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Rezension:Die Weine Südtirols. Der Guide für Kenner und Genießer

Der bekannte Weinjournalist Jens Priewe befasst sich in diesem Buch mit den feinen Weinen Südtirols. Hierbei handelt es sich um ein sehr kleines Weinanbaugebiet in Italien, trotzdem werden derzeit immer noch zwanzig verschiedene Rebsorten angebaut. Priewe nennt sie alle.

Südtiroler Traubensorten im Weißweinbereich sind: Weißburgunder, Chardonnay, Ruländer, Müller-Thurgau, Gewürztraminer, Sauvignon, Silvaner, Riesling, Goldmuskateller und Veltliner. Im Rotweinweinbereich wird Vernatsch, Blauburgunder, Merlot, Langrein, Cabernet franc, Cabernet Sauvignon sowie Rosenmuskateller angebaut.

Der Weinanbau findet überwiegend im Etschtal, aber auch im Eisacktal und im Vinschgau statt. Da die Niederschlagsmengen gering sind, sind die neuen Rebanlagen mit Tropfbewässerung ausgestattet, damit die Reben nicht unter Trockenstress stehen.


Die geologische Beschaffenheit ist in Südtirol sehr unterschiedlich. Hochinteressante mineralische Bodenkomponenten wie etwa roter Porphyr, Kaliumbestandteile, Quarze, Glimmer, Kalk und Eisen spiegeln sich als Geschmacksnuancen im Wein wieder.


In Südtirol unterscheidet man zwischen Eigenbauwinzern, Handels- und Privatkellereien und Genossenschaften. Über deren delikate Weine wird im vorliegenden Buch ausgiebig geschrieben. Der größte Anteil der Südtiroler Weine hat D.O.C.-Status (Denominazione de Origine Controllata): Südtiroler, Südtiroler Eisacktaler, Südtiroler Vinschgauer, Kalterer, Meraner, Bozener Leiten, St. Magdalener und Terlaner.


Priewe verdeutlicht die Besonderheiten der Anbaugebiete detailliert. Zudem stellt er eine große Anzahl von Kellereien, Privatkellereien und Eigenbauwinzern vor. Er äußerst sich in diesem Zusammenhang jeweils zu den Weinen, der Bewertung und berichtet Wissenswertes über die einzelnen Betriebe.


Bei Weinen von Cason Hirschprunn tritt die Rebsorte in den Hintergrund. Es sind Trauben-Cuvees, bei denen es auf das Terroir ankommt. Der weiße Schlosswein-Cuvee heißt " Contest" . Er besteht primär aus Pinot Grigio (40%), zudem Chardonnay (30%) , die restlichen 30% beinhalten Sauvignon, Riesling, Chenin blanc, Semillion, Marsanne, Roussanne und Viognier.


Das rote Cuvee heißt "Cason" . Es handelt sich hierbei um ein Cuvee aus Merlot (60%), Cabernet Sauvignon und Cabernet franc (25%), 15% beträgt der Anteil an Langrein, Petit Verdot und Syrah. Beide Weine habe ich bereits verkostet und kann Sie Ihnen nur wärmstens ans Herz legen.


Wie man den Ausführungen Priewes entnehmen kann, gibt es Spezialisten für reine Vernatsch-Weine. Diese bringen die Komplexität der aromatischen Fruchtnoten des besagten leckeren Tropfens gekonnt auf den Punkt.


Der Autor nennt Bezugsquellen und Internetadressen, wo Sie jeweils das aktuelle Angebot abfragen und ein paar Kisten aus dem norditalienischen Paradiesgarten bestellen oder aber während einer Weinreise viele Gläser davon vor Ort probieren können, nachdem Sie sich freilich zunächst eine gute Unterlage- bestehend aus Schüttelbrot, Geselchtem und Graukäse- einverleibt haben. Hinterher können Sie Ihren "Törggelwein-Rausch" getrost unter einem Apfelbaum ausschlafen. Sie befinden sich ja im Paradies.


Empfehlenswert

Rezension: Michael Apitz- Farben des Weines- Mit Malerei und Literatur durch die Weinberge

Dieses wundervolle Buch, das kulturell ambitionierte Weinliebhaber sich nicht entgehen lassen sollten, enthält zahlreiche Abbildungen von Werken des Rheingauer Künstlers Michael Apitz, der einst an der FH in Wiesbaden Design studierte und 1997 den Kulturpreis des Rheingau-Taunus-Kreises erhielt. Die Motive, die der Maler wählte, zeigen schöne Weinberglagen.

