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Weingut Feuerstein, Heitersheim/ Markgräflerland, 5 Weißweine, 1 Rotwein

 Daniel Feuerstein
Der sympathische Winzer Daniel Feuerstein betreibt das gleichnamige Gut in Heitersheim einer Gemeinde zwischen Bad Krotzingen und Müllheim im Markgräflerland südlich von Freiburg. Das Weingut, ein reiner Familienbetrieb, existiert seit über 40 Jahren. Seit 1990 bewirtschaftet Daniel Feuerstein seine Rebflächen nach den Richtlinien des Bundesverbandes ökologischer Weinbau (ECOVIN). 

Auf seinen knapp 4 ha Anbaufläche wird zu 40% Gutedel als Hauptsorte angebaut, gefolgt von knapp 30% mit Spätburgunder. Die übrige Fläche verteilt sich auf die Sorten Helios, Johanniter, Muskateller, Grauburgunder und Cabernet Carbon. Alle Weine werden nach den strengen Vorgaben für ökologischen Weinbau erzeugt. Dies bedeutet strikt ohne die konventionellen, chemischen Pflanzenschutzmittel, aber auch leicht löslichen Dünger zu agieren. Dabei beschränkt sich ökologischer Weinbau nicht nur auf die Reduzierung chemischer und mineralischer Dünger, ökologischer Weinbau heißt ein eigenes Anbausystem zu ermöglichen. Die Reben werden ohne Zufuhr von Düngemittel mittels Aktivierung des Bodens zur natürlichen Fruchtbarkeit ernährt. Dies fördert die Gesundheit der Rebpflanzen, ganz ohne Pflanzenschutzmittel. Schädlinge werden durch den Aufbau aktiver Nützlingspopulationen bekämpft. So entstehen besondere Weine, die streng ökologisch erzeugt wurden. 

Dass Daniel Feuerstein die Natur sehr am Herzen liegt, zeigt sich in seiner Philosophie des Weinmachens, denn er versucht unter allen Umständen möglichst hochwertige Trauben zu erzeugen, unter möglichst wenig Umweltbelastung. Die erreichte Qualität setzt er dann in seine exzellenten Weine um. Dabei pflanzt er neben den traditionellen Rebsorten auch solche an, die durch Züchtung besonders pilzresistent sind, wie etwa die weißen Trauben Helios und Johanniter oder den Rotwein Cabernet Carbon. 

Als besondere Lage ist der Heitersheimer Maltesergarten zu nennen. Und seine Erfolge geben dem ökologischen Winzer Recht, wie die lange Liste seiner Auszeichnungen zeigt. Zu nennen sind z.B. der dritte Platz beim Gutedel-Cup 2016 mit seinem Gutedel Kabinett, oder bei der Veranstaltung ECOVIN Baden-Württembergische Bio-Weine 2016, wo Daniel Feuerstein den Siegerwein mit seinem 2015er Gutedel Kabinett trocken gestellt hat. Siegerweine waren weiterhin sein 2015er Muskateller Kabinett trocken und sein 2013er Regent Q.b.A. trocken. 

Auch alle Jahre zuvor wurden die Bio-Weine vom Weingut Feuerstein immer mit allerersten Plätzen bedacht. Entsprechend ist es angebracht das Gut von Daniel Feuerstein durchaus mit dem Kompliment auszuzeichnen: "Klein aber sehr fein". Dabei ist nicht nur der biologische Aspekt besonders wichtig, Daniel Feuerstein geht es auch um das höchste Niveau seiner Weine. Qualität bedeutet für ihn auch, dass die Weine authentisch sind, ihren eigenen Charakter besitzen mit einem ganz individuellen, wiedererkennbaren Geschmack. Da hilft ihm die selektive Handlese und die unmittelbare, äußerst schonende Verarbeitung der hochreifen, gesunden Trauben im Keller. 

Daniel Feuersteins Weine können in aller Ruhe heranreifen. Sein Credo ist: Soviel wie nötig und so wenig wie möglich, was heißt, den Weinen größtmögliche Freiheit zu geben, sich selbst zu entwickeln. Und doch gibt er ihnen behutsam seine Handschrift mit und dies mit immer wiederkehrendem Erfolg. Dies nachzuvollziehen macht natürlich neugierig und interessiert den engagierten Weinkenner besonders, handelt es sich hier doch um Weine im Bereich des ökologischen Anbaus, die ja gerade die besondere Aufmerksamkeit erregen. 

Der geschmackliche Erkenntnis liegt im Glas, darum wird es Zeit die Weine von Daniel Feuerstein zu verkosten. 

 Daniel Feuerstein
2016 Heitersheimer Maltesergarten Gutedel Kabinett Trocken 

Der hier verkostete 2016er Gutedel trocken ist in der Lage Heitersheimer Maltesergarten gewachsen. Daniel Feuerstein hat diesen Gutedel, die Rebsorte wird in Frankreich und in der Schweiz auch unter dem Namen Chasselas geführt, im Wallis als Fendant, als Prädikatswein in der Ausbaustufe Kabinett vinifiziert. Seiner Philosophie entsprechend wurden die hochwertigen Trauben so erzeugt, dass ihr Anbau möglichst wenig die Umwelt belastet. Gutedel macht mit 40% den größten Anteil seiner Weine aus. Diese Rebsorte ist eine der ältesten Traubenarten überhaupt, denn schon die Ägypter, Phönizier, Griechen und Römer kannten sie bereits und ihr Alter kann bis auf etwa 5000 Jahre zurückverfolgt werden. 

Hauptanbau-Gebiet ist mit riesigem Abstand in Deutschland das Markgräflerland. Hier wächst der Weiße Gutedel auf Löss- und Lehmboden prächtig. Die Anbaufläche beträgt etwa 1146 ha, im Verhältnis zu unter 30 ha in allen anderen deutschen Anbau-Gebieten. Daniel Feuerstein hat in seiner Spitzenlage Heitersheimer Maltesergarten diesen wunderbaren 2016er Gutedel Kabinett trocken mit viel Kenntnis und Herzblut und großem Engagement heranreifen lassen.

Im Glas zeigt sich der Wein in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Bevor es zur olfaktorischen Prüfung kommt, und ohne den Wein mit der Nase wahrzunehmen geht es überhaupt nicht, sollte man dem 2016er Gutedel Kabinett trocken zunächst genügend Sauerstoff zugestehen, zumal der Wein noch recht jung ist. Dann öffnet er sich und feine Anklänge werden registriert, die an leichten Apfel, Grapefruit, eine kräutige Note und leichte Bittermandel erinnern. Im Mund und am Gaumen werden diese Nuancen geschmacklich bestätigt, durch eine nussige Note ergänzt und durch eine angenehme Säure getragen. 

Der Wein ist intensiv und präsent, verfügt über ein animierendes Frucht-Säure-Spiel und punktet zudem mit einem langen Nachhall, der auch über die nötige Frische verfügt, die diesen 2016er Gutedel Kabinett ebenfalls auszeichnet. 

Als Wein zur täglichen Erbauung eignet er sich vortrefflich, als Begleiter zu besonderen Speisen ist er ideal. Großartig!

Wir empfehlen diesen Gutedel zu "Kleine Lauchquiches mit Garnelen"

Der 2016er Gutedel Kabinett trocken hat moderate 11,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden. 

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

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 Daniel Feuerstein
2016 Heitersheimer Maltesergarten Grauburgunder Kabinett Trocken 

Ein weiterer Weißwein aus der Lage Heitersheimer Maltesergarten ist dieser 2016er Grauburgunder Kabinett trocken. Die Rebsorte Grauburgunder (Pinot Gris) ist auch unter dem Namen Ruländer in Deutschland bekannt. Der Unterschied liegt allein im Ausbau der Weine, da es sich tatsächlich um die gleiche Traubenart handelt. Während der Ruländer mehr zu einer edlen Süße neigt, ist der Grauburgunder eher als trockener Wein frisch und rassig. Wie alle Burgundersorten gehört der Grauburgunder zu den klassischen Rebsorten, die allesamt aus Frankreich stammen. 

Entstanden ist der Grauburgunder aus der Mutation von der roten Rebe Pinot Noir. Obwohl die Beerenfarbe beim Grauburgunder rötlich bis rot und grau gefärbt ist, wird dieser den Weißweinsorten zugeordnet. Zum Ausbau als Grauburgunder werden die Trauben früher gelesen, als bei der Erzeugung der Vinifizierungsart Ruländer, wo die Trauben sehr reif und zum Teil edelfaul sehr spät geerntet werden. Bei der frühen Lese zum Grauburgunder wird nur gesundes Traubengut genommen, sodass Weine entstehen können mit mehr Säure und einem eleganten Geschmack, wie hier bei dem 2016er Grauburgunder Kabinett trocken. 

Die Farbe des Weins im Glas ist ein kräftiges Goldgelb mit brillanten Reflexen. Auch hier wieder der Hinweis auf die Vermählung mit genügend Sauerstoff, damit der Grauburgunder sowohl olfaktorisch als auch geschmacklich sich komplett öffnen kann. Die Nase nimmt jetzt eindeutige Anklänge nach Birne, Grapefruit, Honigmelone und Quitte wahr. In Mund und Gaumen werden diese Nuancen geschmacklich bestätigt und durch eine angenehme, frische Säure ergänzt, ebenso durch Bittermandel und Minze. So entsteht ein gut ausbalancierter Frucht-Säure-Bogen, der nicht nur mit einer zitronigen Frische ausgestattet ist, sondern der auch mit einem langen Abgang punktet. 

Als Prädikatswein in der Stufe Kabinett zeigt sich der Grauburgunder vollmundig, ebenso mit welchem individuellen, starken Charakter er ausgestattet ist und dabei sehr animierend daherkommt. Der Wein überzeugt mit seiner kräftigen Präsenz und seiner feinen kräutrigen Note. Als Begleiter zu Fisch-Gerichten harmoniert er prächtig. Wunderbar! 

