und dies tun sie wirklich gut. Wir haben sie genossen und deshalb sagen wir: 

Maximal empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

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