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Rezension: Weinhaus Heger- 2012er Weißburgunder Kabinett oktav, trocken

Joachim Heger,
Foto: Roland Krieg
Als weiteres Highlight aus dem wunderbaren Sortiment von Joachim Heger, einem von Deutschlands unbestrittem besten Winzer, kommt ebenfalls ein besonderer Wein aus dem Weinhaus Heger zur Verkostung. Dieser Weißburgunder ist ein wahres Trinkerlebnis, zumal wenn man Weine aus der Weißburgundertraube liebt.

Am Kaiserstuhl angebaut, hat die Traube die optimalen Reifebedingungen.

Joachim Heger hat der Flasche einen Schraubverschluss gegeben. Diese moderne Methode des Verschlusses garantiert eine absolute Geschmacksneutralität. 

Zudem ist die Flasche leicht zu öffnen. Das Problem, dass gelegentlich bei Damen auftritt, die nicht so sehr mit der Handhabung eines Korkenziehers bewandert sind, entfällt.

Der Wein selbst zeigt sich in einem hellgelben Farbspiel, wobei die funkelnde Oberfläche deutliche Frische signalisiert.

Prüft man anschließend die Aromen dieses Weines olfaktorisch und dies sollte man jedem Wein angedeihen lassen, dann wird man überrascht sein von seinen ganz besonderen Fruchtnuancen. Nicht häufig nimmt man den Duft von Reineclauden und Holunderblüten wahr, wie es hier feststellbar ist.

Auf der Zunge und am Gaumen werden diese Fruchtaromen verstärkt bestätigt. Hinzu gesellen sich noch Anklänge an Williams-Christ-Birne und Kumquatsfrüchte, eine Zwergcitrusfrucht aus dem südöstlichen China und Japan.

Eingebunden sind diese besonderen Fruchtnuancen in eine angenehme Säure, die dem Wein nicht nur die gebotene Frische, sondern auch das animierende Trinkgefühl verleihen.

Der anhaltende Nachhall offenbart noch einmal die gesamte Komposition dieses wunderbaren Weißburgunders.

Wir empfehlen diesen Wein zu "Muscheln in Weißweinsud", zu Zander oder Saibling, aber auch zu Hähnchenbrustfilet auf Wok-Gemüse.

Diesen geschmackvollen Sommerwein sollte man bei 8-10 Grad trinken. Er hat 12,5% Vol/alc.

Sehr empfehlenswert.

 Außenansicht des
Weingutes Joachim Heger.
Foto: Roland Krieg
Bitte klicken Sie auf den Button, dann gelangen Sie zum Weingut Joachim Heger und können den Wein bestellen: www.heger-weine.de 

Rezension: Weinhaus Heger- 2012er Grauburgunder Kabinett oktav trocken,

Joachim Heger,
Foto: Roland Krieg
Mit dem 2012er Grauburgunder Kabinett oktav trocken lassen wir einen absoluten Renner aus dem Weinhaus Heger zu Wort kommen. 

Dass dies so ist, verdanken wir Joachim und Silvia Heger, die ihren Weinbergen nicht nur die traditionsbewusste Hege und Pflege zukommen lassen, sondern auch auf Nachhaltigkeit Wert legen. Dazu gehört ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein und das Wissen, wie die charakteristischen Eigenschaften sowohl der sortenspezifischen Trauben als auch des entsprechenden Jahrganges schonend bearbeitet werden müssen. 

Das Ergebnis ihres stetigen Bemühens sind Spitzenplätze in der Beurteilung der Fachwelt. Ziel für diesen unermüdlichen Aufwand ist der Wein im Glas, der entsprechend jedem Weinliebhaber zugute kommt.

Dieser 2012er Grauburgunder Kabinett trocken ist deshalb so beliebt, weil er einen wunderbaren Geschmack hat und zu fast allen Gelegenheiten getrunken werden kann.

Die Farbe besticht durch ein helles Gelb und wirkt strahlend. Seine Fruchtnuancen erinnern in der Nase an Mirabellen, geschälte Aprikosenkerne und helle Sommeräpfel.

Im Mund bestätigt sich dieser Eindruck und wird vervollständigt durch eine angenehme zitronige Säure. Uns fiel die besondere Frische dieses Weines auf, die nicht zuletzt dadurch zustande kommt, dass dieser Grauburgunder im Gegensatz zu vielen Weinen dieser Traubenart nicht überzogen cremig daher kommt.