Wir empfehlen diesen Grauburgunder zu "Knoblauch-Wachteln an Wildkräutersalat"

Der 2016er Heitersheimer Maltesergarten Grauburgunder Kabinett trocken hat 13% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden. 

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

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 Daniel Feuerstein
2016 Heitersheimer Maltesergarten Johanniter Kabinett Trocken 

Der jetzt verkostete Weißwein ebenfalls gewachsen in der besonderen Lage von Daniel Feuerstein, dem Heitersheimer Maltesergarten, stammt von der neugezüchteten Rebsorte Johanniter. Diese im Jahr 1968 von dem Züchter Dr. Johannes Zimmermann am Staatlichen Weinbauinstitut von Freiburg durchgeführte Neuzüchtung gilt als sehr widerstandsfähig und pilzresistent. Bekannt geworden sind diese neuen Rebsorten unter dem Kürzel PIWI. 

Mittlerweile gibt es bereits den "Siebten internationalen PIWI Weinpreis 2017", wo Weine aus diesen pilzwiderstandsfähigen Rebsorten besonders gekürt werden. Der Johanniter geht aus einer Kreuzung der Muttersorte Riesling und der vergleichbaren Vatersorte hervor, in der unterer anderem auch Ruländer und Gutedel mit von der Partie sind und die eine große Ähnlichkeit mit der Muttersorte Riesling aufweist. Daniel Feuerstein hat den 2016er Johanniter als Prädikatswein in der Stufe Kabinett trocken ausgebaut. Das Traubengut wurde nach den Richtlinien des Bundesverbandes ökologischer Weinbau (ECOVIN) kultiviert. 

Im Glas zeigt sich der 2016er Johanniter in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Auch dieser Wein sollte zunächst belüftet werden, einerseits weil er dann sein ganzes Potential offeriert, andererseits weil er noch sehr jung ist und sich so harmonischer präsentiert. Jetzt zeigen sich Anklänge in der Nase, die an Mandarinen, Aprikose, Zitrusblüte und Apfel erinnern und die von einer gewissen Mineralität begleitet werden. Im Mund und am Gaumen werden diese Aromen geschmacklich bestätigt und von einer beachtlichen Säure unterstützt, zudem von Grapefruit- Nuancen begleitet. 

Der 2016er Johanniter ist kraftvoll, Säure-betont und mit einem intensiven Finish ausgestattet. Der Wein besitzt seinen ganz eigenen Charakter und weiß geschmacklich zu überzeugen. Wirklich Klasse dieser PIWI! 

Wir empfehlen diesen  Johanniter zu "Garnelen mit Nudeln. Champignons und Gemüse"

Der 2016er Johanniter Kabinett trocken hat stattliche 13% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden. 

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

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 Daniel Feuerstein
2016 Heitersheimer Maltesergarten Helios Kabinett Trocken 

Ein weiterer Wein aus den pilzwiderstandsfähigen Neuzüchtungen vom Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg ist dieser trockene Kabinett-Wein aus der Rebsorte Helios. Sie stammt aus dem Jahre 1973 und ihre Kreuzungspartner sind unter anderen etwa die Merzling-Rebe und Müller-Thurgau. Auch dieser Wein ist nach den Richtlinien des ökologischen Weinbaus erzeugt worden, wozu nicht nur die Reduzierung von chemischen und mineralischen Dünger zählt, sondern auch die Aktivierung des Bodens zur natürlichen Fruchtbarkeit und die gezielte Förderung der Widerstandskraft der Pflanzen Voraussetzung ist. 

Daniel Feuerstein unternimmt alles, um im Einklang mit der Natur und im Hinblick auf Nachhaltigkeit seine Weine zu kultivieren. Dies ist auch mit ein Grund, warum er neben dem ökologischen Anbau seiner Weine sich zu verschiedenen pilzwiderstandsfähigen Rebsorten entschieden hat, die bedingt durch ihre Neuzüchtung sich gegen Pilzbefall selbstständig besser schützen können, wie diese Helios-Rebe, die das Traubengut für den hier verkosteten 2016er Heitersheimer Maltesergarten Helios Kabinett trocken liefert. 

Die Farbe des Weins im Glas ist ein leuchtendes Hellgelb. So wie für alle jungen Weine, die erst wenige Wochen auf der Flasche sind und deren Potential es gilt ausgiebig wahrzunehmen, gilt auch hier der Rat: Bitte den nötigen Sauerstoff nicht vergessen. Zu schade wäre es doch nicht die ganze Besonderheit dieses 2016er Helios Kabinett trocken in Erfahrung zu bringen. Die Nase wird danach belohnt mit Anklängen, die an Früchte wie Stachelbeere, Karambole und Litschi erinnern. Und auch hier wieder die begleitende Mineralität, die die olfaktorischen Nuancen angenehm erweitern. 

Die geschmackliche Bestätigung der Aromen zeigt sich dann ebenso in Mund und Gaumen. Getragen wird die Aromenfülle von einer beachtlichen Säure, die aber auch für den bestens ausbalancierten Dreiklang von Fruchtsüße, Mineralität und Säure sorgt. Der Wein ist frisch und nachhaltig im Geschmack, was dann auch noch durch einen langen Abgang bestätigt wird. 

Dieser 2016er Helios Kabinett trocken schmeckt einfach sehr gut, nicht zuletzt weil er so komplett und sehr authentisch ist. Chapeau! 

Wir empfehlen diesen Helios zu "Lauwarmem Spargelsalat mit Flusskrebsen"

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius genossen werden. 

Sehr empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

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 Daniel Feuerstein
2016 Heitersheimer Maltesergarten Muskateller Kabinett Trocken 

Der jetzt verkostete 2016er Muskateller Kabinett trocken ist selbstverständlich auch nach den ökologischen Richtlinien von ECOVIN erzeugt worden. Da ist Daniel Feuersteins Überzeugung ganz eindeutig, geht es ihm doch darum, die Natur beim Anbau seiner Weine so wenig wie nur möglich zu belasten. Muskateller ist eine der ältesten Rebsorten überhaupt. Bereits 3000 Jahre vor Christi Geburt wurde urkundlich diese Sorte bei den Ägyptern und Persern erwähnt. Aber auch die Griechen und Römer schätzen den Wein aus der Muskateller-Traube und im Zuge der Ausdehnung des Römischen Reiches gelang die Rebsorte dann nach Mittel-Europa. 

Es gibt viele Variationen dieser Weißweinsorte. Zurzeit können über 200 Vertreter der Muskatellerfamilie nachgewiesen werden. Daniel Feuerstein lässt seinen Weinen jegliche nur denkbare Qualität zuteilwerden. Neben dem ökologischen Anbau ist es die selektive Handlese und die äußerst schonende Kellerwirtschaft, die für das außergewöhnliche Niveau seiner Weine sorgen, so wie hier beim 2016er Heitersheimer Maltesergarten Muskateller Kabinett trocken.

Im Glas zeigt sich der Wein in einer lichten hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Um nicht zu langweilen, hier nur der kurze Hinweis auf die Vermählung mit Sauerstoff. Ohne ihn geht es halt nicht, will man den Wein in seiner Komplexität und seinem Charakter verstehen. Die Nase darf sich danach auf diese ganz typischen Anklänge freuen, die die Muskateller-Traube über Jahrtausende so attraktiv gemacht hat. Aromen von Holunder, Muscat, Maracuja und Lemonen sind ein überaus erfreuliches olfaktorisches Kennenlernen des 2016er Muskateller Kabinett trocken. 

Im Mund und am Gaumen werden diese Nuancen ebenfalls sehr angenehm geschmacklich registriert. Damit sie aber überzeugend wahrgenommen werden, gibt es diese tragende Säure, die erst die Balance und die richtige Kraft dem 2016er Muskateller verleiht. Dieser Wein ist ausgesprochen animierend, verführt er doch den Verkoster spontan mit seiner exotischen Frucht und seiner rassigen, lebendigen Säurestruktur. Da bleibt es nicht nur bei einem Glas, wenn man mit Freunden in fröhlicher Runde diesen wunderbaren Öko-Muskateller genießt. Absolut Spitze! 

Wir empfehlen diesen  Muskateller zu "Glacierte Kalbsleber an gebratenen Apfelscheiben und Sellerie-Kartoffelmousse"

Der 2016er Heitersheimer Maltesergarten Muskateller Kabinett trocken hat 12% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden.

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

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Daniel Feuerstein
2015 Heitersheimer Maltesergarten Spätburgunder Trocken 

Jetzt zeigt die Spitzenlage von Daniel Feuerstein, der Heitersheimer Maltesergarten, dass nicht nur großartige Weißweine dort gedeihen, ebenso wird hier mit großem Erfolg eine der ganz klassischen Rotweinsorten angebaut, nämlich der Blaue Spätburgunder. Der Bio-Winzer hat auch bei diesem Wein sich an die Richtlinien des ökologischen Weinbaus gehalten, so wie seine Mitgliedschaft bei ECOVIN dieses ihm vorgibt. 

Der 2015er Spätburgunder trocken wurde ganz traditionell auf der Maische vergoren, um anschließend in aller Ruhe im großen Eichenholzfass heran zu reifen. Dabei legt Daniel Feuerstein ganz besonderen Wert darauf, dass die Fruchtaromen erhalten bleiben und nicht vom Holz überdeckt werden. So ist garantiert, dass der 2015er Spätburgunder trocken sich zu einem Rotwein entwickelt hat, der viel Harmonie und die nötige Reife vorweisen kann. Die Farbe im Glas ist ein tiefes Burgunderrot mit violetten Reflexen an der Oberfläche. Benötigt der Weißwein schon die richtige Beatmung um sich zu entfalten, so gilt dies für einen exzellenten Rotwein wie diesen 2015er Spätburgunder trocken erst Recht. 

