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Sektmanufaktur Albert Hasenstein, Gickelhausen/ Franken- 4 Premium-Sekte und 1 Spitzen-Craftbeer

 Verena und Albert Hasenstein
Die Sektmanufaktur Albert Hasenstein ist in der kleinen Gemeinde Gickelhausen, einem Ortsteil von Adelshofen im Landkreis Ansbach in Mittelfranken in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber zu finden. Hier hat Albert Hasenstein im Jahre 2012 seine feine Sektmanufaktur gegründet und aufgebaut, nachdem er im Jahre 2008 als Landesbester seine Weiterbildung zum Weinküfermeister erfolgreich abgeschlossen hatte. Bereits im Jahre 2005 hatte er den Abschluss zum Weinküfer-Gesellen bei der Prinz von Preußen Weinkellerei Schloss Reinhartshausen in Erbach im Rheingau als Jahrgangsbester geschafft. Zusätzlich hat Albert Hasenstein eine Weiterbildung zum Betriebswirt IHK absolviert, um so bestens gewappnet zu sein, für sein großes Vorhaben eine sehr erfolgreiche und anerkannte Sektmanufaktur aufzubauen. Sein Ziel war es absolute Premium-Sekte zu kreieren, die sich mit jedem Spitzen-Champagner messen konnten, um sie möglichst noch zu übertreffen.

2013 bereits hat er an der "Daejon Wine Trophy 2013 in Korea" teilgenommen und Daejon Silber gewonnen. Zu diesem Zeitpunkt lief seine Sekt-Produktion bereits auf Hochtouren, sodass die Eröffnung seines Direktverkaufs im Jahre 2014 mit einem "Tag der offenen Manufaktur" in Gickelhausen Aufsehen erregt hat. Nachdem Albert Hasenstein auch zwischenzeitlich zum Maitre Sommelier gekürt worden ist, erfolgte im Jahre 2016 die Aufnahme der Sektmanufaktur Albert Hasenstein in die "Chaine des Rotisseurs" und dem "Ordre Mondial des Gourmets Degustateurs". Die Teilnahme an der Prämierung "Die besten Schaumwein-Produzenten International 2017“ brachte für die Toppler-Edition "Gold" und der Manufaktur den 5. Platz in der Gesamtwertung International ein. Zudem wurde die Sektmanufaktur Albert Hasenstein als Fränkischer Schaumwein-Produzent des Jahres 2017 ausgezeichnet.

Im Jahre 2018 hat der geniale Sekt-Hersteller bereits 6 mal Gold für seine Spitzen-Sekte einfahren können und die Veranstaltung "Die besten Schaumweinproduzenten International 2018" zeichnete ihn mit Platz 3 in der Gesamtwertung International aus. Sekt-Verkostungen auf höchstem Niveau sind auch jetzt bestens geeignet die Reputation der Sekte zu steigern und den Bekanntheitsgrad der Manufaktur Albert Hasenstein national wie international zu mehren.

Bekanntlich steht hinter jedem erfolgreichen Mann immer eine tatkräftige und kluge Frau und so ist dies auch bei Albert Hasenstein, denn seine Frau und junge Mutter steht ihm in allen Belangen bei der Sekt-Erzeugung und den Präsentationen äußerst hilfreich zur Seite. Das Sortiment der Sekte in der Manufaktur umfasst die klassischen Sekte, wie Toppler Sekt brut, Toppler Cuvée brut und Riesling brut. Bei den Spezialitäten finden sich Scheurebe brut, Pinot Rosé brut nature und eine absolute Besonderheit, eine Kreation Cervisia Evolution, ein von Albert Hasenstein kreiertes "Champagner –Bier“ auf der Basis eines Craftbeers. 

Foto: Helga König
http://www.toppler-sekt.de
Unter der Rubrik Aperitif wird zusätzlich noch ein Schaumwein als Toppler Cuvée Gold angeboten, die bei der AWC Vienna 2018, der weltweit größten professionellen Verkostung, ebenfalls mit Gold ausgezeichnet wurde, ganz im Sinne von "Nomen est omen". Und wenn wir schon bei den Prämierungen sind, davon gibt es mehr als reichlich für die Ausnahme-Sekte der Manufaktur Albert Hasenstein, als da sind: vom Genuss-Magazin "selection" die ausgezeichneten Bewertungen als beste Schaumweinproduzenten der Jahre 2017 und 2018 für verschiedene Sekt-Pretiosen, die später noch näher bei der Verkostung zur Sprache kommen werden. Natürlich werden die edlen Sekt-Kreationen auch in stilvollen Präsentverpackungen angeboten und dies nicht nur zu Weihnachten sondern zu vielen Gelegenheiten das ganze Jahr über. Ein absolutes Highlight ist auch die Sektprobe mit Kellerführung von Albert Hasenstein, der dann persönlich die hohe Kunst der Sektbereitung Vorort ganz praktisch mit dem Sekt im Glas dem Besucher vermittelt. Bei dieser Gelegenheit wird man auch erfahren, wie es möglich ist, sein persönliches Unikat an Sekt von Albert Hasenstein kreieren zu lassen, ganz individuell auf der Basis des bevorzugten Grundweines. Doch jetzt genug des theoretischen Vorspiels, wir freuen uns, diesen phänomenalen Sekt verkosten zu dürfen und tun dies mit viel Respekt und einer gehörigen Portion Neugierde:

 Verena und Albert Hasenstein
Toppler-Cuvée 2015 brut, Traditionelle Flaschengärung 

Beginnen wollen wir unsere feine Verkostung der exklusiven Sekte aus der Manufaktur von Albert Hasenstein mit dieser Toppler-Cuvée brut des Jahrganges 2015. Der innovative Kreateur von Spitzen-Sekten hat sich zur Aufgabe gemacht, Sekt-Pretiosen zu erzeugen nach der traditionellen Sektbereitung, verbunden mit modernen Einflüssen. Dazu bedient sich Albert Hasenstein ausschließlich der traditionellen Methode der klassischen Flaschengärung. Mit fachlicher Kompetenz, modernster Kellertechnik und unter Einbeziehung altbewährter Handwerkskunst werden einzigartige Premium-Sekte erzeugt, bei höchster Güte und jenseits jeden herkömmlichen Standards. Basis dieser Spitzensekte sind ganz besonders ausgesuchte Top-Weine, denn nur sie bieten die Chance solche Ausnahme-Sekte zu ermöglichen, wie sie in der Manufaktur Albert Hasenstein kreiert werden.

Die traditionelle Flaschengärung, franz. Méthode champenoise oder Méthode traditionelle ist das aufwendigste und zeitintensivste Verfahren der Sekt-Erzeugung. Der Sektgrundwein wird zur zweiten Gärung in die Sektflasche gefüllt, wo dann der eigentliche Ausbau stattfindet, hier bei der Toppler-Cuvée mit der Geschmacksbezeichnung "brut", was am besten auf Deutsch mit "herb" übersetzt wird und einen Restzucker-Gehalt bis zu 12g/l haben darf. Als Grundwein zu diesem fabelhaften Sekt hat Albert Hasenstein Schwarzriesling und Riesling genommen, damit beide Top-Weine bei der Gärung in der Flasche gemeinsam zu dieser wunderbaren Toppler-Cuvée 2015 brut heranreifen können.

Nachdem der Spitzen-Sekt ins Glas gefüllt worden ist, zeigt sich dem Auge zunächst eine sehr animierende Erdbeer-rote Farbe, verbunden mit einem kräftigen Mousseux, das dann in eine feine Perlage übergeht, die zart und feinperlig sofort Frische signalisiert. Dabei hat die Nase das Vergnügen deutliche Erdbeeraromen wahrzunehmen, die von einem Hauch Mango begleitet werden. Bereits der erste Schluck, der die olfaktorischen Anklänge geschmacklich optimal bestätigt, offenbart, um welche Sekt-Pretiose es sich bei dem hier verkosteten Toppler-Cuvée 2015 brut handelt, ein Schaumwein allerhöchster Güte. Das Geschmacksempfinden wird dabei geradezu gestreichelt und reagiert mit totaler Begeisterung, wozu auch der zarte Schmelz beiträgt.

Ein nachhaltiger, fruchtig-frischer Abgang bestätigt noch einmal das ganz besondere Trink-Erlebnis eines großen Sektes, wobei sehr einprägend klar wird, wie frisch, jung und belebend die Toppler-Cuvée 2015 brut ist und wie animierend die feine Perlage dem Verkoster suggeriert, sofort einen nächsten Schluck sich zu gönnen. Grandios!

Die Toppler-Cuvée 2015 brut wurde von dem Genuss-Magazin "selection" beim Degustations-Wettbewerb "Die Schaumwein-Produzenten 2018" mit Gold und 4 Sternen ausgezeichnet.

Die Spitzen-Cuvée hat 12,5% vol/alc und sollte bei 6 bis 8 Grad Celsius genossen werden.

Wir empfehlen die Cuvée zu  "Räucherlachs auf Blinis mit Wachtel-Spiegelei"

Maximal empfehlenswert.

 Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zur Sektmanufaktur Albert Hasenstein und können den   Toppler-Cuvée 2015 brut  dort bestellen: http://www.toppler-sekt.de

Verena und Albert Hasenstein
Toppler-Sekt 2014 brut Traditionelle Flaschengärung 

Es folgt ein weiteres superbes Schaumwein-Erlebnis mit diesem Toppler-Sekt 2014, der bei der zweiten Gärung auf der Flasche ebenfalls "brut", also "herb" ausgebaut wurde. Auch dieser fabelhafte Sekt ist als Cuvée kreiert worden, Albert Hasenstein hat als Grundweine 90% Riesling und 10% Scheurebe zur Versektung auf die Flasche gebracht und danach die Cuvée 24 Monate zur Reife auf der Hefe lagern lassen. So ist ein beeindruckender, individueller Sekt entstanden, der auch die höchsten Ansprüche zufriedenstellt. Die traditionelle Flaschengärung wird auch aus dem Grund "Champagner-Methode" genannt, weil diese Form der Versektung traditionell für die Champagner-Erzeugung genutzt wird. Nur die hochwertigsten Sekte nutzen diese Herstellungsform, denn der Aufwand ist extrem groß und langwierig, wie man hier sieht, wenn der Grundwein allein 24 Monate auf dem Hefelager verbracht hat. Hinzu kommen die einzelnen Arbeitsschritte wie etwa das Rütteln auf dem Rüttelpult, bei täglich einer 1/10 Umdrehung, das sogenannte Degorgieren, das Abschlemmen der abgesetzten Hefe in der Flasche per Eisbad und die Dosage, wobei nicht nur die verlorene Flüssigkeit des Degorierens wieder aufgefüllt wird, sondern der Sekt auch seine eigene Geschmacksrichtung erhält, beim Toppler-Sekt 2014 die Abstufung "brut".

