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Rezension: Abtei St. Hildegard, Hildegardis SCIVIAS, 2012er Riesling Spätlese

 Schwester Thekla, Betriebsleiterin
des Klosterweingutes
Der Begriff  "Scivias" stammt von dem gleichnamigen illustrierten Werk von Hildegard von Bingen, in dem sie 26 religiöse Visionen, die sie erlebte, beschreibt.

Der Riesling „Hildegardis SCIVIAS“ ist also ein Hommage an die Visionärin Hildegard von Bingen und auch das Etikett dieses Klostereditionsweins stammt aus einem Werk der mittelalterlichen Äbtissin. Es zeigt eine wunderschöne Miniatur der Engelschöre. 

Neben diesem außergewöhnlichen Etikett soll noch erwähnt werden, dass die Flasche einen Glaskorken besitzt, der optisch zum edlen Etikett passt und sich dabei sehr einfach öffnen lässt. Die Trauben, die zu allen Klosterweinen angebaut werden, stammen überwiegend aus den Lagen von Rüdesheim. 

Dabei ist es besonders wichtig zu erwähnen, dass die Böden der Weinberge in ganz besonderem Interesse der Nonnen Beachtung finden. Die sorgsame und naturnahe Pflege, die mit der Begrünung der Weinberge einhergeht, sind die Voraussetzung für eine optimale Versorgung der Reben mit Nährstoffen. 

 Abtei St. Hildegard
Und nun zum Wein selbst: Im Glas zeigt sich der Wein in einem strahlenden, lichten Gelbton mit brillanten Reflexen. 

In der Nase besticht der Riesling mit einer Fülle von Fruchtaromen. Welche Nuancen der Wein am Gaumen anbietet, bemerkt man nach einem ersten kräftigen Schluck. Reife Aprikosen und Weinbergpfirsiche aber auch eine Fülle anderer saftiger Fruchtaromen lassen sich eindeutig ausmachen, dazu gesellt sich eine leicht zitronige Frische. 

Dieser Wein hat großes Potential und steht erst am Anfang seiner Entwicklung. Er besticht durch seine einzigartige Fruchtfülle.

Prädestiniert ist die Riesling Spätlese als Begleiterin einer besonderen Vorspeise, als da wäre eine Entenstopfleber oder wahlweise als Begleiterin eines fruchtigen Dessert, wobei wir speziell an eine Aprikosentarte denken. 

Der Wein hat 9 % vol/alc und sollte bei 8 Grad getrunken werden. 

Empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zur Website des Klosterweinguts Abtei St. Hildegard: www.abtei-st-hildegard.de













Rezension:Weingut Hans Wirsching 2012 Iphöpfer Julius-Echter-Berg- Silvaner-Kabinett trocken.

Dr. Heinrich Wirsching und Töchter
Das sehr renommierte Weingut Hans Wirsching in Iphofen in Franken ist für seinen hervorragenden Silvaner bekannt. 40 Prozent der Weine, die in dem 85 Hektar großen Weingut hergestellt werden, gehören der Rebsorte Silvaner an. 

Familie Wirsching ist Mitglied des Verbandes der Prädikatsweingüter und befasst sich seit nunmehr 14 Generationen mit der Herstellung von besonderen Weinen. Insofern wurden von Generation zu Generation das fachliche Wissen und die Erfahrung weiter gegeben. Dabei ist es wichtig zu betonen, dass die Qualität der Weine immer im Mittelpunkt der Philosophie des Hauses steht. 

Selbst die beste Philosophie ist aber nur halb so gut, wenn nicht die optimalen natürlichen Bedingungen für einen besonderen Wein vorhanden sind. Hier hat das Weingut Wirsching, das bereits Weinbau seit 1630 betreibt, ganz exzellente Voraussetzungen. Es sind die weltbekannten Iphöfer Steillagen „Julius –Echter-Berg“, „Kronsberg“, „Kalb“ und „Mönchshütte“, die die Voraussetzung bilden, um einen solchen außergewöhnlichen Wein herzustellen, den das Weingut Wirsching unter den Weinliebhabern weltweit bekannt gemacht hat. 

Das Terroir in diesen vier Weinlagen besteht aus Gipskeuper mit Einlagen von Schilfsandstein. Nach Norden und Osten werden diese Weinberge von Eichenwäldern abgeschirmt, so dass ein besonderes Mikroklima für das Heranreifen der Trauben besteht. Dadurch haben die Trauben die nötige Reifezeit um den Weinen ihren fruchtigen und gehaltvollen Charakter zu geben. Ihre Mineralität entnehmen die Wurzeln der Weinstöcke dem Gipskeuper. Dies wirkt sich besonders auf die Ausgewogenheit der Weine aus. 