Danach überzeugen wunderbare Anklänge die Nase, die an Kirschen, Brombeeren und Mandeln erinnern. Im Mund und am Gaumen gibt es die diesbezügliche geschmackliche Bestätigung, die durch die richtig eingebundene Säure ergänzt wird. Der Spätburgunder besitzt einen kraftvollen Körper mit einer gelungenen Struktur, ist komplex, nuancenreich und verfügt über die richtige Balance zwischen reifer Frucht und gehaltvoller Säure, wozu sich auch noch das geeignete Tanningerüst hinzu gesellt. Der Wein ist rund und harmonisch und begeistert mit seinem intensiven Geschmack, der sich bis in den nicht enden wollenden Nachhall hineinzieht. 

Dieser 2015er Spätburgunder trocken hat alles was einen großen Rotwein dieser Rebsorte ausmacht. Dabei ist er momentan noch nicht auf dem Höhepunkt seiner ganzen Klasse angekommen. Auf der Flasche wird er noch in den nächsten Monaten nachreifen, sodass es spannend ist, ihn auf diesem Weg zu begleiten. Hat er dann seinen Zenit erreicht, wird er noch lange seine Verkoster erfreuen. Hut ab! 

Wir empfehlen diesen Wein zu "Rinderschmorbraten mit Spätzle und glacierten Möhren"

Der 2015er Heitersheimer Maltesergarten Spätburgunder trocken hat 13% vol/alc und sollte bei 16 bis 18 Grad Celsius genossen werden. 

Sehr empfehlenswert

Peter J. und Helga König 

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Nachdem wir jetzt nach intensiver Verkostung der ausgezeichneten Weine von Daniel Feuerstein aus Heitersheim im Markgräflerland feststellten durften, wie gelungen diese sind, hier unser Fazit: 

Daniel Feuersteins Herz hat sich ganz der Idee des ökologischen Weinbaus verschrieben. Deshalb ist er auch seit 27 Jahren engagiertes Mitglied im ökologischen Bundesverband "ECOVIN". Diese Art des Anbaus macht sich sehr positiv bemerkbar bei den hier verkosteten Weißweinen, der Rebsorten Gutedel, Grauburgunder, Johanniter, Helios und Muskateller, ebenso auch speziell bei der Rotweinsorte Spätburgunder. Alle Weine zeichnen sich durch ein außerordentliches Niveau und beste Qualität aus, wobei doch positiv überrascht wie die pilzresistenten Neuzüchtungen Johanniter und Helios geschmacklich ebenso begeistert haben wie die anderen hier verkosteten klassischen Rebsorten. 

Die Spitzenlage Heitersheimer Maltesergarten, in der alle Weine von Daniel Feuerstein gewachsen sind, hat viel Potential und das Terroir ist geeignet, solche großartigen Tropfen hervorzubringen. Der Öko-Winzer hat dann auch dafür gesorgt, dass nicht nur durch den ökologischen Anbau dieses Terroir sehr authentisch in seine Weine einfließt, mit viel Fingerspitzengefühl, großem Wissen und einer Menge Herzblut hat er es auch verstanden, dass so individuelle, wiedererkennbare Tropfen entstanden sind, die erstklassig schmecken und den Weinfreund begeistern. Begeistert sind wir auch über das bemerkenswerte Preis-Leistungs-Verhältnis, das die Weine des sympathischen Winzers aus dem Markgräflerland auszeichnet. Und apropos Auszeichnungen, die dürfen wir auf keinen Fall vergessen, denn ob beim Gutedel-Cup oder bei der Verleihung ECOVIN Baden-Württembergische Bioweine, Daniel Feuerstein ist immer wieder ganz vorne mit dabei. Deshalb kurz und bündig: 

Maximal empfehlenswert. 

Peter J. und Helga König

Fotos: Ott/Schmotz

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Weingut Probst Markt Nordheim/ Mittelfranken 4 Weissweine, 1 Rosé und 1 Rotwein

 Claudia und Christoph Probst
Das Weingut Probst ist in der Weinbau-Gemeinde Markt Nordheim zuhause, einem Ort, der sich geografisch zwischen Würzburg und Nürnberg befindet. Hier an den südlichen Ausläufern des Steigerwalds, noch zu Mittelfranken gehörig, erzeugt Familie Probst mittlerweile auf 8 ha Rebfläche ihre großartigen Weine. Begonnen hat alles 1965, als der erste Wein unter dem Namen Probst abgefüllt wurde. Im Jahre 1981 begann die Familie Probst mit dem Anlegen eigener Rebflächen, die Grundlagen zu dem Betrieb in heutiger Art wurden gelegt. Zuvor wurden noch Fruchtsäfte und Branntweine in der eigenen Kelterei und Brennerei hergestellt. 

Heute ist Christoph Probst, der gelernte Winzer für die Geschehnisse im Weingut verantwortlich. Er wird dabei unermüdlich von seiner Frau Claudia unterstützt, die das Marketing und den Verkauf verantwortet. Ihnen zur Seite und nicht weniger fleißig, stehen Christoph Probsts Eltern, Werner und Monika Probst. Wie wertvoll diese Hilfe ist, wird nicht allein dadurch deutlich, dass Werner Probst von 1983 bis 2015 hauptberuflich als Kellermeister in dem weltweit bekannten fränkischen Weingut Wirsching in Iphofen tätig war. Mutter Monika kümmert sich um die Weintenne, wo bereits seit 1962 die Freunde der Weine des Weinguts Probst bei einer guten Vesper probieren und verkosten können, was im Familien-Weingut an köstlichen Weinen erzeugt worden ist. 

Mit unermüdlichen Engagement, ausgezeichnetem Wissen und dem Bewusstsein, Tradition und Moderne in Einklang zu bringen, hat Christoph Probst sich zum Ziel gesetzt, die Weine aus seiner mittelfränkischen Heimat über die Region publik zu machen. Dies ist ihm bestens gelungen, denn seit 1999 wird das Weingut Probst bei Eichelmann, einem der renommiertesten Weinführer in Deutschland immer wieder mit positiven Kritiken bedacht. Darüber hinaus erhielt das Gut weitere nationale und internationale Auszeichnungen. Silvaner und Riesling spielen bei den Rebsorten eine immer größere Rolle, wobei aber auch nach wie vor Müller-Thurgau und Bacchus wichtige Traubenarten sind, die von Christoph Probst vinifiziert werden.

Immer mehr allerdings richtet er sein Augenmerk auf alte, traditionsreiche Rebsorten. Dabei ist seine oberste Maxime die Qualität seiner Weine. Diesem Credo ordnet er alles unter, damit Weine von höchstem Niveau und allerbester Qualität entstehen. Es beginnt mit der Arbeit im Weinberg, wo qualitätsfördernde Handarbeit, angefangen beim Rebschnitt, über das Ausdünnen der Laubwand bis hin zur Lese zum Einsatz kommt. Geerntet wird nur gesundes, hochreifes Rebgut und zwar zum optimalen Reife-Zeitpunkt. Die naturnahe Pflege des Bodens und der naturgemäße Umgang mit den Rebstöcken dienen ebenfalls der Qualität. 

Die Bodenbeschaffenheit in den unterschiedlichen Lagen, hier sind Markt Nordheimer Hohenkottenheim und Krassolzheimer Pfaffenberg besonders zu nennen, besteht überwiegend aus Gipskeuper sowie von Sand und Kalkstein durchwachsenem Keuper. 

Im Keller findet dann unter Einsatz modernster Technik die äußerst schonende Verarbeitung der Trauben statt. Ein weiterer wesentlicher Faktor, der sich in der Klasse der Weine widerspiegelt ist die Tatsache, dass zwei Generationen im Familien-Weingut Probst bestens Hand in Hand arbeiten. Hier verbinden sich Jahrzehnte-lange Erfahrungen von Vater Werner mit der Innovation und der Kreativität von Sohn Christoph. 

Innovativ sind auch die Events und Kulturveranstaltungen, die regelmäßig im Weingut Probst stattfinden. Dabei lassen sich die exzellenten Weine genauso gut kennenlernen, wie bei einer Weinprobe oder bei einem Besuch in der gemütlichen Weintenne, wo man sich bei einer ausgiebigen fränkischen Vesper ganz entspannt die wunderbaren Tropfen verkosten lassen. 

Die Weine des Weinguts Probst sind in die Rubriken Gutsweine, Traditionsweine Premium und Selektion, Rotweine und Barrique eingeteilt. Zudem werden noch Secco/Sekt angeboten. Neben vielen Auszeichnungen für ihre Weine z.B. auf der Berliner Wein Trophy mit Gold für den 2015er Chardonnay ist besonders der 2015er Sauvignon Blanc –S- zu nennen, der vom Genussmagazin "selection" mit 93 Punkte zu den besten internationalen Gewächsen gekürt wurde und so mit fünf Sternen als Internationaler Top-Level Gold Wein ausgezeichnet wurde. 

Damit erreichte der 2015er Sauvignon Blanc –S- von allen eingereichten Weinen die höchste Punktzahl. Jetzt wollen wir mit der Verkostung beginnen, nicht ohne die nötige Vorfreude und einer gewissen Spannung, auf das was uns Köstliches erwartet: 

 Claudia und Christoph Probst
2016 Rivaner trocken 

Zu Beginn unserer Verkostungsreihe steht dieser 2016er Rivaner trocken an. Die Rebsorte Rivaner ist weitaus bekannter unter ihrem Namen Müller-Thurgau. Ursprünglich von Professor Hermann Müller aus dem Kanton Thurgau in der Schweiz in der Forschungsanstalt Geisenheim gezüchtet, bekam die Kreuzung zunächst den Namen Rivaner, weil Müller annahm Riesling- und Silvanerreben miteinander gekreuzt zu haben und so die Wortverbindung Rivaner zustande kam. Nach der Weiterentwicklung dieser Sorte in der schweizerischen Forschungsanstalt Wädenswil wurde sie nach seinem Züchter Müller-Thurgau benannt. Erst mehr als hundert Jahre später stellte sich bei neueren Genforschungen heraus, dass es sich tatsächlich bei dieser Kreuzung um die beiden Rebsorten Riesling und der heute nahezu unbekannten Madelaine royale Rebe handelt. 