Farblich präsentiert sich der Edel-Sekt in einem Hellgelb im Glas mit grünlichen Reflexen. Auch hier ist wieder nach dem intensiven Mousseux die sehr feine, filigrane Perlage zu bewundern, die doch so sehr Lust auf einen ersten Schluck macht. Zunächst doch ist die Nase an der Reihe, die die wunderbaren Aromen wahrnehmen darf, die durch die feinen, aufsteigenden Perlen intensiviert werden. Dabei sind Duftnoten erkennbar, die an einen Hauch Mango, aber auch Anis-Nuancen, kandierte Früchte und feine nussige Anklänge erinnern, ein ganz wunderbarer olfaktorischer Einstieg. Mund und Gaumen werden danach geschmacklich beglückt, wenn helle Hefenoten, einhergehend mit den Frucht-Aromen eine herrliche Symbiose im Geschmack bilden und diese bis weit in den harmonischen Abgang anhält. Natürlich ist auch hier die feine Perlage maßgebend für die großartige Frische und das angenehme sensorische Gefühl, das den überzeugenden Geschmack und die Begehrlichkeit nach einem weiteren Schluck ausmacht. Welche Freude, welches Sekt-Erlebnis, einzigartig!

Der Toppler-Sekt 2014 brut wurde von dem Genuss-Magazin "selection" beim Degustation-Wettbewerb "Die Schaumwein-Produzenten 2018" ebenfalls mit Gold und vier Sternen ausgezeichnet.

Der Toppler-Sekt 2014 brut hat 12,5% vol/alc und sollte bei 6 bis 8 Grad Celsius genossen werden.

Wir empfehlen den Toppler-Sekt zu  "Langustentörtchen"

Maximal empfehlenswert

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zur Sektmanufaktur Albert Hasenstein und können den  Toppler-Sekt 2014 brut  dort bestellen: http://www.toppler-sekt.de

 Verena und Albert Hasenstein
Toppler-Cuvée Gold trocken 

Als weiterer mit Gold prämierteter Spitzen-Sekt, natürlich auch hier nach der klassischen Methode der Flaschengärung erzeugt, kommt nun diese Toppler-Cuvée Gold trocken zur Verkostung. Hierbei handelt es sich um einen 100%igen Riesling-Schaumwein mit einer Likördosage. Als Grundwein ist also ein Rebsorten-reiner Riesling zur zweiten Gärung auf die Flasche gebracht worden, wobei durch die Dosage mit einem traumhaften Pfirsichlikör der Sekt seine ganz besondere Geschmacksrichtung erhalten hat und einen trockenen Ausbau. Dies bedeutet, dass der zugrunde liegende Riesling zwar nicht mehr als 4 Gramm pro Liter Restzucker-Gehalt hat, durch die Dosage, hier exzellenten Pfirsichlikör, darf der trockene Sekt weitaus mehr an Zucker enthalten als der Stillwein, insgesamt zwischen 17 und 35 Gramm pro Liter. Die Toppler-Cuvée Gold trocken wurde zusätzlich noch veredelt durch 22-karätiges Blattgold, daher auch die spezielle Gold-Benennung. Bei diesem Premium-Sekt Toppler-Cuvée Gold hat sich sozusagen einiges an Gold eingefunden,

Bei der Bezeichnung, der Veredlung und schließlich bei der Prämierung, "Gold soweit das Auge reicht". Im Glas schimmert das Toppler-Cuvée in einer leuchtenden, gold-gelben Farbe. Zunächst wieder dieses schäumende Mousseux, das dann sehr bald in eine wunderbare Perlage übergeht und der goldgelben Farbe zusätzlich Brillanz und Eleganz verleiht. Olfaktorisch wird danach ein wahrer Fruchtrausch registriert, eine wahre Frucht-Explosion, die sofort die Sinne betört. Dies gilt auch für den Geschmack im Mund und am Gaumen, die Gold-Cuvée weiß auch hier die Geschmacksrezeptoren sofort komplett für sich einzunehmen, mit seiner intensiven Frucht und seiner Aromen-Fülle. Da ist es besonders gut, dass die Cuvée auch noch mit einem langanhaltenden Finish punkten kann, denn so hat man Zeit noch einmal ganz entspannt dieses großartige Sekt-Vergnügen Revue passieren zu lassen. Chapeau!

Bei der International Wine Challenge, der AWC Vienna 2018 wurde die Toppler-Cuvée Gold standesgemäß mit Gold prämiert.

Die Toppler-Cuvée Gold trocken hat 13% vol/alc und sollte bei 6 bis 8 Grad Celsius genossen werden.

Wir empfehlen die Toppler-Cuvée Gold trocken  zu "sautierten Scampis".

Maximal empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zur Sektmanufaktur Albert Hasenstein und können  die Toppler-Cuvée Gold trocken  dort bestellen: http://www.toppler-sekt.de

 Verena und Albert Hasenstein
Riesling brut Traditionelle Flaschengärung

Komplettiert wird unsere Verkostung der Ausnahme-Sekte von der Manufaktur Albert Hasenstein mit einer weiteren Pretiose, diesem Riesling-Sekt, der nach der Methode der traditionellen Flaschengärung "brut" ausgebaut wurde. Albert Hasenstein hat dem vortrefflichen Sekt besonders viel Zeit der Reifung auf der Hefe gegeben. Über 40 Monate gönnte er diesem Riesling-Sekt brut, um in aller Ruhe auf der Hefe zu reifen und um seine feinen Aromen zu entwickeln. Hier wird klar, wieviel Wissen, Können und Feingefühl zur Sekt-Erzeugung notwendig sind, zudem wieviel Geduld Albert Hasenstein aufgebracht hat, damit schließlich am Ende ein großer Riesling-Sekt entstanden ist, der absolut überzeugt, und der als Aushänge-Schild für die Manufaktur Albert Hasenstein Furore gemacht an, als beim Degustations-Wettbewerb "Die besten Schaumwein -Produzenten International 2017" Albert Hasenstein auf Anhieb mit seinem Riesling-Sekt brut den 5. Platz bei der Prämierung erreichen konnte.

Farblich brilliert der Schaumwein im Glas in einem hellen Gelb mit grünlichen Reflexen. Auch hier wieder das kräftige Mousseux, das zügig in eine sehr feine Perlage übergeht, die auf Anhieb Frische signalisiert. Dabei werden Aromen freigesetzt, die die Nase als Anklänge von Apfel und weißem Pfirsich wahrnimmt. Entsprechend werden diese olfaktorischen Anklänge auch im Mund und am Gaumen registriert, wobei auch noch ein süßlich-feiner Schmelz zum großartigen Geschmack dieses Riesling-Sekts beiträgt. Die beindruckende Perlage sorgt auch für dieses angenehme Prickeln, wenn der Riesling-Sekt brut bei einem langen Nachhall noch einmal seine ganze Klasse demonstriert. Herb-frisch, mit seinen wunderbaren Fruchtaromen sorgt der Sekt für ein tolles Riesling-Vergnügen der ganz besonderen Art. Ein Glas ist da wahrlich nicht genug. Á la bonne heure!

Der Riesling Sekt brut hat 12% vol/alc und sollte bei 6 bis 8 Grad Celsius genossen werden.

Wie empfehlen diesen Riesling Sektbrut  "Tatar vom Wildlachs"

Maximal empfehlenswert

 Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zur Sektmanufaktur Albert Hasenstein und können  der Riesling Sekt brut dort bestellen: http://www.toppler-sekt.de

 Verena und Albert Hasenstein
Cervisia Evolution Champagner-Bier 

Verkostet wird schließlich noch eine Rarität, die Albert Hasenstein mit sehr großem Erfolg erzeugt, genannt Cervisia Evolution, ein Champagner-Bier als "Craftbeer". Wie der Name bereits signalisiert, handelt es sich hierbei um die Evolution des Bieres, also die Weiterentwicklung, nach der Champagner-Methode veredelt. Dabei wird das Bier auf die gleiche Weise wie bei der Erzeugung von Champagner einem zweiten, langwierigen Reife- und Lagerungsprozess auf der Flasche überlassen. Danach sind die Abläufe exakt wie bei der Méthode champenoise mit der Hinzugabe von höhervergärender Weinhefe auf das Jungbier, wobei die entstehende Kohlesäure bei der Nachgärung im Bier fein gebunden wird. Es folgt das Abrütteln im Rüttelpult, später das Degorgieren, damit zum Schluss das Champagner-Bier, das kohlensäurereicher und zartperlender mit einem deutlich höheren Alkohol-Gehalt als herkömmliches Bier in champagnerähnlichen Flaschen gefüllt und, mit einem Naturkorken verschlossen wird.

Dass hier verkostete Cervisia Evolution hat im Glas eine kräftige dunkelgelbe Farbe. Dabei fällt auf, wie intensiv schaumig sich das Champagner-Bier zeigt, wobei die Nase deutliche Aromen wahrnimmt, die an Erdnüsse und an den Waldboden erinnern. Beim Geschmack dominieren Walnuss und Lakritz, dabei zeigt sich die Cervisia Evolution-Kreation cremig und hefig. Hier hat Albert Hasenstein tatsächlich eine Rarität kreiert, die auf Anhieb auch den nicht so versierten Biertrinker überzeugt, da das Champagner-Bier geschmacklich sich weit von dem normalen Bier abhebt und mit einzigartigem Duft, sehr differenziertem Geschmack und einer besonderen Frische und einem unvergleichlichen Schaum punktet. Die sorgfältige zweite Gärung macht aus einem durchschnittlichen Bier ein Getränk ganz besonderer Art, eben ein Champagner-Bier.