Das gibt diesem Grauburgunder eine besondere Leichtigkeit, aber macht ihn keineswegs zu einem Leichtgewicht.

Seine Beliebtheit resultiert auch daher, dass der Wein in sich besonders abgestimmt ist. Das Verhältnis zwischen Frucht und sie einbindender zitroniger Säure erbringt ein optimales Resultat.

Sein lang anhaltender Nachhall führt nur zu einem Ergebnis, nämlich zu der Bitte um ein weiteres Glas.

Dieser Grauburgunder zeigt wieder  einmal  deutlich, welche Könner Joachim Heger und seine Mannschaft sind.

Mit einem Wort: Sie gehören zu den Allerbesten. Unser ganz spezielles Interesse gilt bevorzugt asiatischen Speisen. Hier zeigt sich die Verbindung mit dem verkosteten 2012er Grauburgunder Kabinett oktav trocken optimal.

Zu diesem Wein haben wir ein vietnamesisches Gericht gewählt und zwar "Lotuswurzelsalat mit Garnelen und Schweinefleisch", eine Spezialität der Saigoner Küche. Wer es jedoch weniger exotisch haben möchte, dem empfehlen wir helle Fleisch- oder Geflügelspeisen. 

Der Grauburgunder sollte bei 8- 10 Grad getrunken werden. Der Wein hat angemessene 12,5% Vol/alc .

Sehr empfehlenswert.

 Außenansicht des Weinguts
Dr. Heger;
Foto Roland Krieg
Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut Joachim Heger und können den Wein bestellen: www.heger-weine.de

Rezension:Bischöfliche Weingüter Trier, 2012 Riesling trocken- Bereich Ruwer

Dr. Karsten Weyand,
Güterverwalter
Die Bischöflichen Weingüter Trier sind ein Zusammenschluss der drei besonderen Weingüter "Bischöfliches Priesterseminar", "Hohe Domkirche" und  "Bischöfliches Konvikt". So sind im Jahre 1966 mit die renommiertesten Weinlagen an Mosel, Saar und Ruwer zu einem gesamtheitlichen Betrieb zusammengelegt worden, deren Einzellagen sich internationaler Berühmtheit erfreuen.

An den Steillagen der drei oben erwähnten Flussufer reift in gemäßigtem Klima und auf unterschiedlichen meist schieferhaltigen Böden die Rieslingtraube bei hervorragenden Wachstumsbedingungen heran. Wer kennt sie nicht, die Einzellagen an der Mosel, die da sind: Piesporter Goldtröpfen, Ürziger Würzgarten und Dhroner Hofberger.

An der Saar gehören die Lagen Schwarzhofberger, Kazemer Altenberg und Ayler Kupp dazu, während an der Ruwer das Kaseler Nies `chen und das Eitelsbacher Marienholz zu diesen einmaligen Lagen zählen. In allen Weinbergen wird ein besonderer Riesling angebaut. Er ist die dominierende Traube und durch die unterschiedlichen Ausbaumöglichkeiten an den drei Flüssen lässt sich ein umfangreiches Spektrum an Riesling-Weinen hervorbringen.

 Anna Reimann, Vertriebleiterin
Schon die alten Römer haben hier Wein angebaut und Clemens Wenzeslaus von Sachsen hatte sich als Kurfürst von Trier zur Aufgabe gemacht, den Wein durch die Verordnung vom 30. Oktober 1787 qualitativ zu verbessern. Dies hatte zur Folge, dass die Lagen in den nächsten zwei Jahrhunderten Weltruhm erlangten. Das sind die Schätze, auf die die Bischöflichen Weingüter Trier zurückgreifen können.

Natürlich ist der Besitz solcher Juwele auch mit Verantwortung verbunden, mit der Pflicht, sie nicht nur zu hegen, sondern sie auch nachhaltig in die Zukunft zu bringen. Unzweifelhaft verfügen die Bischöflichen Weingüter über ein ganz besonders internationales Renommee.

Den Reigen unserer Verkostung eröffnet der 2012er Riesling trocken von dem Fluss Ruwer. Um es gleich vorweg zu sagen, dieser Riesling ist eine Offenbarung. Er übertrumpft alle Kriterien, die ein solcher Wein aus diesem Anbaugebiet erfüllen muss.