Christoph Probst hat den hier vorgestellten 2016er Rivaner trocken ausgebaut. In der gutseigenen Klassifizierung wird er unter der Rubrik Gutsweine geführt. Gutsweine stellen in der Regel die klassischen Basisweine eines Weingutes dar. Hier zeigt sich bereits auf welch hohem Niveau Weine jeweils erzeugt werden. Im Weingut Probst legt dieser 2016er Rivaner trocken Zeugnis von der besonderen Klasse der hier kreierten Weine ab, dessen Vorgänger beim Jahrgang zuvor immerhin Gold bei der Fränkischen Weinprämierung erhielt und bei der Preisverleihung im Spiegelsaal des Neuen Schloss in Meersburg von 233 eingereichten Müller-Thurgau-Weinen von der Fachjury mit dem 2. Platz ausgezeichnet wurde. Bereits bei allen früheren Teilnahmen bei dem internationalen Müller-Thurgau-Wettbewerb hat der Rivaner vom Weingut Probst immer Top-Platzierungen erreicht, so auch mit  den Jahrgängen 2004, wo er mit einem 2. Platz und 2008 mit einem 1. Platz bedacht worden ist. 

Im Glas zeigt sich der 2016er Rivaner trocken in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Bevor die olfaktorische Prüfung beginnt, sollte der Wein zunächst mit dem nötigen Sauerstoff beatmet werden, zumal der Rivaner noch sehr jung ist. Danach zeigen sich feine Anklänge, die an Wiesenblumen, Zitrusblüte, etwas Muskat und eindeutige Mineralität erinnern. Im Mund und am Gaumen werden die Nuancen geschmacklich bestätigt und durch Mirabellen-Aromen ergänzt. Alles zusammen wird getragen von einer wunderbar eingebundenen Säure, die die Aromen geschmacklich besonders hervorhebt.

Der 2016er Rivaner ist fruchtig, frisch im Geschmack, was sich auch sehr animierend bei einem langen Abgang bestätigt, wozu auch die angenehme Säure und die Mineralität ihren Teil beitragen. 

Als tägliches Trinkvergnügen zur Erfrischung oder ihm Kreise von Freunden eignet sich der 2016er Rivaner trocken hervorragend, als Begleiter zu Spargel, Huhn, Fisch und Gemüse/Vegi ist er ideal. Wunderbar! 

Der Wein hat 12% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden. 

Wir empfehlen zu diesem Wein  "Pouladenbrüste und Spargel in Rahmsauce

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie  zum Weingut Probst und können  den Wein dort bestellen: www.weingut-probst.de

 Claudia und Christoph Probst
2016 Grüner Silvaner trocken 

Der jetzt verkostete Grüne Silvaner ist ebenfalls noch recht jugendlich, stammt er doch auch vom Jahrgang 2016. Er wurde trocken ausgebaut. Als mittelfränkische Winzer liegt der Grüne Silvaner Christoph und Werner Probst ganz besonders am Herzen, hat doch die Rebsorte eine große Tradition in dieser Weinbau-Region und viele Kenner behaupten, dass die besten Silvaner überhaupt aus Franken stammen. Diese Einschätzung gilt es zu untermauern, zumal das Weingut Probst für ihre Silvaner vielfach ausgezeichnet wurde. Basis dieser Spitzenweine ist immer wieder der kompromisslose Einsatz für Qualität. 

Auch dieser Silvaner gehört zu den Gutsweinen im Weingut Probst und so viel darf schon vorweg gesagt werden, er ist einfach großartig. Hier zeigt sich ganz deutlich welche Klasse Weine erzeugt werden, wenn Tradition und Erfahrung eines versierten Kellermeisters mit der Innovations- und Experimentierfreude und Neugierde eines jungen Vollblutwinzers zusammentrifft. Das Ergebnis ist dieser 2016er Grüner Silvaner trocken, der restlos begeistert. 

Die Farbe des Weins im Glas ist ein leuchtendes Hellgelb mit grünlichen Reflexen. Auch hier wieder der Hinweis, den Silvaner trocken richtig zu belüften, gilt es doch sowohl das olfaktorische wie das geschmackliche Potential dieses Top-Silvaners wahrzunehmen. Die Nase registriert daraufhin wunderbare Anklänge an Holunderblüte, Grass, Birne und feine Mineralität. Im Mund und am Gaumen werden alle Nuancen geschmacklich bestens nachempfunden. Ergänzt und unterstützt wird das Aromen-Potpourri von einer Säure, die erst dieses großartige Frucht-Säure-Spiel möglich macht. 

Der 2016er Silvaner trocken ist voll und intensiv im Geschmack, verfügt über die nötige Länge bei einem entsprechenden Nachhall und zeichnet sich gleichzeitig mit der nötigen Frische aus, die erst einen solchen feinfruchtigen Silvaner krönt. Auch hier wieder neben der geschliffenen, zitonigen Säure diese Lagen-betonte Mineralität, die dem Wein Kraft und Präsenz verleiht. 

Dieser 2016er Grüner Silvaner trocken ist auf dem besten Weg, sich demnächst ebenfalls großes Lorbeer abzuholen, dafür schmeckt er einfach zu gut. Großartig! 

Wir empfehlen zu diesem Grünen Silvaner "Kalbsrückensteak mit  Spargel in einer scharfen Hollandaise"

Der Wein hat 12% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden. 

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie  zum Weingut Probst und können  den Wein dort bestellen: www.weingut-probst.de

Claudia und Christoph Probst 
2015 Weissburgunder "P" trocken 

Als nächster Wein folgt eine der klassischsten weißen Rebsorten überhaupt, ein Weissburgunder trocken aus dem Jahrgang 2015. Im Weingut Probst wird dieser Wein zu der Kategorie der Traditionsweinen Premium und Selektion gezählt. Das "P" signalisiert, dass es sich hierbei um einen gutseigenen Premiumwein handelt. 

Christoph Probst richtet seinen Focus immer mehr auf alte, traditionsreiche Rebsorten wie z.B. diesen Pinot blanc, zumal gerade die Burgundersorten bei dem Terroir seiner Weinberge exzellente Wachstums-Bedingungen haben. Um hervorragende und bekömmliche Weine zu erzeugen, setzt der Jungwinzer aus Mittelfranken, dessen Weingut schon lange kein Geheimtipp mehr ist, sondern eine feste Größe im Kreis der besten Winzer Frankens, auf die klassischen Faktoren qualitätsorientierten Weinbaus. 

Dazu gehört möglichst viel individuelle Handarbeit von der naturbedingten, nachhaltigen Weinbergspflege, wozu auch die Förderung eines gesunden Bodenlebens ohne Einsatz von Kunstdünger zählt, dem Rebschnitt zwecks guter Durchlüftung, der selektiven Lese und danach die unmittelbare äußerst schonende Verarbeitung der Trauben, die zuvor noch einmal per Hand auf ihre Gesundheit und ihren höchsten Reifestand kontrolliert worden sind. Alles zusammen garantiert bestmögliches Rebgut und ist ein Garant für große Weine, wie den hier verkosteten 2015er Weissburgunder trocken. Im Glas zeigt sich der Wein in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. 

Ohne langweilen zu wollen, auch hier wieder der Hinweis auf die Vermählung mit genügend Sauerstoff. Dann erst ist garantiert, dass der 2015er Weißburgunder tatsächlich sein komplettes Potential offeriert, was wiederum dazu führt diesen wunderbaren Wein wirklich kennenzulernen. Die Nase darf sich auf eine markante Duftfülle freuen, die an Sommeräpfel, rosa Grapefruit, Quitte und ein Hauch Aprikose erinnert, zudem wieder diese begeisternde Mineralität. Mund und Gaumen bestätigen die olfaktorischen Noten geschmacklich. 

Natürlich ist es auch hier wieder die gut ausbalancierte Säure, die sowohl Frucht als auch Mineralität so positiv hervorhebt. Der 2015er Weissburgunder trocken besitzt viel Kraft und einen feinen Schmelz, ist durchaus knackig, was zu einem markanten, langanhaltenden Finish führt, wobei noch einmal bestätigt wird, wie äußerst individuell, geschmackvoll dieser Weissburgunder Christoph Probst gelungen ist. Chapeau! 

Wir empfehlen zu diesen Weissburgunder "Pochierten Wildlachs mit Zitronenrissotto und Zuckerschoten"

Der Wein hat 13% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius genossen werden. 

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie  zum Weingut Probst und können  den Wein dort bestellen: www.weingut-probst.de

 Claudia und Christoph Probst
2016 Sauvignon Blanc "P" trocken 

Weiter geht es mit diesem 2016er Sauvignon Blanc trocken, der ebenfalls zur Kategorie Premium- und Selektionsweine gehört, wie das "P" auf dem Etikett verdeutlicht. Nur zur Erinnerung, der 2015er Sauvignon Blanc "Selektion" wurde vom Genussmagazin "selection" in der Ausgabe 02/2016 als Top Level Gold Wein mit fünf Sternen ausgezeichnet und bekam von allen eingereichten Weinen die höchste Punktzahl mit 93 Zählern. Ob der hier verkostete 2016er Sauvignon Blanc "Premium" da mithalten kann, dies wird sich bei zukünftigen Profi-Verkostungen weisen. Das Zeug jedenfalls ein großartiger Spitzen-Sauvignon zu werden, dies hat er allemal, hat doch Christoph Probst sein ganzes Wissen und Können mit fachmännischer Unterstützung seines Vaters Werner auch dem 2016er Jahrgang angedeihen lassen. 