Die Cervisia Evolution hat 8,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius genossen werden.

Wir empfehlen die Cervisia Evolution zu  "Geschmorten Kalbsbäckchen mit Kräutersaitlingen"

Maximal empfehlenswert

Peter J. und Helga König

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Nachdem wir jetzt 4 absolute Spitzen-Sekte und das Champagner-Bier Cervisia Evolution mit sehr viel Interesse und großer Trinkfreude verkostet haben, hier unser abschließendes Fazit: 

Die Toppler-Cuvée, der Toppler-Sekt, die Toppler-Cuvée Gold und der Riesling-Sekt sind absolut eine Klasse für sich, auf höchstem Sekt-Niveau und von einer nicht vergleichbaren Qualität. Albert Hasenstein hat bewiesen, dass er imstande ist, mit seinen unterschiedlichen Sekten in der allerersten Reihe der Sekt-Erzeuger nicht nur zu bestehen, sondern ganz vorne sich zu etablieren. Weil er wie kaum ein Zweiter das Handwerk der Schaumwein-Erzeugung mit viel Wissen und Können, einem nimmermüden Engagement und dem ganz besonderen "Händchen" für exklusive, Champagner- ähnliche Sekte zu kreieren versteht, deren Geschmack einfach nur großartig ist, gelang es ihm sehr schnell bei den besten professionellen Verkostungen Gold-prämiert zu sein und seine Manufaktur 2017 und 2018 in der Spitze der Schaumwein-Produzenten zu platzieren.

Bei der Erzeugung der Sekte wird neben der Wahl allerbester Grundweine bedeutenden Wert auf den Ausbau bei der traditionellen Flaschengärung gelegt. Hier wird nichts dem Zufall überlassen, ob bei den Weinen, der Zeit der Lagerung auf der Hefe, bei der Dosage, alles wird sehr kreativ miteinander abgestimmt, denn nur so kommen solche Ausnahme-Sekte zustande, die geradezu perfekt sind und einen absoluten Geschmack besitzen, dass man einfach nur begeistert ist. 

Die Cervisia Evolution ist ebenfalls eine gelungene Veredlung des Bieres nach der Méthode champenoise, hier sucht man den Geschmack eines herkömmlichen Bieres vergebens, hat sich doch Albert Hasenstein damit in eine herausragende, neue, sehr intensive geschmackliche Ebene begeben, die sehr kreativ und sehr innovativ ist und die die Weiterentwicklung von normalem Bier zu einem neuen Kult-Getränk der geschmacksbewußten, jüngeren Generationen darstellt, die allem Neuen sehr aufgeschlossen gegenüberstehen, auch weit über das traditionelle Bier hinaus, das hierzulande über Jahrhunderte von dem Reinheits-Gebot bestimmt war. Diese Zeiten sind vorbei, ist zwar Bier dabei noch immer die Grundlage, die Weiterentwicklung, hin zu diesem köstlichen Champagner-Bier mit seiner geschmacklichen Verfeinerung und der Exklusivität hat aber ein ganz neues, edles Geschmacks-Erlebnis möglich gemacht, eben eine Cervisia Evolution.

Uns jedenfalls haben alle Premium-Sekte und die Cervisia Evolution ganz wunderbar geschmeckt. Deshalb: 

 Maximal empfehlenswert

Peter J. und Helga König

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Weingut Sandwiese, Worms/ Rheinhessen 4 Weissweine und 2 Rotweine

 Eva-Maria und Daniel Schäfer
Das Weingut Sandwiese, das zusammen mit dem Weinhotel gleichen Namens ein gemeinsames Familienprojekt der Familie Schäfer bildet, ist in Worms-Hermsheim zu finden. Die Winzer-Gemeinde Hermsheim, ein eingemeindeter Stadtteil von Worms, gehört zu der Region Wonnegau, in Rheinhessen, im südlichen Rheinland-Pfalz. Der Wonnegau, der auch als die nördliche Toskana bezeichnet wird, zeichnet sich durch ideale klimatische Bedingungen und durch beste Bodenbeschaffenheit für den Weinbau aus. Hier gibt es exzellente Lagen, deren Weine mittlerweile Kult-Status haben, großartige Winzer-Familien, die gerade in den letzten 20 Jahren einen exorbitanten Qualitätssprung bei ihren Weinen geschafft haben, sodass mittlerweile die Weine aus dem Wonnegau zu den besten in ganz Deutschland zählen. Keine Wein-Region hierzulande hat einen derartigen Aufschwung genommen wie Rheinhessen und nirgendwo hat der Bekanntheitsgrad so zugelegt wie hier.

Grund ist neben den Innovationen in der naturnahen Weinbergspflege, der konsequenten Behandlung der Rebstöcke und der modernsten Kellertechnik das stetige Interesse der jüngeren Winzer-Generation, bestens ausgebildet, die Weingüter ihrer Vorfahren optimal weiterzuentwickeln, Rebsorten zu kultivieren, die richtig zu dem vorhandenen Terroir passen, um so individuelle, authentische und qualitativ hochwertigste Weine zu kreieren, die nicht nur regional und national sondern auch international höchste Beachtung finden. Damit liegen Rheinhessen und der Wonnegau im deutschen Weinbau ganz vorne, die Weine die hier erzeugt werden sind exzellent. Dies gilt auch für das Weingut Sandwiese aus Hermsheim, wo Familie Schäfer seit Generationen Weinbau betreibt.

Foto:Helga König
Heute sind Daniel Schäfer, er hat im Jahr 2010 als Jahrgangsbester die Ausbildung zum Winzermeister in Rheinland-Pfalz abgeschlossen, und seine Frau Eva-Maria für die Weine verantwortlich, tatkräftig unterstützt von Daniels Eltern Marianne und Berthold Schäfer, Senior-Winzermeister. Und so wie auch die Generationen vor ihnen, geben sie ihr ganzes Herzblut, ihr Wissen und Können, um große Weine von allerbester Qualität zu erzeugen. Dazu kommen nicht nur neueste Erkenntnisse des Weinmachens zum Tragen, ebenso innovative, möglichst schonende Kellertechnik, aber auch die Bewahrung von Tradition ist für Familie Schäfer selbstverständlich, wenn dies dem gesteigerten Niveau der Weine dient und natürlich der Nachhaltigkeit.

Innovativ und individuell sind auch die Kriterien, die die junge Familie Schäfer bei der Charakterisierung ihrer Weine vornimmt. Inspiriert von ihren vierbeinigen Lieblingen, den drei Familien-Dackel, haben sie ihre Weine nach den verschiedenen Arten dieser Hunde-Rasse genannt, also nach Kurzhaardackel, Langhaardackel und Rauhaardackel. Entsprechend stehen für "Kurz", Weine die bodenständig sind, Spass machen und zu vielen Gelegenheiten passen, auch bekannt als Basis-Weine. "Lang" steht für Weine die elegant und sportlich sind und bei vielen Gelegenheiten Freude bereiten. Und schließlich "Rau" charakterisiert den Wein der charaktervoll und langlebig ist und der die ganz besonderen Momente beflügelt. Bei 30 ha Rebfläche ist die Rebsorten-Vielfalt im Weingut Sandwiese sehr groß, werden bei den Weissweinen doch folgende kultiviert: Huxelrebe, Scheurebe, Riesling, Chardonnay, Silvaner Weiß- und Grauburgunder, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und Gewürztraminer, während bei den Roten: Dornfelder, Spätburgunder, Portugieser, Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Dorsa angebaut werden.

Aber wie anfangs erwähnt, betreibt Familie Schäfer nicht nur das Weingut, sie haben speziell den Traum von Mutter Marianne Schäfer erfüllt und neben dem Weingut noch ein neues Weinhotel eröffnet, nebst einem Restaurant, wo die passenden Weine aus dem Weingut die leckeren Speisen begleiten. Hier lässt sich vortrefflich einige Tage verweilen, wobei man nicht nur die köstlichen Weine verkosten kann, in angenehmer Atmosphäre, bei vorzüglichem Essen, nachdem man den malerischen Wonnegau näher kennengelernt hat, die sympathische Winzer-Familie Schäfer ist auch gerne bereit dem Gast zu zeigen, wie solche großartigen Weine zustande kommen.

Neben Weiß-, Rot- und Rosé-Weinen werden im Gut auch noch Sekt und Secco erzeugt, zusätzlich Brände und Liköre und nicht zu vergessen, Rheinhessische Spezialitäten wie Kirschwein oder Weinbonbons und Weingelee.

Bevor jetzt unsere eigentliche Verkostung der 6 Weine beginnt, sollte aber hier bereits über das außergewöhnliche Preis-Qualitäts-Verhältnis gesprochen werden, das die Weine vom Weingut Sandwiese ganz besonders auszeichnet. Und los geht’s:

  Eva -Maria und Daniel Schäfer
2017 Riesling trocken

Zum Start unserer interessanten, kleinen Verkostungsreihe steht ein 2017er Riesling vom Weingut Sandwiese an, der trocken ausgebaut wurde. Daniel Schäfer hat diesen Wein nach seinen ureigenen Bewertungskriterien in der Stufe "Lang" eingeordnet, was so viel heißen soll, dass der Riesling elegant und sportlich-schlank ist und viel Freude macht bei diversen Gelegenheiten, sei es in fröhlicher Runde mit Freunden, sei es in trauter Zweisamkeit oder solo zur täglichen Erfrischung und Erbauung.