Frucht und Mineralität in ausgewogenem Einklang bilden die Basis zu allen Wirsching-Weinen. Der hier verkostete 2012er Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner- Kabinett trocken ist ein hervorragendes Beispiel für das Zusammenspiel dieser eben erwähnten Komponenten. Dieser Silvaner von ganz besonderer Güte wird in der klassischen Bocksbeutelflasche angeboten. Sie ist nicht nur das Markenzeichen für fränkischen Wein, sondern steht auch für seine Qualitäts- und Prädikatsweine, die mindestens 70 Grad Öchsle enthalten müssen, um hierin abgefüllt zu werden. 

Unzweifelhaft gibt die Bocksbeutelflasche dem Wein eine ganz besondere Note. Automatisch wird damit ein wertvoller Inhalt assoziiert. Bei den Silvanern aus dem Weingut Wirsching gibt es diesbezüglich überhaupt keinen Zweifel. Im Gegenteil einen solch wunderbaren Silvaner findet man nicht oft. Der Beweis wird sofort erbracht, wenn man den Wein in das Glas gegeben hat. 

Schon die Farbe zeigt Frische, denn das brillante Zitrusgelb animiert zum Trinken. Dabei ist es notwendig auf die richtige Temperatur zu achten, die zwischen 8 bis 10 Grad liegen sollte, denn damit erhöht sie das Genusserlebnis. Der Silvaner duftet nach Wildkräutern und hat ein unverkennbares mineralisches Bukett. Im Mund entwickelt er eine feine Würze, die Geschmackskomponenten bestehen aus Wiesenblumenaromen und einem Anflug von reifen Aprikosen. 

Alle Nuancen sind in eine angenehme zitronige Säure eingebettet. Alles zusammen entwickelt einen vollmundigen, ausgewogenen Geschmack. Die bereits erwähnte Mineralität des Terroirs sorgt für einen langen Nachhall. Dieser Silvaner ist von ganz besonderer Qualität. Er beweist wiederum, wozu das Weingut Wirsching fähig ist und weshalb diese Silvaner einen besonderen Stellenwert einnehmen. Dieser Klassiker aus dem Hause Wirsching stellt ein absolutes Spitzengewächs dar. 

Natürlich ist er der richtige Essensbegleiter für alle Spargelgerichte. Doch wir können uns diesen feinen Silvaner auch zu einem Saibling oder aber auch zu einem fränkischen Karpfen vorstellen. Der 2012er Iphöfer Julius-Echter-Berg-Silvaner Kabinett trocken hat 13 % vol /alc. 

Sehr empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut Hans Wirsching:  www.wirsching.de





Rezension: Weingut Hans Wirsching – 2012 Scheurebe Iphöfer Kronsberg- Alte Reben

 Dr. Heinrich Wirsching und Töchter
Als zweiten Wein aus dem Weingut Hans Wirsching haben wir diese exzellente Scheurebe verkostet, die als Spätlese ausgebaut worden ist. 

Die Familie Wirsching hat sich ganz besonders um diese Rebsorte gekümmert. Sie stellt eine ausgesprochene Besonderheit in diesem Weingut dar. 

Im Jahr 1952 wurde vom Weingut Wirsching in der Lage "Kronsberg" die erste Scheurebe in Franken gepflanzt. Über Jahrzehnte hat man sich viel Mühe gegeben,  diesen Wein zu einem besonderen Geschmackserlebnis zu entwickeln. Dies ist bestens gelungen, jeder Tropfen im Glas ist der schmackhafte Beweis dafür. 

Auch hier hat sich die Philosophie des Hauses bewährt, denn die Qualität des Weines steht wie bei allen Weinen des Hauses Wirsching an oberster Stelle. Dieser Wein ist ein wahrhaft gelungenes Geschmackserlebnis. 

Dabei kommt zugute, dass das Weingut Hans Wirsching sich besonders auf trockene Weine spezialisiert hat. Trocken heißt in diesem Fall, die Ausgewogenheit zwischen einer maßvollen fruchtigen Süße und einem nicht dominanten Säuregehalt. 

Im Glas präsentiert sich der Wein in einem intensiven Goldton und duftet nach Grapefruit, Mango, Minze, schwarze Johannisbeere und Litschi. 