Ein weiteres untrügliches Zeichen für seine optimale Klasse ist die Tatsache, dass der 2015er Sauvignon Blanc "P" ziemlich schnell ausverkauft war. Hier haben die Freunde und Liebhaber der Probst-Weine doch ein klares Geschmacks-Zeichen gesetzt, wie sehr sie gerade die Sauvignon Blanc von Christoph Probst schätzen, ebenso wie einige andere Rebsorten, die ebenfalls schnell vergriffen waren. Prämierungen sind gerade für Jungwinzer wie ihn sehr wichtig, aber noch erfolgreicher ist die Entscheidung der vielen Weinfreunde, die mit Begeisterung die Weine vom Weingut ausgiebig ordern, um sie voll Freude zu verkosten. Ohne Prophet zu sein, ist davon auszugehen, dass dies auch mit diesem 2016 Sauvignon Blanc "P" trocken so sein wird. 

Die Farbe des Weines im Glas ist ein leuchtend helles Gelb mit brillanten Reflexen. Das Thema Sauerstoff wurde nun hinreichend besprochen, als bitte daran denken. Bei der nun folgenden olfaktorischen Prüfung wird die Nase von Aromen beglückt, die an Pfirsich, Ananas, Litschi und Zitronenblüte erinnern und zusätzlich begleitet werden von feiner Mineralität. Mund und Gaumen bestätigen die Nase geschmacklich und die richtige Säure sorgt dafür, dass die Fruchtnuancen ihren beeindruckenden Auftritt bekommen, wozu sich auch noch Anklänge an sehr reife, gelbe Birnen hinzu gesellen. 

Der 2016er Premium-Sauvignon trocken ist von einem vielfältigen, intensiven exotischen Frucht-Erlebnis geprägt, bei einer fein geschliffenen Säure und einem wunderbaren Schmelz. Der animierende Geschmack zieht sich prägend bis in den langen Nachhall hinein und den Verkoster verleitet permanent an tropische Früchte zu denken. Speziell die Balance von Fruchtsüße und angenehmer Säure ist phantastisch und verleitet unbedingt zu dem nächsten Schluck. Über allem schwebt diese großartige Mineralität, die das Geschmacksbild besonders positiv erweitert. 

Absolut Klasse, dieser 2016er Sauvigon Blanc "P", der alles mitbringt um ein weiterer Bestseller im Hause Probst zu werden. Seine Prämierung wird nicht lange auf sich warten lassen. 

Diesen Sauvignon blanc empfehlen wir zu "Gebratenen Garnelen mit Grünem Spargel" 

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad genossen werden. 

Sehr empfehlenswert

Peter J. und Helga König 

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 Claudia und Christoph Probst
2016 Rosé trocken 

Der Sommer steht vor der Tür, sodass wir selbstverständlich nicht umhin kommen diesen gelungenen 2016er Rosé vorzustellen. Er wurde von Christoph Probst trocken ausgebaut, ist also genau richtig, um an warmen Abenden auf der Terrasse zu erbauen. Doch das Potential dieses Rosé bietet weitaus mehr, eignet er sich doch auch bestens als Begleiter zu Lachs oder wer es vegan mag zu Gemüse-Variationen. Roséweine sind sehr hellfarbige Weine aus roten Trauben, die wie Weißweine hergestellt werden. Die Beeren dürfen dabei entweder gar nicht oder nur wenige Stunden auf der Maische liegen. Je nach der Intensität des Kontaktes mit den Beerenhäuten ist der Roséwein unterschiedlich stark gefärbt. Die Skala reicht hier von lachsfarben bis kirschrot. Der Rosé erfreut sich hierzulande einer immer größeren Beliebtheit, immerhin hat er mittlerweile einen Marktanteil von 8% erreicht.

In der Regel sind Roséweine weniger konzentriert, dabei aber angenehm fruchtig, ohne dass bei trockenem Ausbau die Fruchtsüße besonders dominiert. Unzweifelhaft ist der Rosé auf dem Vormarsch, ob als Wein, Sekt oder Champagner. Die Zeit, dass ein Rosé allein der holden Weiblichkeit vorbehalten war, auf Parties oder beim Grillabend, da eher lieblich, ist lange vorbei. Alle herausragenden Winzer, so wie Christoph Probst kultivieren ihren ganz speziellen Roséwein auf höchstem Niveau, wie dies bei dem hier verkosteten 2016er Rosé trocken der Fall ist. 

Im Glas besticht die Farbe des Weins mit einem intensiven Lachsrot, das dem Auge fröhlich entspannte mediterrane Momente signalisiert. Die Nase darf danach mit Hilfe einer Sauerstoff-Belüftung frisch-fruchtige Anklänge wahrnehmen, die an weißen Pfirsich, Erdbeeren und Zitrusblüte erinnern. Im Mund und am Gaumen findet die geschmackliche Bestätigung der roten Beerenfrüchte statt. 

Damit diese Aromen ihren geeigneten, trockenen Rahmen bekommen, hat Christoph Probst ihm das nötige Quantum an Säure zukommen lassen, sodass hier ein zwar fruchtiger, aber durchaus Säure-betonter Rosé vinifiziert wurde, der mit der großen Bannbreite seines Geschmacks restlos überzeugt. Der Wein ist angenehm frisch, hat viel Substanz, ist vollmundig und dabei doch nicht zu kompliziert, eben wie ein exzellenter Rosé es sein muss.

Dabei ist es die uneingeschränkte Trinkfreude, die diesen 2016er Rosé trocken auszeichnet. Da darf es ruhig einmal ein Glas mehr sein im Kreise der Freunde, gut gekühlt natürlich. Prima!

Wir empfehlen diesen Rosé zu einer Petersilien-Schinkensülze an  Röstkartoffeln"

Der 2016er Rose trocken hat 12% vol/alc und sollte bei 16 bis 20 Grad Celsius getrunken werden.

Sehr empfehlenswert.

Peter J. und Helga König 

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 Claudia und Christoph Probst
2012 Rotwein Cuvée "S" Trocken Schloss Seehaus 

Zum krönenden Abschluss unserer kleinen Verkostungsreihe durch die exzellenten Weine des Weinguts Probst kommt dieses 2012er Rotwein Cuvée "S" trocken zur Probe, das nach Schloss Seehaus benannt wurde, einem Schloss aus dem 16. Jahrhundert, gelegen an den Ausläufern des Steigerwaldes, eingebettet im Schwarzenberger Land. Hier, in der Gemarkung Markt Nordheim finden im Zehntsaal des Schlosses mehrere Veranstaltungen rund um den Wein statt, bei denen die Weine vom Weingut Probst zur festlichen Weinprobe oder bei Weinseminaren angeboten werden. Aus diesen Anlässen haben Werner und Christoph Probst diese 2012 Cuvée "S" trocken vinifiziert zu Ehren des alterwürdigen, heimatlichen Schlosses. Die Cuvée wurde in Barrique ausgebaut, sodass sie in aller Ruhe im Eichenholzfass heranreifen konnte. Die zugrunde liegenden Rebsorten sind Schwarzriesling und Domina. 

Im Glas zeigt sich der Wein in einer tief dunkelroten Farbe. Benötigt der Weisswein schon die entsprechende Beatmung mit Sauerstoff, so gilt dies für einen exzellenten Rotwein wie dieses 2012er Cuvée "S" trocken erst recht. Die Nase wird beglückt von intensiven Anklängen an Brombeeren, Himbeeren, Schwarzkirschen, Pflaumen und leichte Röstnoten. Im Mund und am Gaumen werden die Fruchtaromen bestätigt und durch ein gut eingebundenes Tannin-Gerüst ergänzt, ebenso durch eine leichte Note nach Lakritz. Die Cuvée ist dicht, kraftvoll und durchaus komplex, im Abgang weich und samtig, dabei langanhaltend ohne restringierend zu sein. 

Da der Rotwein vom Jahrgang 2012 mittlerweile auch noch genügend Zeit hatte auf der Flasche nachzureifen, ist er jetzt doch seinem geschmacklichen Höhepunkt ziemlich nahe. Der Barrique- Ausbau bewirkt, dass er noch eine sehr lange Lagerfähigkeit besitzt und es ein Vergnügen ist diese prächtige Cuvée aus Schwarzriesling und Domina immer wieder die nächsten Jahre genießen zu können. Großartig! 

Wir empfehlen diesen Rotwein zu  einem "Lammrücken mit Frühlingsgemüse"

Der 2012er Rotwein Cuvée "S" Trocken Schloss Seehaus  hat 13%  und sollte bei  16-20 Grad getrunken werden.

Sehr empfehlenswert

Peter J. und Helga König

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Nachdem wir jetzt die Weine vom Weingut Probst intensiv und voll Interesse verkostet haben, nun unser abschließendes Fazit: 

Christoph und Werner Probst, die Winzer aus dem gleichnamigen Weingut aus Markt Nordheim in Mittelfranken haben mit den 4 Weissweinen, dem Rosé und dem wunderbaren Rotwein-Cuvée gezeigt, dass sie in der Lage sind Spitzenweine zu vinifizieren, die sowohl durch ihr Niveau als auch ihre Qualität überzeugen. Sie stehen damit in der ersten Reihe bei den Winzern aus Franken, deren Weine national und international größte Beachtung finden. 