Die Rebsorte Riesling gilt als Premium-Sorte, als eine der hochwertigsten und kulturprägenden Gewächse und sein Anbau im Rheintal, schon im Mittelalter, gilt als unumstritten. Im 18. Jahrhundert haben die Fuldaer Erzbischöfe die Weinberge in Johannisberg im Rheingau ausschließlich mit Riesling bestückt. Auch an der Mosel hat der Trierer Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Sachsen im Jahre 1787 verfügt, hier ausschließlich noch Riesling anzubauen. Nirgendwo auf der Welt wird so viel Riesling kultiviert wie in Deutschland, fast die Hälfte aller Weine dieser Rebsorte stammt von hier. Und über die Qualität des deutschen Rieslings ist man sich weltweit einig, die allerbesten Riesling-Weine sind hierzulande zu finden, zumal auch die besten Lagen unseres Landes überwiegend mit Riesling bestockt sind. Schon einmal um die Jahrhunderte-Wende um 1900 hat der Rhein-Riesling einen Höhenflug erlebt, wurden doch die Weine aus dem Rheingau und der Rheinfront in Oppenheim und Nierstein im heutigen Rheinhessen mit höheren Preisen bedacht als beispielsweise die größten Rotweine aus Frankreich. Und auch heute beginnt der deutsche Riesling weltweit wieder große Anerkennung zu gewinnen, auch weil die jungen Winzer-Generationen sich akribisch mit der Steigerung der Qualität befassen. So ist dies auch bei Daniel Schäfer, dessen hier verkosteter Riesling trocken mit der Bronzenen Kammerpreis-Münze der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wurde.

Im Glas präsentiert sich der 2017er Riesling trocken in einer hellgelben Farbe mit grünlichen Reflexen. Bevor die olfaktorische Prüfung beginnt, ohne die man niemals einen Wein verkosten sollte, gilt es den Wein zunächst mit genügend Sauerstoff zu vermählen. Danach zeigen sich Anklänge in der Nase, die eindeutig an Apfel- und Pfirsich-Aromen erinnern. Im Mund und am Gaumen werden diese Nuancen geschmacklich bestätigt und durch eine angenehme Säure ergänzt. Es ist gerade diese gut eingebundene Säure, die die Fruchtaromen trägt, sodass ein gelungenes Frucht-Säure-Spiel sich zeigt. Der 2017er Riesling ist kraftvoll, intensiv, mit einem unverwechselbaren Charakter versehen und besitzt ein beeindruckendes Finish, das frisch und knackig, fruchtbetont und sehr animierend ist, bei einem Zitrus-betonten Abgang. Dabei zeigt er noch einmal seine ganze Klasse und man freut sich dabei schon auf den nächsten Schluck. Großartig!

Wir empfehlen den Riesling trocken zu  "Gefüllter Hähnchenbrust mit Wirsinggemüse"

Der 2017er Riesling trocken hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden.

Maximal empfehlenswert

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut Sandwiese und können dort den Wein bestellen: http://www.weingut-sandwiese.com/sandwiese/home.php

  Eva- Maria und Daniel Schäfer
2017 Riesling süß 

Weiter geht es mit einem ganz besonderen 2017er Riesling der süß ausgebaut wurde. Süß gilt ein Wein, wenn er mehr als 45g/l Restzucker besitzt. Süße Weine gelten hierzulande mittlerweile als verpönt, hat sich doch der Geschmack der Weinliebhaber von den ausschließlich süßen Weinen in den 1950 und 1960er Jahren hin zum halbtrockenen oder besser noch zum trockenen Wein gewandelt. Früher waren diese süßen Weine oftmals mit süßem Traubenmost verschnitten, um so eine gewünschte Süße zu erreichen. Es entstanden süße, vermeintlich süffige Weine, die aber nichts als klebrige Plörren waren. Anders ist dies, wenn der Most einen sehr hohen Zuckergehalt hat durch sehr reife und überreife Trauben. In der Regel dauert der Gärprozess nur wenige Wochen, der Wein ist normalerweise völlig trocken, da der Zucker von der Hefe in Alkohol verwandelt wird. Dieser Prozess der Gärung endet jedoch automatisch bei einem Alkohol-Gehalt von 12 bis 15%, obwohl noch weiterer Fruchtzucker vorhanden ist. Das Ergebnis ist die Restsüße, die wiederum nach dem Weinrecht bestimmt, ob ein Wein trocken, halbtrocken, lieblich oder süß ist. Durch gängige Verfahren beim Mosten kann der Winzer auch durchaus die Gärung stoppen, indem nach der Kelterung die Hefen entzogen werden, eine alkoholische Gärung findet dann nicht mehr statt. Die Folge sind niedrigerer Alkohol-Gehalt bei eine höheren Restzucker. Dieser Ausbau ermöglicht ohne die Süßreserve wunderbar süße Weine zu erzeugen, die geschmacklich überzeugen, wie der hier verkostete 2017er Riesling süß. Welche Qualität der Wein hat, dokumentiert auch die Goldene Kammerpreismünze, die die Landwirtschaftskammer von Rheinland-Pfalz hier vergab.

Farblich zeigt sich der Wein in einem hellen Gelb mit grünlichen Reflexen. Auch jetzt ist es ratsam den Riesling zu beatmen, damit er sein ganzes Duft-und Geschmacks-Potential anbieten kann. Dabei nimmt die Nase Aromen wahr nach Apfel, Pfirsich und Zitrusblüte. Geschmacklich werden diese olfaktorischen Anklänge ebenso intensiv registriert. Dabei spielt der süße Ausbau beim Geschmack eine dominierende Rolle, er macht den Riesling verspielt und herzhaft. Und obwohl die Süße hier in erster Linie im Vordergrund steht, wird sie doch begleitet von einer bestimmten Säure, die peu à peu zur Balance des süßen Rieslings beiträgt.

Der Wein ist vollmundig, mit einem eigenen Charakter versehen, ebenso mit einem langen Nachhall, der ein angenehmes Süße-Säure-Spiel noch einmal ganz deutlich macht.

Der 2017er Riesling süß eignet sich hervorragend zu einer Entenleber-Pastete, aber auch ein Gläschen zu einem feinen, süßen Dessert ist ganz vorzüglich. Wunderbar!

Der Wein hat 10% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius genossen werden.

Maximal empfehlenswert

Peter J. und Helga König

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  Eva- Maria und Daniel Schäfer
2017 Wormser Nonnenwingert Weißburgunder trocken 

Es folgt nun ein weiterer exzellenter Weisswein mit diesem 2017er Weißburgunder, der trocken ausgebaut wurde und der in der Spitzen-Rubrik "Rau" gelistet ist. Gewachsen sind die Trauben zu diesem Wein in der Spitzenlage Wormser Nonnenwingert. Es handelt sich hierbei um eine besondere Einzellage, deren Exposition Nordost bis Südost ist. Weißburgunder gehört als Premium-Wein zu der Burgunder-Familie. Franz. Pinot blanc, ist diese Rebsorte etwa seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Als Mutation aus dem Pinot Noir(Spätburgunder) wurde sie zunächst in Frankreich angebaut, wobei sie auch seit dem Mittelalter bei uns heimisch ist, zunächst im Rheingau, nachdem der Orden der Zisterzienser sie dorthin gebracht hatte. Lange Zeit wurde zwischen den Rebsorten Pinot Blanc, Chardonnay und Auxerrois nicht differenziert, was die Erhebungen anbelangt, da alle drei sehr ähnlich sind. Erst in den 1980er Jahren hat man begonnen, jede einzelne Rebsorte anbaumäßig individuell zu erfassen. Heute wird der Weißburgunder speziell in vielen Ländern Europas angebaut, wobei Deutschland vor Italien und Österreich an der Spitze liegt. Aber auch hierzulande gibt es Schwerpunkt-Regionen was die Bestockung mit Pinot blanc anbelangt. Baden ist hier führend, unmittelbar gefolgt von Rheinhessen und der Pfalz.

Weißburgunder erfreut sich als Weisswein-Sorte in Deutschland immer größerer Beliebtheit und ist hier deutlich auf dem Vormarsch, eignet sich die Traube ganz besonders zu vielfältigen Gelegenheiten, ob als Essensbegleiter, im Kreise lieber Freunde oder solo zur Erfrischung und Erbauung. Dies gilt ganz besonders für diesen herrlichen 2017er Weißburgunder trocken von Daniel Schäfer und seinem Team.

Im Glas präsentiert sich der Weißburgunder in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Ohne langweilen zu wollen, auch hier wieder der Hinweis auf die nötige Belüftung des Weins, denn nur so kann er sein ganzes Potential anbieten. Zudem wird so dem Weißburgunder und seinem Macher der berechtigte Respekt erwiesen und der Wein revanchiert sich mit all seinen geschmacklichen Eigenschaften. Jetzt werden Noten olfaktorisch wahrgenommen, die an Quitte, Banane und Wiesenblumen erinnern, ebenso eine fein eingebundene Vanille-Nuance. Im Mund und am Gaumen werden diese Anklänge bestens geschmacklich bestätigt, wobei sie von einer wunderbaren Säure getragen werden, die dem Geschmack erst einen kompletten Ausdruck verleiht. Feine Holznoten ergänzen die Fruchtaromen und geben dem 2017er Weißburgunder zusätzlich Kraft, Fülle und eine gewisse Komplexität. Bei einem langen Nachhall zeigt sich noch einmal das gelungene Frucht-Säure-Spiel, ebenso auch die wunderbare Frische, ohne die ein solch fabelhafter Wein einfach nicht auskommt. Ohne Umschweife, der 2017er Wormser Nonnenwingert Weißburgunder ist einfach geschmacklich fabelhaft und komplett überzeugend. Chapeau!

Wir empfehlen diesen Weißburgunder zu "Zander auf Fenchel-Karotten-Birnen-Gemüse"

Der Wein hat 13% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden.