Alle diese Nuancen finden sich in intensiver Form im Geschmack wieder. Dazu gesellt sich eine frische Säure, die den Wein abrundet. Diese Scheurebe Spätlese eignet sich sehr gut zu asiatischen Gerichten im Wok, die entweder Huhn oder Garnelen enthalten und mit den typisch scharfen Gewürzen aromatisiert sind. 

Auch der "2012er Iphöfer Kronsberg Scheurebe Alte Reben trocken" wird im Bocksbeutel angeboten. Er ist ein ganz besonderes kulinarisches Erlebnis, ein hochqualifizierter Wein, der jeden Liebhaber der Scheurebe entzückt. 

Der Wein enthält 13,5% vol/alc.

Sehr empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut Hans Wirsching:  www.wirsching.de


Rezension: Weingut Hans Wirsching KONINGSWIJN – 2012 Riesling trocken

 Dr. Heinrich  Wirsching und Töchter
Zur Thronbesteigung des niederländischen Königspaares Willem-Alexander und Maxima am 30. April 2013 hat das Weingut Hans Wirsching einen ganz besonderen königlichen Riesling abgefüllt.

Aus alten Reben der berühmten Iphöfer Weinlagen "Julius-Echter-Berg" und "Kronsberg" wurde eine Selektion aufgelegt, bestehend aus den feinsten Rieslingen des Jahrganges 2012. Das niederländische Königspaar war von dieser Aktion sehr beeindruckt, zumal sie auch eine Flasche dieses besonderen Weines persönlich überreicht bekam.

Dass dieser Wein etwas ganz Außergewöhnliches ist, davon durften wir uns persönlich überzeugen. Über die
weltbekannten Lagen, wo die Reben zu diesem vortrefflichen Riesling wachsen, haben wir uns bereits geäußert. 

Das Terroir dort besteht aus Gipskeuper mit Einlagen von Schilfsandstein.  Dieser Königswein stammt aus alten Reben, die eine ganz besondere Qualität von Trauben hervorbringen.

Deshalb sind sie auch besonders geeignet, einen Wein zu entwickeln, der in seiner Eleganz und seiner Präsenz würdig ist, dem niederländischen Königspaar zu ihrer Thronbesteigung zu huldigen. 

Familie Wirsching weist darauf hin, dass es sich hierbei um eine limitierte Abgabe handelt. Nur drei Flaschen pro Person werden an interessierte Käufer abgegeben.

Und nun zum Wein selbst: Die "Alten Reben" werden im Weingut Wirsching als ein Begriff für die besten trockenen Weine genannt. Dieser besondere Königswein wird nicht wie üblich bei den Rieslingen von Wirsching in der Bocksbeutelflasche angeboten, sondern in der traditionellen Rieslingflasche in einem ungewöhnlichen, eleganten Taubenblauton, der wunderbar mit der Hausfarbe der Oranier harmoniert, dem berühmten „Oranje. 

Das Etikett wird von König Wilhelm- Alexander und seiner Frau Maxima geschmückt, die Krone über ihnen zeigt die Bedeutung des Ereignisses. Trotz aller Ästhetik der kompletten Flasche ist es notwendig den Verschluss zu öffnen, um an den wunderbaren Inhalt zu gelangen. 

Schon die Farbe des Rieslings mutet elegant an. In ihrem strahlenden Hellgelb könnte sich das bezaubernde Lächeln der Königin Maxima widerspiegeln. Im Glas verströmt der Riesling feine Nuancen von gereiften weißen Pfirsichen und Aprikosen. Zudem deutet der Duft eine angenehme Frische an, die zum Trinken einlädt. Am Gaumen zeigt sich die feine Mineralität des Terroir, zudem sind leichte Erdtöne zu schmecken, die eine wunderbare Balance mit den Fruchtnoten bilden. Im Nachhall zeigt sich noch einmal lang anhaltend, welcher wunderbare Wein das Haus Wirsching den niederländischen Regenten zum Geschenk gemacht hat. 

Da es möglich ist, diesen Riesling in nur begrenzter Zahl zu erwerben, sollte man ihn nur zu wirklich festlichen Angelegenheiten trinken. Dazu bedarf es auch eines besonderen Essensbegleiters, der unserer Ansicht nach in erster Linie eine „Seezunge“ sein kann. Natürlich passen auch andere Edelfische bestens dazu. 

Der Wein hat 13 % vol/ alc.

Sehr empfehlenswert.


Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut Hans Wirsching: www.wirsching.de