Familie Probst hat es geschafft, dass die Region Mittelfranken durch ihr Weingut bei professionellen Verkostungen in den Fokus gerückt ist, da sie immer wieder höchste Prämierungen erhalten. Besonders bemerkenswert sind dabei ihr Gold bei der Berliner Wein Trophy für ihren 2o15er Chardonnay, sowie den 2.Preis beim Internationalen Müller-Thurgau-Preis, für ihren 2015er Rivaner und den Probst Sauvignon 2015 der doch tatsächlich weltspitze bewertet wurde, mit der maximalen Punktzahl von 93. Besser ist kein anderer Wein von allen eingereichten gekürt worden. Da ist es nur zu verständlich, dass die Weine von Christoph Probst sich größter Beliebtheit erfreuen und dementsprechend schnell ausgetrunken sind. 

Wir jedenfalls durften tolle Weine kennenlernen, die neben ihrem großartigen Geschmack auch noch über ein bemerkenswertes Preis-Leistungs-Verhältnis verfügen. Wir empfehlen deshalb das Weingut Probst im Auge zu behalten, denn in Zukunft wird man noch viel mehr Ausgefallenes über die Top-Weine hören können. 

Maximal empfehlenswert 

Peter J. und Helga König

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Weingut Georg Zang, Sommerach/Franken , 6 Weißweine

 Georg und Heike Zang
Das Familien-Weingut Georg Zang ist in Sommerach, eine der malerischsten Gemeinden deutschlandweit zu finden, denn immerhin wurde der Weinort Sommerach auf der Weininsel an der Mainschleife unweit von Volkach mit der Goldmedaille beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" ausgezeichnet. In der idyllischen Hügel-Landschaft und dem naturbelassenen Fluss herrscht ein fast mediterranes Klima, ideal für großartige Weine, die in den angrenzenden Weinbergen ein optimales Terroir finden. 

Georg Zang und seine Frau Heike bewirtschaften hier ihr 8 ha umfassendes Familien-Weingut, nicht ohne mit einer lebendigen dreiköpfigen Kinderschar gesegnet zu sein. Das Weingut Georg Zang existiert bereits in der 5. Generation und dem jungen Winzer-Ehepaar ist vollkommen bewusst, dass sie eine große Verantwortung damit tragen, in Hinblick auf die Tradition, aber noch mehr auf die Zukunft der Familie und des Gutes. Es gilt diese Kostbarkeit zu bewahren und alles Mögliche zu unternehmen, damit auch zukünftige Generationen innerhalb der Familie diese Tradition weitergeben können. Dazu gehört natürlich der ständige Blick auf Nachhaltigkeit, sowohl in den Weinbergen, als auch in Hinsicht auf neueste Erkenntnisse bei der Kellerarbeit durch moderne Technologie. Georg und Heike Zang kommt es deshalb ganz bewusst darauf an, eine Symbiose von Tradition und Moderne zu schaffen, traditionelles Wissen des Weinmachens mit der Offenheit zu Neuem zu verbinden. Dabei gilt es die Natur in den Weinbergen zu achten, denn Familie Zang weiß ganz genau, die Qualität ihrer besonderen Weine entsteht primär im Weinberg. Deshalb liegt ihnen die naturnahe Pflege ihrer Lagen ganz besonders am Herzen. 

Ein weiteres Kriterium, um Spitzenweine zu erzeugen, ist der geeignete Rebschnitt, der durch Mengen-Reduktion nur gesundes selektiertes Rebgut heranwachsen lässt, das bei einer guten Durchlüftung bestens heranreift. Die selektive Handlese ermöglicht dann schließlich hochreife Trauben, die zeitnah in den Keller verbracht, wo sie äußerst schonend vinifiziert werden. Aller arbeitsintensiver Aufwand dient nur einem Ziel: der Qualität. Georg Zang geht es darum die Authenzität seiner Lagen mit ihrem ganz speziellen Terroir auf die Flasche zu bringen. Dabei sieht er seine Aufgabe darin, lediglich begleitend beim Ausbau der Weine einzugreifen, er möchte den Charakter seiner Weine ganz authentisch erhalten wissen. Und doch gilt es gleichzeitig ihnen seine Handschrift des Weinmachens mit auf den Weg zu geben. Dies gelingt ihm perfekt, die Fülle der Auszeichnungen die seine Weine sowohl national als auch international erhalten, legen Zeugnis davon ab. 

Erwähnt seien hier seine Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen bei der Fränkischen Weinprämierung, die Gold- und Silber-Medaillen bei der AWC, der Vienna International Wine Challenge, der weltweit größten professionellen Weinverkostung, aber auch die herausragenden Empfehlungen 2016/2017 sowohl bei Eichelmann, als auch bei Gault Millau, den renommiertesten Weinführern hierzulande. Alles dieses zeigt, auf welch absolutem Niveau und mit welcher Spitzen-Qualität die Weine von Georg und Heike Zang erzeugt werden. 

Die Weine selbst sind in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Es beginnt mit der Rubrik, "Junges Franken", hier werden neben Rivaner, Riesling und einem Rosé auch ein Rotling angeboten. Danach folgt das „Klassische Franken“ mit Müller-Thurgau, Scheurebe, einem ersten Silvaner und einem Wein aus der Rebsorte Bacchus. Schließlich ist da die Spitze im Weißwein-Bereich, genannt "Großes Franken" mit dem Aushängeschild aller Frankenweine, allerbeste Silvaner in der Prädikatsstufe Spätlese, aber auch Rieslaner, Weißburgunder, Riesling und Kerner, alle ebenfalls Spätlesen oder wie bei dem Rieslaner sogar Prädikat Auslese. 

Im Rotwein-Bereich dominiert überwiegend die Rebsorte Domina (nomen est omen), dazu noch Schwarzriesling. Ergänzt wird das Sortiment schließlich durch großartige Winzersekte, Secco und feine Edelbrände. Das Weingut Zang bietet den Weinliebhabern verschiedene Möglichkeiten über den Online-Shop, per Fax oder per Telefon die großartigen Weine zu beziehen. Viel authentischer und direkter ist es natürlich die Winzer-Familie in ihrem Weingut zu einer Weinprobe zu besuchen, sich die Weine erklären zu lassen, sie zu verkosten und die Lieblingsweine direkt mit nach Hause zu nehmen. Eine gelungene Alternative zur Verkostung sind die zahlreichen Veranstaltungen rund um den Wein, sowohl im Gut selbst, als auch im pittoresken Sommerach. Bei dieser Gelegenheit lernt man dann auch das gesegnete Stück Erde kennen, hier an der Mainschleife, wo so wunderbare Weine wachsen. 

Nach der ausführlichen, informativen Einleitung nun "in medias res", unserer mit viel Spannung und großer Vorfreude anstehenden Verkostung: 

 Georg und Heike Zang
2016 Rivaner Kabinett Trocken Sommeracher Katzenkopf 

Zu Beginn der Verkostungsreihe steht dieser 2016er Rivaner trocken an, der in der Spitzenlage "Sommeracher Katzenkopf" gewachsen ist. Der "Katzenkopf" ist die berühmteste Sommeracher Lage. Sie ist nach Süden ausgerichtet und steigt sanft zum Horizont hin an. Sie gilt als eine der besten Rebstandorte in ganz Franken. Die Bodenbeschaffenheit richtet sich jeweils danach, wo man sich im Berg befindet. Am Hangfuß ist der Boden leicht und tiefgründig und von der Sedimentation des Mains durch Muschelkalk geprägt. Weiter oben wird die Bodenlage schwächer, der leicht erwärmbare mergelige Lehmboden ist von einem Muschelkalkskelett durchsetzt. Der jetzt verkostete Wein stammt von der Rebsorte Rivaner, die unter dem Namen Müller-Thurgau weit mehr bekannt ist. 

Rivaner/Müller-Thurgau ist eine Kreuzung zwischen Riesling und der heute nahezu unbekannten Rebsorte Madelaine Royal. Sein Schöpfer, Hermann Müller aus Thurgau/Schweiz, war ursprünglich der irrigen Überzeugung, dass er Riesling mit Silvaner gekreuzt hatte. Bevor etwa 100 Jahre später mittels gentechnischer Untersuchung dieser Irrtum nachgewiesen wurde, trug die Kreuzung bereits seit vielen Jahrzehnten ihren Namen, nämlich Rivaner, der Wortzusammenschluss von Riesling und Silvaner. Heutzutage gilt Müller-Thurgau, dieser Name hat sich international durchgesetzt, als die erfolgreichste Neuzüchtung überhaupt. 

Das Terroir im "Katzenkopf" eignet sich vorzüglich für einen großartigen Wein, wie dieser 2016er Rivaner Kabinett trocken eindrucksvoll demonstriert. 

Im Glas zeigt sich der Wein in einer hellgelben Farbe mit grünlichen Reflexen. Bevor die olfaktorische Prüfung beginnt, sollte dieser junge Rivaner Kabinett trocken unbedingt mit genügend Sauerstoff vermählt werden. Dann gibt er nicht nur seine ganze Duftfülle preis, auch geschmacklich offeriert er besser was in ihm steckt. Die Nase wird jetzt beglückt mit Aromen, die an Wiesenblumen, grünen Apfel und Mineralität erinnern. Im Mund und am Gaumen findet die geschmackliche Bestätigung der olfaktorischen Noten statt. Besonders bemerkenswert ist die feine, gut eingebundene, tragende Säure, die dem 2016er Rivaner Kabinett trocken die nötige Fülle und Substanz verleiht. 

Sie ist es auch die neben der Mineralität dem Wein ein langanhaltendes, von Frische geprägtes Finish gibt. Dieser junge Rivaner Kabinett trocken wird in der gutseigenen Qualifizierung in der Kategorie "Junges Franken" geführt. Und genau dieses hat der Wein bestens anzubieten, feine Fruchtaromen und eine filigrane Säure, bei moderatem Alkohol. Hier ist Georg Zang ein exzellenter Rivaner gelungen, der ideal für das tägliche Glas Wein zur Erbauung ist. Wunderbar! 