Maximal empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut Sandwiese und können dort den Wein bestellen: http://www.weingut-sandwiese.com/sandwiese/home.php

  Eva- Maria und Daniel Schäfer
2018 Schwarzriesling Blanc de Noir trocken 

Zur Verkostung kommt nun dieser 2018er Blanc de Noir, der trocken ausgebaut wurde. Basis dieses weiß gekelterten Rotweins ist die Rebsorte Schwarzriesling, eine Rebe, die zur Gruppe der Burgundersorten zählt und deshalb franz. Pinot Meunier benannt ist. Dabei handelt es sich um eine Mutation von Pinot Noir, wobei nicht ganz klar ist, welche der beiden Pinot-Sorten jeweils von der anderen abstammt. Frankreich ist das Land wo die Pinot Meunier -Traube mit Abstand am häufigsten angebaut wird, gefolgt von Deutschland. Und hier ist es Württemberg mit der meisten Bestockung, die Pfalz und Rheinhessen liegen da mit weitem Abstand zurück, im Verhältnis werden 10% und 5% in Rheinland-Pfalz maximal kultiviert. Der Schwarzriesling führt hierzulande eher ein Schatten-Dasein, was allerdings in puncto Qualität absolut nicht berechtigt ist, handelt es sich doch um eine Premium-Traube.

Daniel Schäfer hat den Schwarzriesling weiß gekeltert, um hier einen großartigen Blanc de Noir zu erzeugen. Dabei wird die Rotwein-Beere, die ja bekanntlich wie auch die Weisswein-Traube einen hellen Saft besitzt sanft gepresst, damit die rote Beerenhaut des Schwarzrieslings nicht verletzt wird und so das rote Pigment aus der Schale nicht in den Saft gelangen kann. Da allerdings dies nicht absolut gelingt und in der Regel immer etwas von der roten Pigmentierung in den hellen Most gelangt, besitzt ein Blanc de Noir meistens einen ganz zarten rötlichen Reflex, was allerdings nicht mit einem Rosé verwechselt werden sollte, da hier der Rosé-Ton erwünscht ist. Der Most wird anschließend wie ein Weißwein gekeltert, meistens im gekühlten Gär-Edelstahl-Tank, sodass schließlich ein Weisswein entsteht. Dieser Wein-Ausbau erfreut sich hierzulande immer größerer Beliebtheit, sowohl als Blanc de Noir als auch als Rosé-Wein. Der Grund liegt auch in der Tatsache bedingt, dass ein solcher Ausbau sowohl die positiven Eigenschaften eines Rotweines als auch die eines Weissweines verkörpern, von den roten Trauben die gehaltvolleren Inhaltsstoffe, von dem weißen Ausbau die Frische und der weniger komplexe und extraktreiche Stil. Der Konsum dieser Weine, also Blanc de Noir und Rosé, liegen hierzulande mittlerweile bei etwa 10%, trinken sich diese Weine doch ganz vorzüglich zu vielen Gelegenheiten, wie der hier verkostete frische 2018er Schwarzriesling Blanc de Noir trocken deutlich zeigt.

Farblich präsentiert sich der Wein im Glas in einem hellen Gelb, mit einem ganz leichten rötlichen Schimmer. Auch jetzt gilt es den Blanc de Noir duft- und geschmacksmäßig optimal zu öffnen, also bitte die entsprechende Sauerstoff-Zufuhr. Danach zeigen sich Anklänge in der Nase, die an schwarze Johannisbeeren und dunkle Beerenfrüchte erinnern, zudem an leichte Sauerkirsch-Aromen. Mund und Gaumen bestätigen geschmacklich diese Nuancen, wobei eine zupackende frische Säure den Geschmack optimal ergänzt. Der Blanc de Noir besitzt eine wunderbare Balance, wobei durch den trockenen Ausbau die Fruchtaromen aus der Schwarzriesling-Traube bestens eingebunden sind, mit dem Ergebnis eines prägnanten und frischen Geschmacks, der tiefgründig und überzeugend ist. Dass ein solcher gelungener Blanc de Noir auf Anhieb besonders gut schmeckt und darüber hinaus zu einem weiteren Glas animiert, bleibt nach dem ersten Schluck kein Geheimnis. Deshalb bitte mehr davon. Top!

Wir empfehlen diesen Schwarzriesling Blanc de Noir zu "Rouladen vom Spanferkel auf Kartoffel-Lorbeer-Sauce".

Der 2018er Schwarzriesling Blanc de Noir trocken hat 12% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius genossen werden.

Maximal empfehlenswert

Peter J. und Helga König

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  Eva- Maria und Daniel Schäfer
2018 Cabernet Dorsa halbtrocken 

Nach den vier überzeugenden Weissweinen gilt es jetzt einen Rotwein zu verkosten, mit diesem jungen 2018er Cabernet Dorsa, der halbtrocken ausgebaut wurde. Die Rebsorte Cabernet Dorsa ist eine dunkle Rebsorte, die mittlerweile prächtige Rotweine hervorbringt. Gezüchtet wurde sie in der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt Weinsberg, wo sie im Jahre 1971 vorgestellt worden ist. Es handelt sich dabei um eine Kreuzung aus Blaufränkisch und Dornfelder, ihre Verbreitung beginnt allmählich Fahrt aufzunehmen. Hier liegen die Pfalz und Rheinhessen bei der Bestockung an der Spitze, allerdings kann man bei Rebflächen von jeweils unter 100 Hektar durchaus von Exoten sprechen. Aber wie dies bei Exoten eben ist, ihnen gilt ja die größte Aufmerksamkeit. Und wenn Daniel Schäfer die Cabernet Dorsa-Rebe kultiviert, dann hängt sein ganzes Herz an dieser Traube und er engagiert sich mit seinem ganzen Wissen und Können hier einen großen Rotwein zu erzeugen. Da der Cabernet Dorsa quasi soeben erst auf die Flasche gefüllt wurde, ist er ja noch in einem jugendlichen Stadium. Und doch kann man bereits jetzt schmecken was in ihm steckt, wenn man sich mit viel Sauerstoff Zugang zu den Aromen verschafft. Dazu ist es unumgänglich den Rotwein zu dekantieren und ihn einige Stunden zu beatmen. Verblüffend wie prächtig der 2018er Cabernet Dorsa halbtrocken sich danach zeigt.

Im Glas brilliert der Rotwein danach in einem tiefen, funkelnden Dunkelrot. Über den Weg dem jungen Cabernet Dorsa sein Potential zu entlocken, ist ja bereits gesprochen worden. Olfaktorisch zeigen sich jetzt Anklänge, die an vollreife Kirschen und Brombeeren erinnern. Im Mund und am Gaumen werden diese Aromen geschmacklich bestätigt, wobei der halbtrockene Ausbau der Restsüße der Säure eher den Vortritt lässt, ohne dabei doch zu dominant zu sein, dafür sorgt schon die nötige Balance. Der 2018er Cabernet Dorsa besitzt noch seine ganze jugendliche Kraft, ist nuancenreich und extraktreich, dabei kompakt und nachhaltig im langen Abgang. Bereits jetzt zeigt er sich durchaus schmeichelnd, dies wird sich jedoch noch konsequent weiter entwickeln, wenn er erst noch einige Monate auf der Flasche nachgereift ist. Weich und rund, voll und überzeugend, wird er viele neue Freunde für die Cabernet Dorsa-Traube finden. Absolut gelungen!

Wir empfehlen diesen  Cabernet Dorsa zu "Lammkarree auf  gegrilltem Fenchel mit Paprika"

Der Wein hat kraftvolle 13,5% vol/alc und sollte bei 18 bis 20 Grad Celsius getrunken werden. Maximal empfehlenswert

Peter J. und Helga König

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  Eva- Maria und Daniel Schäfer
2017 Sandspiel Rotwein-Cuvée trocken 

Zum Abschluss unserer kleinen, überaus interessanten Verkostungs-Reihe steht dieses 2017er Sandspiel Rotwein-Cuvée an, das Daniel Schäfer trocken ausgebaut hat. Als einer seiner Premium-Weine hat er den Rotwein in der besten Kategorie "Rau" gelistet, wird doch damit gezeigt, dass dieser Wein die allerbesten Voraussetzungen erhalten hat, die notwendig sind, um ein großer Wein zu werden. Dies bezieht sich sowohl auf die naturnahe Bodenpflege der Weinberge in denen die verschiedenen roten Rebsorten gewachsen sind, die dann zu einer Cuvée zusammengeführt wurden. Ebenso wurde akribisch für den Reb- und Laubschnitt gesorgt, damit die Trauben besonders viel Sonne erhalten und durch den reduzierenden Schnitt sich diese Trauben gesund und vollreif entwickeln konnten. Bei der Handlese wurde zudem selektiv geerntet, um nur die optimale Qualität an Rebgut in den Keller zu bringen, wo dann die Vinifizierung zeitnah vonstatten ging. Nur so lässt sich ein Niveau erreichen, das den Wein als Spitzen-Cuvée auszeichnet, wie dies hier verkostete 2017er Sandspiel trocken.

Farblich präsentiert sich der Wein in einem kräftigen Rot im Glas mit violetten Reflexen an der Oberfläche. Hat der Weisswein bereits genügend Sauerstoff benötigt, so gilt dies für einen Rotwein erst recht, zumal wenn er noch ganz jung ist oder eventuell im Barrique oder im Holzfass ausgebaut wurde. Deshalb immer zunächst belüften, der Wein dankt es mit seiner vollen Aromen-Vielfalt. Hier zeigen sich danach Anklänge nach feiner Beerenfrucht im Duft, wie Brombeeren, schwarze Johannisbeeren und Cassis. Geschmacklich werden diese Aromen in Mund und Gaumen bestätigt, wobei sich zusätzlich eine gut eingebundene Holznote zeigt. Das feine Tannin-Gerüst gibt der Cuvée zusätzlich viel Volumen und Kraft und einen charaktervollen Ausdruck. Der Wein ist dicht, extraktreich und durchaus komplex, dabei harmonisch und mit der richtigen Säure versehen. Hier ist Daniel Schäfer eine wunderbar, überzeugende Cuvée gelungen, die sich zusätzlich noch weiter entwickeln wird, wenn sie noch auf der Flasche ihrem Zenit entgegenreift. Das Zeug ein großer Rotwein zu werden hat sie allemal. Á la bonne heure!

Wir empfehlen diesen Rotwein-Cuvée zu "Rostbraten gratiniert mit Selleriepüree und Kräutern"

Die 2017er Sandspiel Rotwein-Cuvée hat 12,5% vol/alc und sollte bei 18 bis 20 Grad Celsius genossen werden.