Das Terroir an den Ruwer-Steillagen besteht aus Schieferverwitterungsböden. Dies macht sich besonders durch die Mineralität bemerkbar. Doch zuerst möchten wir uns nach der klassischen Methode diesem herrlichen Wein nähern.

Nachdem der Naturkork der Flasche entnommen worden ist und der Wein ins Glas eingeschenkt wurde, zeigt sich zunächst die ganz spezielle Rieslingfarbe, die hellgelb mit leicht grünen Reflexen daherkommt. Zudem ist ein gewisses Funkeln an der Oberfläche des Weines festzustellen. Dies deutet auf eine animierende Frische hin. In der Nase sind danach Aromen von reifen Zitrusfrüchten registrierbar.

An der Zunge und am Gaumen zeigt sich dann das komplette Geschmacksspiel, das diesen wunderbaren Riesling ausmacht. Der Wein überzeugt mit seiner Dichte und seine Intensität und wirkt animierend auf den Verkoster. Überzeugend stoffig und von einer ganz besonderen Mineralität wird ein langanhaltender Nachhall erreicht, der nach einem erneuten Schluck ruft.

Dieser Riesling ist ein besonderes Geschmackserlebnis. Er zeigt eindrucksvoll, welche wunderbaren Qualitäten die Weine der Bischhöflichen Weingüter  Trier erreichen können. Der 2012 Riesling trocken eignet sich bestens zu einem kräftigen Schluck in gemeinsamen Freundeskreis. Dabei braucht sich niemand zu zieren.

Als Essensbegleiter kommen für uns entweder Flussfische, Schalentiere oder Gegrilltes vom Öko-Schwein in Frage.

Der Wein hat 12,5% vol/alc. und sollte recht kühl bei 8-10 Grad getrunken werden.

Sehr empfehlenswert.

Kostenfreie Fotos:  Copyright Bischöfliche Weingüter Trier

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie  zu den Bischöflichen Weingütern Trier  und können den Wein bestellen: www.bischoeflicheweingueter.de

Rezension: Bischöfliche Weingüter Trier 2012er DOM, Riesling feinherb

Dr. Karsten Weyand
Güterverwalter
Die Basis der gesamten Weine, die die Bischöflichen Weingüter Trier vorstellen, ist die Domkollektion.

Hier werden Weine präsentiert, die zu jeder Gelegenheit getrunken werden können. Sie stellen die Grundlage des gesamten Fundaments der erzeugten Weine dar und werden aus verschiedenen Rebsorten produziert.

Der hier verkostete Wein stammt von der Rieslingtraube des Jahres 2012. 

Die Bischöflichen Weingüter Trier haben bei dem 2012er DOM Riesling feinherb auf Korkverschluss verzichtet und ihn durch einen Schraubverschluss ersetzt. Dies mindert jedoch keinesfalls die Qualität, denn somit ist die Geschmacksneutralität garantiert. 

Hierbei handelt es sich nicht um einen speziellen Lagenwein, sondern das Traubengut stammt von unterschiedlichen Moselsteillagen, deren Terroir aus Schieferverwitterungsböden besteht. 

Im Glas zeigt sich der Riesling in seiner sortentypischen hellgelben Farbe mit grünlichen Schattierungen. Die Fruchtaromen mit der Nase aufgenommen, sind rieslingtypisch und bestimmen sich nach reifem Kernobst. 

Dies wird auch am Gaumen und an der Zunge bestätigt, hinzu gesellt sich eine intensive Mineralik, die den Geschmack des Weines ausbalanciert. 

Dieser Wein eignet sich zu vielen Trinkgelegenheiten. Dabei braucht es durchaus nicht bei einem einzigen Glas zu bleiben. 

Unsererseits können wir in einen „Oktupus-Salat mit Sellerie“ oder aber auch “Kaninchen auf Tomaten“ empfehlen.

Dieser Wein hat 11% vol/alc. und sollte bei 8-10 Grad recht kühl getrunken werden. 

Empfehlenswert.

Kostenfreie Fotos: Copyright -Bischöfliche Weingüter Trier


Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zu den Bischöflichen Weingütern Trier: www.bischoeflicheweingueter.de