Wir empfehlen diesen Rivaner zu "Gegrillter Hühnerbrust mit Paprikasauce, Paprikagemüse und Kartoffelrösti"

Der 2016er Rivaner Kabinett trocken hat 11,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden. 

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut Georg Zang und können den Wein dort bestellen: www.weingut-georg-zang.de

 Georg und Heike Zang
2015 Riesling Kabinett Trocken Sommeracher Katzenkopf

Bei dem hier verkosteten Riesling Kabinett trocken, ebenfalls aus der Lage Sommeracher Katzenkopf handelt es sich um einen Wein, der ganz spezifisch das Terroir dieser Lage sehr authentisch wiedergibt. Um es gleich vorweg zu nehmen, wir haben es bei diesem 2015er Riesling Kabinett trocken mit einem echten Siegerwein zu tun. Bei professionellen Verkostungen, sowohl vom Fränkischen Weinbauverband als auch bei der AWC Vienna wurde der Riesling jeweils mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Damit werden Georg Zang und seine Familie für all die Anstrengungen belohnt, die sie auf sich nehmen, um Weine von erlesener Qualität zu erzeugen, die sowohl professionelle Juroren überzeugen, als auch bei den zahlreichen Freunden des Weingutes größte Anerkennung finden. Hier zahlt sich die Philosophie aus, die das Weinmachen bei Georg und Heike Zang bestimmt, charaktervolle, individuelle Weine zu kreieren, die vom Terroir des Sommeracher Katzenkopf geprägt sind. 

Weine entstehen im Weinberg, da ist sich das junge, fränkische Winzerehepaar ganz sicher. Im Keller gilt es alle Vorzüge der großartigen Lage beim Ausbau zu begleiten und ebenso die individuelle Handschrift von Georg Zang mit einzubringen. Und das Ergebnis überzeugt, wie diese Prämierungen es deutlich machen. Eingestuft wurde der 2015er Riesling ebenfalls in der gutseigenen Rubrik "Junges Franken". Die Farbe des 2015er Riesling Kabinett trocken ist ein helles Gelb mit leicht grünlichen Reflexen im Glas. Auch hier wieder der Hinweis auf die Beatmung mit Sauerstoff. Welcher Weinliebhaber möchte schon auf die wunderbare Aromenfülle verzichten, die bei richtiger Belüftung auf Anhieb überzeugt? 

Anklänge an weißen Pfirsich, Grapefriut und wieder diese fabelhafte Mineralität begeistern die Nase. Geschmacklich werden diese Nuancen absolut bestätigt und durch einen gelungenen Säurebogen ergänzt. Der Wein ist ausdrucksstark, angenehm säurebetont, wunderbar mineralisch und mit feiner Frucht versehen. Er verfügt über eine ausgewogene geschmackliche Balance, die sich auch ganz ausgeprägt im langen Nachhall zeigt. Schließlich ist es noch diese animierende Frische, die diesen 2015er Riesling Kabinett trocken zu einem Spitzenwein werden lässt. 

Welch ein Riesling-Vergnügen, einfach großartig! 

Wir empfehlen diesen Riesling zu "Sautierten Scampi mit Kräutern."

Der Wein hat 11,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden. 

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut Georg Zang und können den Wein dort bestellen: www.weingut-georg-zang.de

 Georg und Heike Zang
2016 Silvaner Kabinett Trocken Sommeracher Katzenkopf 

Als dritter Wein wird jetzt das Aushängeschild des Fränkischen Weinbaus mit diesem 2016er Silvaner Kabinett trocken verkostet. Überall in der Fachwelt wird die Rebsorte Silvaner primär mit dem Weinbau in Franken assoziiert und eine Fülle von Kennern ist überzeugt, dass hier im Frankenland die allerbesten Weine dieser Traubenart wachsen. Dieses hat natürlich mit den grandiosen Lagen und dem entsprechenden Klima zu tun. Beides eignet sich hervorragend für prächtige Silvaner. Und dabei sind die Sommeracher Lagen am Mainbogen mit ganz vorne dabei und ganz speziell der „Katzenkopf“. 

Im Weingut Georg Zang wird dieser 2016er Silvaner Kabinett trocken unter der Einstufung "Klassisches Franken" geführt. Der junge Silvaner wurde in der Prädikatsstufe Kabinett trocken ausgebaut. Die Rebsorte Silvaner ist bekannt dafür, dass sie ganz hervorragend das Terroir ihrer Lage widerspiegelt. Dies ist auch der Grund, dass im "Sommeracher Katzenkopf" so exzellente Weine dieser Art heranwachsen. Als fränkischer Winzer ist es für Georg Zang geradezu eine heimatliche Verpflichtung mit seinen Weinen aus der Silvaner Traube national wie auch international große Beachtung zu finden. Sein 2015er Silvaner Kabinett trocken wurde vom Fränkischen Weinbauverband schließlich mit der Goldmedaille geehrt. Man darf gespannt sein, wie der Folge-Jahrgang abschneiden wird. Unsere Prognose lautet: Bestimmt ebenso gut. 

Im Glas zeigt sich der 2016er Silvaner Kabinett trocken in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Ohne langweilen zu wollen auch hier wieder der Apell zu genügend Sauerstoff. Dies lässt sich am besten bewerkstelligen, wenn man das Glas bei der Verkostung immer wieder schwenkt. Dann zeigt sie sich deutlich und sehr angenehm in der Nase, die Fülle von Aromen, die an Sommerapfel, Quitte und Heu erinnern und natürlich auch wieder an Mineralität. Im Mund und am Gaumen werden die Fruchtnuancen geschmacklich bestätigt und durch einen Touch nach Stachelbeeren ergänzt. Was wäre ein solcher Klasse-Silvaner ohne diese beglückende Säure? Sie ist es die den Aromenbogen trägt, sie ist es auch die gemeinsam mit der Mineralität dieses ganz besondere geschmackliche Etwas hervorbringt, das die Silvaner-Liebhaber so gerne mögen. 

Der 2016er Silvaner Kabinett trocken ist noch in einem ganz jugendlichen Stadium, da ist es nur zu verständlich, dass ihm noch etwas die Balance zwischen Frucht und Säure fehlt. Die Frische beim langen Nachhall zeigt er schon jetzt ganz deutlich, die Ausgewogenheit folgt garantiert in den nächsten Monaten auf der Flasche. Wer diesen Prozess einfach nicht abwarten möchte, überzeugt den 2016er Silvaner mit einer etwas längeren Sauerstoff-Zufuhr. Danach hat er uns schon jetzt sein erstklassiges Potential gezeigt. Grandios!"

Wir empfehlen diesen Silvaner zu "Pochiertem Kalbsfilet mit Spargel an Hollandaise und Petersilienkartoffeln".

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius genossen werden. 

Sehr empfehlenswert.

Peter J. und Helga König 

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  Georg und Heike Zang
2016 Scheurebe Spätlese Trocken Sommeracher Katzenkopf

In der Folge kommt ein weiterer Wein aus der Spitzenlage Sommeracher Katzenkopf zur Verkostung und zwar die 2016er Scheurebe Spätlese trocken. Geführt wird der Wein in der Kategorie "Klassisches Franken". Diese Weißweinsorte ist eine Kreuzung aus dem Riesling und der Bukettraube. Die Rebsorte ist nach Georg Scheu benannt, der sie 1916 in der Anstalt für Rebenzüchtigung in Alzey kreuzte. Als Kabinett oder Spätlese bringt die Scheurebe körperreiche und angenehm bukettreiche Weine hervor. Dies ist auch bei diesem Prädikatswein so, der als Spätlese trocken ausgebaut wurde. 

Wie schon der 2016er Silvaner Kabinett zuvor, ist diese Scheurebe in die traditionelle, fränkische Flaschenform des Bocksbeutels gefüllt. Seit über 250 Jahren dient der Bocksbeutel als für den Frankenwein typisches Behältnis. Dabei wird diese Art der Flasche üblicherweise für qualitativ hochwertige Weine verwendet. Das Mindest-Mostgewicht liegt dabei mit 72 Grad Oechsle über dem für Qualitätsweine. Dies ist bei der hier verkosteten Scheurebe Spätlese absolut der Fall. Ein untrügliches Erkennungsmerkmal ist der Bocksbeutel für erstklassige Silvaner. Diese Flaschenform hat mit dazu beigetragen, dass der Silvaner aus Franken als Spitzenwein weltweite Anerkennung gefunden hat. Darüber hinaus werden auch andere qualitativ hochwertige Weine in der Bocksbeutel-Flasche angeboten, eben wie diese 2016er Scheurebe Spätlese trocken aus der Ausnahme-Lage Sommeracher Katzenkopf. 

Die Farbe im Glas ist ein brillantes, helles Gelb mit grünlichen Reflexen. Natürlich auch hier wieder eine ordentliche Dosis Sauerstoff, zumal der Wein noch sehr jung ist und vor nicht allzu langer Zeit erst auf die Flasche gefüllt wurde. Um einen solchen Spitzenwein vollständig genießen zu können, ist es wichtig zunächst ihn olfaktorisch zu prüfen. Dabei zeigen sich großartige Anklänge an Birne, Weißer Pfirsich, Grapefruit und die bodenbedingte Mineralität. Geschmacklich werden diese Nuancen wunderbar bestätigt und durch einen Hauch Schwarzer Johannisbeere ergänzt. Mit der feinen Säure zusammen bilden die Fruchtaromen ein elegantes Zusammenspiel, das prächtig mit der Mineralität harmoniert. 