Maximal empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

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 Weingut Sandwiese
Nachdem wir jetzt mit viel Neugierde, Respekt und großem Interesse die 6 Weine vom Weingut Sandwiese verkostet haben, hier unser Fazit: 

Alle Weine, ob die beiden Rieslinge, der Weißburgunder, der Blanc de Noir, der Cabernet Dorsa oder die Sandspiel Cuvée, sie alle sind von höchstem Niveau und von allerbester Qualität.

Die Weine sind Terroir-betont, Sorten-typisch und besitzen einen individuellen, unverwechselbaren Charakter. Daniel Schäfer weiß, wie man Weine von allererster Güte erzeugt und dass diese Weine primär im Weinberg entstehen. Hier sorgen er, seine Familie und sein Team für die besten Voraussetzungen, damit die Natur gesundes, hochreifes Traubengut entwickeln kann, das dann im Keller nach Tradition und Moderne ausgebaut wird. Dabei ist es dem jungen, innovativen Winzer besonders wichtig, dass seine Weine sich selbstständig entwickeln, naturgemäß sind und damit echt, ohne überhaupt manipuliert worden zu sein, schnörkellos und gradlinig, so wie ein gelungener Wein eben sein muss. Natürlich gibt er den Weinen seine eigene Handschrift mit, damit nachvollziehbar ist, woher sie stammen und was sie ausdrücken sollen: Gerade Weine mit viel Substanz und allerbestem Geschmack. 

 Deshalb: Maximal empfehlenswert 

Peter J. und Helga König

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Weingut Thomas Brodbeck, Bötzingen/Baden, 4 Weissweine 1 Rosé und 1 Rotwein

 Thomas Brodbeck
Das Weingut von Thomas Brodbeck ist in Bötzingen, einer kleinen Winzergemeinde am südöstlichen Kaiserstuhl zu finden. Tatsächlich ist Bötzingen der älteste Weinort Badens, wurde die Gemeinde schon im Jahre 769 urkundlich erwähnt. Bereits seit dieser Zeit wurde in Bötzingen Wein nachweislich angebaut. Es ist jedoch davon auszugehen, dass bereits die Römer hier Weinbau betrieben haben, auf ihrem Jahrhunderte-alten Weg durch das Rheintal in Richtung Pfalz, Mainz, Köln oder Trier. Es waren ja die Römer, die den Wein nach Germanien mitgebracht haben und der Bedarf war beachtlich, denn Verwaltungsbeamte und Soldaten hatten neben ihrem Sold auch einen Anspruch auf eine tägliche Vergütung in Wein. Daher mussten die geeigneten Weinberge her, um Wein anzubauen und wo wäre dies besser möglich gewesen als an den südlichen und südöstlichen Hängen des Kaiserstuhls um Bötzingen. 

 Foto: Helga König
Heute jedenfalls sind die Lagen von Bötzingen außerordentlich, selbst für die Verhältnisse am Kaiserstuhl, wo die Natur per se nicht mit Spitzenlagen gegeizt hat. Thomas Brodbeck kultiviert seine Weine ebenfalls in solchen ganz besonderen Lagen, die da sind: Einzellage Bötzinger Lasenberg, Großlage Bötzinger Vulkanfelsen und Einzellage Bötzinger Eckberg. 

Durch die Dauerbegrünung der Rebanlagen werden Bodenerosionen vermieden. Nährstoff-liefernde Pflanzen sorgen dafür, dass der Einsatz von Düngemittel auf ein Minimum reduziert wird. Überhaupt ist es Thomas Brodbeck sehr daran gelegen, seine Weinbergspflege sehr naturnah zu gestalten. Dazu gehört auch die Schonung von Nützlingen, etwa wie Raubmilben, Marienkäfer und Schlupfwespen. Die besondere Qualität der Weine ist weiterhin gewährleistet durch den richtigen Reb- und Laubschnitt, wobei auf Mengenreduktion wert gelegt wird, und durch eine selektive Lese, die garantiert, dass nur gesundes und hochreifes Traubengut in den Keller gelangt, um dort sehr zeitnah und sehr schonend verarbeitet zu werden. 

 Rebenlage des Weinguts Brodbeck
Die Burgunder-Rebsorten stehen im Weingut Brodbeck im Vordergrund, so etwa Weiß- Grau- und Spätburgunder, der dann auch noch zu Weißherbst oder Rosé ausgebaut wird, oder weiß-gekeltert zu einem köstlichen Blanc de Noir wird. Zusätzlich werden auch noch Chardonnay, Müller-Thurgau, Muskat-Ottonel, Regent, Acolon, Cabernet Mitos, Gewürztraminer, Scheurebe und Riesling erzeugt. Selbstverständlich eignen sich solche besonderen Grund-Weine auch bestens zur Versektung, wobei sie auf der Basis eines Jahrganges dann nach der klassischen Methode der Flaschengärung etwa zu einem Spätburgunder-Rosé-Sekt oder einem Riesling-Sekt brut oder trocken ausgebaut werden. Ergänzt wird das Programm der besonderen Weine und Sekte durch edle Brände und Liköre aus der Hausbrennerei von Thomas Brodbeck. 

Sowohl das Magazin "Der Feinschmecker" und das Genuss-Magazin "Selection" haben bereits die Weine aus dem Weingut Brodbeck vorgestellt und ausgezeichnet. 

Um sich selbst einen unmittelbaren Eindruck von der herausragenden Qualität und dem Niveau der Weine zu machen, ebenso von der beeindruckenden Landschaft am südlichen Kaiserstuhl mit seinen grandiosen Weinbergs-Lagen ist es natürlich ein Erlebnis einmal eine sachkundige Weinprobe bei Thomas Brodbeck zu erleben. Wer gar mehr vom Kaiserstuhl und von der herzlichen Winzerfamilie Brodbeck erleben möchte, um ihnen einmal beim Weinmachen über die Schultern zuzuschauen, der hat auch die Möglichkeit sich in einer gemütlichen Ferien-Wohnung im Gut einzumieten, wobei man dann ganz genau erfährt, warum die Weine so großartig sind. 

Wir möchten diese köstlichen Weine jetzt ebenfalls kennenlernen und freuen uns auf die anstehende Verkostung von 6 unterschiedlichen Weinen: 

 Thomas Brodbeck
2017 Bötzinger Vulkanfelsen Scheurebe Kabinett Trocken 

Beginnen wollen wir unsere interessante Verkostung mit dieser 2017er Scheurebe, dessen Traubengut in der Groß-Lage Bötzinger Vulkanfelsen gewachsen ist. Der Wein ist in der Prädikats-Klassifizierung Kabinett trocken ausgebaut worden. Scheurebe ist eine 1916 von Georg Scheu gezüchtete Weißwein-Sorte, eine Kreuzung aus Riesling und der Bukettraube. Ursprüngliche Angaben von Georg Scheu, es handele sich dabei um eine Kreuzung von Riesling und Silvaner konnte durch moderne DNA-Analysen inzwischen widerlegt werden, sodass tatsächlich die Bukettraube anstatt Silvaner der Kreuzungspartner mit Riesling ist. In Deutschland und hier speziell in Rheinhessen, der Pfalz und an der Nahe hat die Scheurebe ihre größte Verbreitung, während sie in ganz Baden-Württemberg eher eine untergeordnete Rolle spielt mit gerade einmal etwa 50 ha Rebfläche. Da ist es schon interessant, warum Thomas Brodbeck gerade diese Rebe bei seinen Weinen kultiviert hat. 

Entscheidend ist für den Winzer aus Bötzingen, dass die Qualität hervorragend ist. Deshalb auch überlässt er nichts dem Zufall, weder bei der Weinbergspflege, dem Rebschnitt, der Lese und der äußerst schonenden Verarbeitung im Keller. Und welches hohe Niveau hier vorhanden ist, zeigt deutlich der hier verkostete 2017er Bötzinger Vulkanfelsen Kabinett trocken. 

Im Glas präsentiert sich der Wein in einer hellgelben Farbe mit grünlichen Reflexen. Bevor die olfaktorische Prüfung beginnt, ohne die niemals ein Wein verkostet werden sollte, ist es ratsam ihm zunächst den nötigen Sauerstoff zuzugestehen, damit er sich komplett öffnen kann. Danach zeigen sich Anklänge in der Nase, die an schwarze Johannisbeeren, Ananas und Grapefruit erinnern. Im Mund und am Gaumen werden diese Duftaromen geschmacklich bestätigt, wobei eine wunderbar eingebundene Säure die Frucht-Nuancen optimal tragen. So kommt ein köstliches Frucht-Säure-Spiel zustande, das auch vom Ausbau zum Prädikat Kabinett profitiert. Die Scheurebe ist intensiv im Geschmack, vollmundig und besitzt einen wunderbaren langen Nachhall, der von optimaler Frische geprägt ist. Frucht, Säure und Frische bilden hier eine exzellente Balance mit dem Ergebnis den Verkoster absolut zu animieren, ein weiteres Glas dieser überzeugenden Scheurebe zu genießen. Top!

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden. 

Wir empfehlen diese Scheurebe zu "Geschmorten Kalbsbäckchen mit einer Steinpilzpolenta"

Maximal empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

Bitte klicken Sie auf nachstehenden Link, dann gelangen Sie zum Weingut Brodbeck und können den Wein dort bestellen: https://www.weingut-brodbeck.de/

  Thomas Brodbeck
2017 Bötzinger Lasenberg Chardonnay Kabinett Trocken 

Es folgt nun ein weiterer Prädikats-Wein von Thomas Brodbeck mit diesem 2017er Chardonnay Kabinett. In der Einzellage Bötzinger Lasenberg gewachsen, wurde das Rebgut bei der Vinifizierung trocken ausgebaut. Der Chardonnay hat seine Herkunft in Burgund in Frankreich. Mittlerweile ist er weltweit verbreitet mit einem hohen Qualitätspotential und Bekanntheitsgrad. Wenn auch in USA(40.848ha), Australien(27.773ha) und Chile(13.082ha) die Rebsorte mit am häufigsten angebaut wird und zudem im geringeren Maße weltweit in über 30 weiteren Anbau-Gebieten, so ist Frankreich immer noch führend mit 45.245 Hektar Bestockung und den absolut berühmtesten Weinbau-Gebieten für Chardonnay wie Puligny-Montrachet, Meursault, Corton-Charlesmagne und Chablis, wo die kalkhaltigen Böden sich besonders gut für den Chardonnay eignen. Ansonsten ist eine der herausregenden Eigenschaften dieser Premium-Rebsorte sich unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten erstklassig anzupassen, um in vielen Wein-Regionen der Welt beste Chardonnay-Weine zu ermöglichen. So auch am Kaiserstuhl in der Lage von Thomas Brodbeck, dem Bötzinger Lasenberg. 

In Deutschland und hier speziell in Baden ist die Bestockung mit Chardonnay nicht so häufig verbreitet, was natürlich überhaupt nichts über die Qualität der Weine aussagt, eher das Gegenteil, denn jeder Winzer der Chardonnay kultiviert, hat zunächst genau recherchiert, ob die Rebe hier auch optimale Ergebnisse bringt. Und dies ist bei dem verkosteten 2017er Bötzinger Chardonnay Kabinett trocken absolut der Fall. 

 Weingut Thomas Brodbeck
Farblich zeigt sich der Wein in einem hellen Gelb mit brillanten Reflexen. Auch jetzt ist es unumgänglich dem Chardonnay zunächst die richtige Beatmung zu geben, damit er sein ganzes Duft- und Geschmackspotential anbieten kann. Olfaktorisch werden danach Anklänge wahrgenommen, nach Apfel, Grapefruit und Zitrusnoten. Im Mund und am Gaumen findet die geschmackliche Bestätigung statt. Getragen werden diese Frucht-Nuancen von einer knackig, frischen Säure, die so einen wunderbaren Frucht-Säure-Bogen entstehen lässt, wobei der Ausbau in der Prädikatsstufe Kabinett dem Chardonnay mehr Fülle, Substanz und Kraft verleiht. Der 2017er Chardonnay trocken ist geschmacklich sehr präsent, vollmundig und mit einem beeindruckenden Finish versehen, das nicht nur die gelungene Balance von Frucht und Säure noch einmal hervorhebt, sondern zitrus- frisch überaus animierend ist. 

Der 2017er Chardonnay Kabinett trocken überzeugt auf Anhieb, hat man es hier doch mit einem Weisswein zu tun, der einfach gut schmeckt. Da freut man sich bereits auf den nächsten Schluck, der so viel Geschmack, Substanz und Erfrischung verspricht. Wunderbar! 

Der 2017er Bötzinger Lasenberg Chardonnay Kabinett trocken hat 13% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden. 

Wir empfehlen diesen Chardonnay zu: "Gefülltem Steinbutt mit Langostinos und Zucchini."

Maximal empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

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 Thomas Brodbeck
2017 Bötzinger Lasenberg Grauburgunder Kabinett Trocken 

Weiter geht es mit einem 2017er Grauburgunder, ebenfalls aus der Spitzenlage Bötzinger Lasenberg. Auch hier handelt es sich um einen Prädikats-Wein der Stufe Kabinett, ebenfalls trocken ausgebaut. Die Einzellage Lasenberg in Bötzingen umfasst eine Fläche von etwa 160 ha, die Bodenbeschaffenheit besteht aus Lösslehm und die Neigung ist hängig-steil. Die Ausrichtung der Lage ist nach Süd-Ost-Ost und die optimale Sonneneinstrahlung gewährleistet, dass hochreifes, gesundes Traubengut entstehen kann, auch weil der Reb- und Laubschnitt sehr akribisch durchgeführt wird, um so die Qualität der Trauben zu optimieren. Die Grauburgunder-Traube gehört zur Familie der Burgunder-Weine, die generell am Kaiserstuhl ganz hervorragende Ergebnisse erzielen, ist hier doch das passende Terroir vorhanden, mit kalkigen, steinigen Böden, um Weine von besonderer Klasse zu vinifizieren. 

Grauburgunder, franz. Pinot Gris wurde früher zunächst als italienischer Pinot Grigio hierzulande bekannt und beliebt, allerdings ließ oftmals bei solchen Weinen die Qualität zu wünschen übrig. Erst als die Winzer in Baden, der Pfalz und in Rheinhessen sich des Grauburgunders annahmen, seine Qualität und sein Ausbau enorm steigerten, gelang dem Pinot Gris ein wirklicher Siegeszug in Deutschland. Und der Grauburgunder wird zusehends beliebter bei den deutschen Weinfreunden, somit auch die Anbau-Fläche größer hierzulande und in Baden sind bereits 12% der Rebfläche mit Grauburgunder bestockt. Da er mehrheitlich trocken ausgebaut wird, wie eben auch hier von Thomas Brodbeck bei seinem 2017er Grauburgunder Kabinett trocken, eignet sich der Wein vorzüglich zu vielen Gelegenheiten, als Essensbegleiter ebenso, wie als erlesener Wein in fröhlicher Runde oder solo zur täglichen Erbauung. 

Im Glas offeriert der 2017er Grauburgunder Kabinett trocken eine leuchtende hellgelbe Farbe mit brillanten Reflexen. Ohne langweilen zu wollen, auch hier der Hinweis auf die geeignete Belüftung des Weines, denn nur so kann er komplett zeigen was in ihm steckt. Und es bedeutet auch dem Wein und seinem Winzer gegenüber den nötigen Respekt zu zeigen, wenn man ihn sich richtig entfalten lässt. Der Grauburgunder revanchiert sich dann mit seiner großartigen Aromenfülle. Jetzt nach einem geduldigen Innehalten darf die Nase sich an wunderbaren Anklängen erfreuen, die an Birne, Ananas, und Apfel bei den Frucht-Aromen erinnern, ebenso an eine leichte Nuss- und Mandel-Komponente. Geschmacklich werden die olfaktorischen Wahrnehmungen bestens bestätigt. Was wäre ein solcher erstklassiger Grauburgunder ohne die richtige Säure, die ein gelungenes Spiel von Frucht und Säure entstehen lässt? Es ist gerade diese Balance die einen großen Wein ausmacht, wie der hier verkostete 2017er Bötzinger Lasenberg Grauburgunder Kabinett trocken. Der Wein besitzt viel geschmackliche Substanz, die nötige Kraft und einen herrlich langen, einprägsamen Nachhall mit viel Frische und willkommener Zitrusfrucht. Dieser Grauburgunder ist ein Wein der Extraklasse, ein Wein für die große Trinkfreude, ein Weisswein, der allerbestens schmeckt. Chapeau!

Der 2017er Bötzinger Lasenberg Grauburgunder Kabinett trocken hat 13% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius genossen werden. 

Wir empfehlen diesen Grauburgunder zu einer "Tarte mit Kartoffeln+ Steinpilzen+Majoran+Walnüssen"

Maximal empfehlenswert.

Peter J. und Helga König



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  Thomas Brodbeck
2017 Bötzinger Lasenberg Muskat Ottonel Kabinett 

Als vierter Weisswein aus der kleinen aber sehr feinen Reihe der Weine von Thomas Brodbeck kommt dieser 2017 Muskat Ottonel zur Verkostung. Erneut sind die Trauben zu diesem Wein in der Einzel-Lage Bötzinger Lasenberg gewachsen, naturnah gepflegt, selektiv gelesen und zeitnah sehr schonend im Keller vinifiziert worden. Dabei wurde der Wein im Prädikat Kabinett ausgebaut und zwar halbtrocken. Die Rebsorte Muskat Ottonel ist eine Weisswein-Sorte die ursprünglich aus Frankreich stammt. Es handelt sich um eine Kreuzung von Gutedel und der eher unbekannten Rebsorte Ingram´s Muscat, ihre Züchtung geht auf das Jahr 1839 zurück und die Markteinführung fand im Jahr 1852 statt, durch Jean Moreau-Robert, der in Angers im Loire-Tal ansässig war.

 Weingut Brodbeck
Die Rebsorte Muskat Ottonel hat bisher keine allzu große Verbreitung erlangt, größere Anbau-Flächen gibt es in erster Linie in Ost-Europa in Rumänien und Bulgarien, selbst in Frankreich, dem Ursprungsland sind maximal 200 ha Rebfläche bestockt und hier überwiegend im Elsass. In Deutschland (Anbaufläche unter 20 ha) kann man durchaus von einem Exot sprechen, wenn auch von einem feinen, überaus interessanten ganz speziellen Wein, so wie ihn Thomas Brodbeck ausgebaut hat. Bekanntlich gelten solche "Wein-Exoten" oftmals als die besonderen Lieblinge der Winzer, die sich einer solchen Rebsorte verschrieben haben. Hier geben sie ihr ganzes Herzblut, ihr Können und ihre Erfahrung zum Auf- und Ausbau dieser Weine, so wie es Thomas Brodbeck mit seinem sehr gelungenen 2017er Bötzinger Muskat-Ottonel Kabinett bewerkstelligt hat.

Farblich zeigt sich der Wein in einem grünlichen Gelb im Glas. Achtung, bitte auch hier auf den Sauerstoff achten. Jetzt nimmt die Nase ein intensives, feines und würziges Muskatbukett wahr, zudem sehr angenehme Citrus-Aromen, die die olfaktorischen Anklänge bestens ergänzen. Im Mund und am Gaumen sind sowohl geschmacklich die Fruchtnuancen präsent, ebenso aber auch die durch den halbtrockenen Kabinett-Ausbau willkommene Restsüße, die zunächst brilliert, dann aber nach und nach von der geeigneten Säure begleitet wird. So kommt ein wunderbares Süße-Säure-Spiel zustande, das eine fabelhafte Balance besitzt und auch den eingefleischtesten "Trockentrinker"begeistert.

Der 2017er Muskat-Ottonel Kabinett besitzt einen langen zitronigen Abgang mit dieser angenehmen Muskatnote und einer überzeugenden Frische, die durchaus zu animieren weiß. Hier ist Thomas Brodbeck ein nicht alltäglicher wunderbarer halbtrockener Wein gelungen, der richtig gut schmeckt. À la bonne heure!