Der Wein ist voll, wunderbar säurebetont, besitzt ein angenehmes Bukett und ist mit dem Prädikat Spätlese perfekt abgestimmt. Der nicht enden wollende Nachhall bestätigt noch einmal das gesamte geschmackliche Potential und animiert den Verkoster sich dieses einzuprägen, bevor es an einen weiteren köstlichen Schluck geht. 

Wir empfehlen diese Scheurebe zu  einem "Pourladencurry mit Cashewnüssen"

Diese 2016er Scheurebe Spätlese trocken ist einfach nur phantastisch. Chapeau! 

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden. 

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 2016 

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 Georg und Heike Zang
2016er Weissburgunder Spätlese Trocken Sommeracher Katzenkopf 

Mit der hier verkosteten 2016er Weissburgunder Spätlese trocken ist die Gruppe der absoluten Spitze der Weine im Weingut Georg Zang erreicht. Benannt ist sie "Großes Franken", die Weine stellen die besten Schätze aus den Weinbergen und dem Keller der Familie Zang dar. Mit dem besonderen Fingerspitzengefühl und dem ganzen Herzblut hat Winzer und Kellermeister Georg Zang alles hinein gelegt, was sein großartiges Wissen und seine Erfahrung, aber auch die neuesten Erkenntnisse des Weinmachens anbetrifft. Auf diese Weine ist er besonders stolz, zeigen sie doch immer wieder, welche Reputation und Anerkennung sie finden, wenn sie regelmäßig national wie international ausgezeichnet werden. 

So hat der Vorgänger im Jahrgang 2o15 etwa sowohl die Silbermedaille des Fränkischen Weinbauverbandes erhalten, zudem auch noch Silber bei der AWC Vienna. Ähnliche Prämierungen werden auch bald für diese herrliche 2016er Weissburgunder Spätlese trocken folgen. Der Wein ist im Holzfass gereift, was sein Geschmacks-Potential durch zusätzliche Noten erweitert hat. Im Glas zeigt sich die 2016er Weissburgunder Spätlese trocken in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Wie bereits bei den anderen Weinen ausgiebig erwähnt, diese jungen kraftvollen Pretiosen müssen richtig beatmet werden. 

Hier ist das olfaktorische Ergebnis der animierende Duft von Birne, Sommerapfel, Quitte, Aprikose und ein Hauch grüner Nüsse und natürlich wieder die Mineralität des „Katzenkopfs“. Im Mund und am Gaumen wird die Frucht-Aromenfülle geschmacklich bestätigt und durch reife Ananas und Holznoten ergänzt. Die bestens eingebundene, tragende Säure sorgt gemeinsam mit der Mineralität für den großen Körper und die starke Ausdruckskraft dieses grandiosen Weissburgunders. Hier passt wirklich alles zusammen, Frucht, Säure, Mineralität und wie sich beim langen Finish zeigt auch die geeignete Frische, die den Wein maximal abrundet. Noch ein paar Monate Reife auf der Flasche und der junge Himmelsstürmer ist geradezu perfekt.

Weissburgunder-Herz, was willst du mehr? 

Diese 2016er Weissburgunder Spätlese trocken zeigt welche phantastischen Spitzenweine im Weingut Georg Zang kreiert werden. Phänomenal, absolut große Klasse und ein Highlight an Weissburgunder! 

Wir empfehlen diesen Weissburgunder zu "Perlhuhn mit Zuckerschoten und frischen Morcheln."

Der Wein hat 13% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius genossen werden. 

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

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 Georg und Heike Zang
2015 Silvaner "Alte Reben" Spätlese Trocken Sommeracher Katzenkopf 

Erweitert wird der Höhepunkt der wunderbaren Verkostung der Weine in Sachen "Großes Franken" vom Weingut Georg Zang durch diese spitzenmäßige 2015er Silvaner Spätlese trocken. Wie auf dem Etikett bereits durch den Zusatz "Alte Reben" hingewiesen wird, stammen die Trauben zu diesem Silvaner aus dem ältesten Weinberg der Familie Zang. Dieser ist vor fast fünfzig Jahren angelegt worden und die Rebstöcke können entsprechend auf dieses Alter zurückblicken. Dies bedeutet, dass die Wurzeln der Stöcke tief in den Boden eingedrungen sind, ein absolutes Plus in jeglicher Hinsicht. Die Rebstöcke beziehen nicht nur ihre vielen Mineralien aus dem tiefen Erdreich der exzellenten Lage Sommeracher Katzenkopf, sie versorgen sich auch dort mit der nötigen Feuchtigkeit. Zudem sind sie "alte Hasen" in Sachen Witterung, zu viel haben sie in den letzten Jahrzehnten erlebt, als dass sie gleich bei den schwierigsten Wetterkapriolen aufgeben. Dies alles machen die "Alte Reben" für den Winzer Georg Zang so wertvoll, die Weine die so zustande kommen, bilden auch immer die Spitze im Weingut, wie hier bei der wunderbaren 2015er Silvaner Spätlese trocken, die natürlich bei der Rubrik "Großes Franken" gelistet ist. 

Wen wundert es da, dass die Silvaner Spätlese die Goldmedaille bei der Fränkischen Weinprämierung erreicht hat und zudem bei der AWC Vienna mit Silber ausgezeichnet wurde. Die Farbe im Glas der außergewöhnlichen Silvaner Spätlese "Alte Reben" ist ein leuchtendes Hellgelb mit brillanten Reflexen. 

Nachdem der fränkische Prädikatswein ausgiebig belüftet wurde, ist er nun bereit sein gesamtes großartiges olfaktorisches und geschmackliches Potential zu offenbaren. Intensive Anklänge an Stachelbeere, Quitte, Sommeräpfel, Trockenfrüchte und Heu werden begleitet von der bekannten Mineralität des "Katzenkopfs" in der Nase. Mund und Gaumen bestätigen geschmacklich den olfaktorischen Eindruck der Fruchtaromen. Und wieder ist es die Säure gemeinsam mit der Mineralität, die das Aromen-Ensemble trägt und zu diesem begeisternden Silvaner-Erlebnis führt. Der Wein hat viel Substanz, sowohl von der Frucht, als auch von der Säure her, die gemeinsam mit der Mineralität große Kraft und Volumen diesem Spitzen-Silvaner verleiht. Dazu ist der Wein rund und gehaltvoll, intensiv und doch so filigran. 

Diese Silvaner Spätlese verfügt über ein Geschmacks-Potential, das den Liebhaber eines edlen Silvaners geradezu verzückt und zeigt, warum die Weine von Georg Zang so überaus geschätzt werden. Mit Fug und Recht darf gesagt werden: Diese 2015er Silvaner Spätlese trocken "Alte Reben" ist ein Ausnahme- Wein, wie man ihn besser nicht vinifizieren kann. Wohl dem der dieses Trink-Vergnügen hat! 

Wir empfehlen diese Silvaner-Spätlese zu  "Maischolle im Sesammantel mit Spargelgemüse".  

Der Wein hat 13% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius voll Freude verkostet werden. 

Sehr empfehlenswert.

Peter J. und Helga König 

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut Georg Zang und können den Wein dort bestellen: www.weingut-georg-zang.de

Nachdem wir jetzt voll Freude und größter Anerkennung die 6 Weissweine vom Weingut Georg Zang verkostet haben, hier nun unser Fazit: Beginnen dürfen wir mit der wohlwollenden Feststellung, dass die Weine von Georg und Heike Zang bei uns Begeisterung ausgelöst haben. Alle hier verkosteten Weine, ob in der Kategorie "Junges Franken" mit dem 2016er Rivaner Kabinett oder dem 2015er Riesling Kabinett sind absolut auf höchstem Niveau und von allerbester Qualität. Dies gilt uneingeschränkt ebenso für die Weine in den Rubriken "Klassisches Franken" und "Großes Franken". Alle diese Weine besitzen ihren unverwechselbaren, individuellen Charakter und überzeugen mit der Authentizität ihrer fränkischen Spitzenlage, dem "Sommeracher Katzenkopf". 

Georg Zang versteht es ganz vortrefflich die speziellen Fruchtaromen mit der richtigen Säure in Einklang zu bringen und dieses dann mit der großartigen Mineralik des "Katzenkopfs" zu einem prägenden geschmacklichen Erlebnis zu machen. Auch dieses gilt für alle hier verkosteten Tropfen, sei es bei den bereits erwähnten Weinen der Kategorie "Junges Franken", wie auch bei dem 2016er Silvaner Kabinett und der 2015er Scheurebe Spätlese im Bereich "Klassisches Franken" und ganz herausragend in der Klasse "Großes Franken" mit der 2016er Weissburgunder Spätlese und der 2015er Silvaner Spätlese "Alte Reben". 

Natürlich beeindruckt die Fülle der Prämierungen all dieser Weine von Georg und Heike Zang, ob seitens des Fränkischen Weinbauverbandes national oder der AWC Vienna international. Doch sollte man bei all dem Gold und Silber nicht vergessen, dass es die große Anzahl der Freunde und Liebhaber dieser herrlichen Frankenweine der Familie Zang es sind, die das absolute Votum abgeben, wenn sie bestätigen, diese Tropfen sind wunderbar, sie schmecken nicht nur großartig, sie können auch mit einem Preis-Leistungs-Verhältnis aufwarten, das ebenso animiert wie die köstlichen Weine selbst. 

Hier möchten wir uns dieser Bewertung anschließen, wir durften Weine kennenlernen, die absolut ein Aushängeschild für den fränkischen Weinbau sind, und darüber hinaus für ganz Deutschland. Für uns stehen die Weine von Georg und Heike Zang ganz oben auf der Liste der allerbesten Tropfen und nicht primär weil sie so hoch dekoriert sind, sondern weil sie einfach "saugut" schmecken. 

 Maximal empfehlenswert 

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut Georg Zang und können den Wein dort bestellen: www.weingut-georg-zang.de