Der 2017er Bötzinger Lasenberg Muskat-Ottonel hat moderate 11% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden.

Wir empfehlen diesen Muskat Ottonel zu "Pfannengerührten  Garnelen mit Tamarinde"

Maximal empfehlenswert

Peter J. und Helga König



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 Thomas Brodbeck
2017 Bötzinger Spätburgunder Rosé Kabinett Trocken 

Nach den köstlichen Weissweinen vom Weingut Thomas Brodbeck wird nun dieser 2017er Spätburgunder Rosé verkostet. Die Trauben stammen aus den bekannten Lagen aus der Winzer-Gemeinde Bötzingen. Als Prädikatswein der Stufe Kabinett wurde der Rosé trocken ausgebaut. Die rote Spätburgunder-Traube ist die Basis dieses als Rosé vinifizierten Weines. Rosé wie auch der Weißherbst entstehen durch die besondere Methode des Kelterns der roten Trauben. Bekanntlich ist der Saft auch aller Rotwein-Beeren hell, sitzt doch die rote Pigmentierung allein in der Beerenhaut. Bei vorsichtiger Pressung tritt dann der helle Saft aus der Rotweintraube, hier also dem Spätburgunder, während die rote Farbe weiterhin in der Beerenschale zurückbleibt. Damit der Rosé dann doch seine schöne rosarote Erdbeerfarbe erhält, lässt der Winzer Saft und Beerenhaut noch für einige Stunden zusammen, das rote Pigment tritt sukzessive aus der Haut und so wird der gewünschte Rosé-Ton erreicht. Je nach der Länge dieses Vorganges wird die Rose´-Tönung immer dunkler, tendierend zu einem hellen Rot. Bei den Rosé-Weinen aus mediterranen Gefilden kann dies bis zu einem kräftigen Rot ähnlich eines Rotweines führen. Hierzulande präferieren die Winzer den Kundenwünschen gemäß allerdings eher den leuchtenden Rosé-Ton.

Ist dieser Vorgang abgeschlossen, dann wird der Rosé wie ein Weisswein vinifiziert, heutzutage meistens im gekühlten Edelstahl-Tank mit dem gewünschten Ausbau, hier als Kabinett und trocken. Der Rosé vereint die Vorzüge sowohl vom Weiss- als auch vom Rotwein. Vom Rotwein, weil er durch die Traube auch die intensiveren Inhaltsstoffe besitzt, vom Weisswein die Art der Herstellung, frisch, geschmackvoll und weniger extraktreich und komplex. So werden die beiden Vorzüge geschmacklich optimal vereint. Dies zeigt sich auch bei der steigenden Beliebtheit von Rosé-Weinen hierzulande, wo bereits fast 10% der konsumierten Weine zur Sorte Rosé gehören.

 Weingut Brodbeck
Im Glas präsentiert sich der 2017er Bötzinger Spätburgunder Rosé Kabinett trocken in diesem besagten leuchtenden erdbeerfarbenen Rosarot, das auf Anhieb Frische und Trinkfreude signalisiert. Auch hier schadet es nicht, dem Wein zunächst etwas Sauerstoff zu gönnen. Die Nase freut sich danach auf wunderbare Anklänge nach Kirschen, Johannisbeeren, Erdbeeren und einen leichten Mandelton. Die geschmackliche Bestätigung der olfaktorischen Nuancen findet sehr beeindruckend im Mund und am Gaumen statt. Der Rosé punktet mit seinem frischen, fruchtigen Geschmack, ist intensiv, vollmundig und sehr animierend. Auch wartet er mit einem angenehmen Finish auf, das einen langen zitronigen Abgang ebenso aufweist, wie die Balance von Frucht und Säure. Da macht das Weintrinken einfach nur Spass, zumal wenn man an sommerlichen Abenden mit Freunden in fröhlicher Runde sitzt. Aber auch in der dunklen Jahreszeit bringt der 2017er Bötzinger Spätburgunder Rosé Kabinett trocken Freude, Erbauung und Erfrischung. Einfach lecker!

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden.

Wir empfehlen diesen Rosé zu   "Gebeiztem Lachs an Wildkräuterschmand"

Maximal empfehlenswert

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf nachstehenden Link, dann gelangen Sie zum Weingut Brodbeck und können den Wein dort bestellen: https://www.weingut-brodbeck.de/


  Thomas Brodbeck
2015 Bötzinger Eckberg Spätburgunder Spätlese Trocken 


Kommen wir nun zu diesem Spätburgunder Rotwein, der einen würdigen Abschluss beim Kennenlernen der besonderen Weine von Thomas Brodbeck bildet.

Es handelt sich hierbei um einen 2015er Spätburgunder, gewachsen in der weiteren Einzellage Bötzinger Eckberg. In der Prädikatsstufe Spätlese wurde der Rotwein trocken ausgebaut. Auch bei diesem Wein zeigt sich welche überragenden Qualitäten speziell die Spätburgunder am Kaiserstuhl haben, ganz besonders wenn die Bodenbeschaffenheit wie hier im Bötzinger Eckberg aus Löss-Lehm besteht, hängig ist und die Ausrichtung nach Südwest-Süd-Ost gewährleistet, dass sehr viele Sonnenstunden die Trauben optimal reifen lassen. Die Premium-Rebe Spätburgunder gilt für viele Rotwein-Liebhaber als der König unter den Rotweinen. Die fast 2000 Jahre alte Rebe stammt ursprünglich aus Frankreich, wo sie mit Abstand am häufigsten kultiviert wird, vor den USA und Deutschland. Berühmte Weine dieser Rebsorte stammen aus Burgund, wo sich die eher kühle Regionen liebende Sorte traditionell heimisch fühlt.

Hierzulande ist die Region Baden das bestimmende Wein-Gebiet, etwa die Hälfte aller Spätburgunder-Weine in Deutschland werden hier erzeugt. Aus Baden stammen mehr Spätburgunder als etwa aus Australien und Neuseeland. Was die Qualität angeht, können sich die Spätburgunder vom Kaiserstuhl heute durchaus mit ihren berühmten Vorfahren aus Burgund messen, sind sie doch diesen im Ausbau am ähnlichsten. Dies gilt auch ganz bestimmt für die hier verkostete 2015er Bötzinger Eckberg Spätburgunder Spätlese trocken.

Im Glas zeigt sich der Wein in einem mittleren Burgunderrot mit violetten Reflexen an der Oberfläche. Haben die Weissweine bereits den wichtigen Sauerstoff zum Öffnen benötigt, so gilt dies für einen Rotwein dieser Klasse ganz besonders. Die olfaktorische Prüfung zeigt danach Duftnoten, die an dunkle Kirschen, Brombeeren und Johannisbeeren erinnern, zudem eine leichte Bittermandel-Nuance. Im Mund und am Gaumen werden exakt diese Aromen geschmacklich bestätigt, intensiviert durch den Ausbau als Spätlese und die nötige Säure. Der 2015er Spätburgunder ist tiefgründig, extraktreich und durchaus komplex, dabei kraftvoll und mit einem eigenen Charakter versehen. Der Wein besitzt viel Potential, wobei Frucht, Säure und Alkohol eine gelungene Balance bilden. Jetzt schon eine geschmackliche Persönlichkeit, wird er in den nächsten Monaten auf der Flasche seinen Zenit erreicht haben. Bei einem langen Abgang zeigt sich aber bereits jetzt wie weich und rund der Spätburgunder mundet. Hier ist Thomas Brodbeck ein wunderbarer Spätburgunder gelungen, der deutlich zeigt, auf welchem großartigen Terroir am Kaiserstuhl er gedeihen konnte. Superb!

Die 2015er Bötzinger Eckberg Spätburgunder Spätlese trocken hat 13,5% vol/alc und sollte bei 18 bs 20 Grad Celsius genossen werden.

Wir empfehlen diese Spätburgunder Spätlese zu "Hirschkalbsrücken mit Spätzle und Wirsinggemüse"

Maximal empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf nachstehenden Link, dann gelangen Sie zum Weingut Brodbeck und können den Wein dort bestellen: https://www.weingut-brodbeck.de/

Nachdem wir jetzt die 4 Weissweine, den Rosé und den Spätburgunder mit großem Interesse, viel Respekt und Freude verkostet haben, hier unser Fazit: 

 Weingut  Thomas Brodbeck
Alle Weine vom Weingut Thomas Brodbeck zeichnen sich durch das höchste Niveau und mit der allerbesten Qualität aus. Ob Scheurebe, Chardonnay, Grauburgunder, Muskat-Ottonel, Spätburgunder Rosé oder Spätburgunder, sie alle besitzen ihren eigenen Charakter, sind geschmacklich individuell, sortentypisch und Terroir-geprägt. Spielen hier die Lagen von Thomas Brodbeck in Bötzingen am gesegneten Kaiserstuhl auch eine sehr gewichtige Rolle, so müssen die Weine doch zunächst einmal auf die Flasche gebracht werden, mit einer solchen geschmacklichen Qualität, wie wir sie hier verkosten durften. Dazu ist viel Herzblut, großes Engagement, Wissen und Können und das gewisse "Händchen zum Weinmachen" vonnöten. All dieses beherrscht Thomas Brodbeck perfekt, seine Weine bezeugen dies eindrucksvoll. Sie alle schmecken einfach großartig, sind sie doch authentisch, voller Trinkfreude und sehr animierend. Hier stimmt einfach alles, jede Rebsorte zeigt deutlich ihre natürlichen Vorzüge, ohne dabei überzogen oder designt zu sein. So schmeckt ein Spitzenwein am besten und um ehrlich zu sein, man kann eigentlich nicht genug davon bekommen, jedes Glas ist aufs Neue köstlich. Thomas Brodbecks Weine sind ehrlich, voller Geschmack und einfach nur besonders gut. Deshalb: 

Maximal empfehlenswert 

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf nachstehenden Link, dann gelangen Sie zum Weingut Brodbeck und können den Wein dort bestellen: https://www.weingut-brodbeck.de/