Apitz erklärt zu seinen Werken, er versuche in allen Gemälden die "Seele" einer Landschaft einzufangen und abzubilden, was er durch die Landschaft empfinde. Dabei fließe dann auch sein Wissen über die Kulturgeschichte, die Rebsorten und den Geschmack der dort wachsenden Weine mit in die Bilder ein. Weinkenner und -liebhaber wüßten, dass jede Lage ein ganz eigenes Gesicht habe. Da spielten die Bodenbeschaffenheit, die Rebsorte, das Klima eine entscheidende Rolle. Und genau dies versuche er, in vielen seiner Bilder mit Farben einzufangen, als bildnerische Charakterstudien bestimmter Weinberglandschaften. (vgl.:S.7)


Ich habe vor einiger Zeit Geschenkkarten sowie kürzlich einen Kalender mit Weinbergmotiven von Apitz rezensiert und bin von der Farbgestaltung und der Art der Abstraktionen des Künstlers begeistert. Seine Impressionen in Grün, aber auch in Rot lassen mich an nette Sommerabende im Rheingau zurückdenken, an denen ich bei einem Glas Wein genau diese farbige Üppigkeit der Natur genossen habe und mich freute, dass der Rhein so viele, satte Grünnuancen spiegelte, ohne die die legendäre Rheinromantik wohl undenkbar wäre.


Die Bilder werden von Gedichten und Texten rund um den Wein begleitet. Zur Sprache kommen u.a. Lyrik- und Prosatexte von Rose Ausländer, Friedrich Hölderlin, Gotthold Ephraim Lessing, Johann Wolfgang Goethe, Johannes Merlinus, Walther von der Vogelweide, Martin Opitz, Ingeborg Bachmann, Friedrich Schiller, Novalis, Eduard Mörike und Carl Zuckmayer.


Sehr satirisch ist das Gedicht von Joachim Ringelnatz, das, wie mir scheint, die gelungenste Hymne auf den Rheinwein ist und die Art von Geselligkeit, die dessen Genuss nicht selten zur Folge hat, hervorragend zum Ausdruck bringt.


Ein Stück Rheinfahrt

Ich habe den langweiligen Rhein
Und den kitschigen Burgschutthaufen
Gar nicht gesehen, zog es vor, zu saufen-
Nein: wir tranken einen vorzüglichen Wein.

Wir benahmen uns auf jeder Station
Am Fenster wie Gesindel,
Schimpften im ordinären Ton
Über angebliches Kindergewindel.

Und infolgedessen
Und berechnenderweise
Haben wir während der ganzen Reise
Allein im Kupee gesessen.

Und was ergibt dann sich?
Ach ein Loch im Strumpf kann sich
Durch alle Größen
Bis in ein randloses Glück auflösen.

Das Glück schlägt manchem Kegelpurz.
Die Reise war kurz.
Der Rhein und die Burgen gähnten.
Wir wähnten
Beide Prinzen zu sein.
Unstreitbar ausgezeichnet ist der Wein.

(Zitiertes Gedicht aus "Farben des Weins", S. 88)


Das Vorwort zu diesem Bildband hat Leo Gros geschrieben. Er bringt einen Eindruck, den ich bei den Bilder von Apitz habe, sprachlich auf den Punkt: "Gerade weil die Apitz`schen Bilder nicht einfach einen bestimmten Weinberg oder eine Landschaft abbilden, erlauben sie uns, "unseren" Weinberg oder "unsere" Landschaft, also meist eine zuvor geschaute und "gespeicherte" Wirklichkeit, darin zusehen." Genau so ist es und deshalb stimmen mich die Bilder gut gelaunt, weil meine Besuche von Weinlandschaften, zumeist mit guten Erinnerungen verbunden sind.


Sehr empfehlenswert

Rezension:Burgenland - Wein & Kulinarisches (Gebundene Ausgabe)

Das Autorenteam Rudolf Lantschbauer und Georges Spengler haben sich in diesem reich bebilderten Buch mit den burgenländischen Weinen befasst, dabei aber nicht vergessen Rezepte kulinarischer Besonderheiten dieses Weinanbaugebietes dem Leser nahe zu bringen, deren Begleiter die feinen Weine schließlich sein sollen. Diese Rezepte haben Köche unterschiedlicher, konkret benannter Restaurants der Region zur Verfügung gestellt und werden die Freunde wohlmundender Speisen gewiss entzücken.


Bevor man sich den Weinen nähert, wird man zunächst darüber aufgeklärt, was man unter dem Burgenland zu verstehen hat und welches Gebiet es in Österreich umfasst. Im Fokus stehen die Weinanbaugebiete Neusiedler See, Neusiedler See- Hügelland, Mittelburgenland und Südburgenland. Es handelt sich hierbei um ein landschaftlich traumhaftes Gebiet mit malerischen Dörfern aber auch kleinen Städten, vielen Kirchen, Bürger- und Landhäusern sowie alten Ruinen, wo sich am Fuße des Leithagebirges die Weiten des Neusiedler Sees erstrecken und dazu einladen für immer dort zu verweilen.


Das unterschiedliche Terroir in diesen Gebieten, aber auch die unterschiedlichen klimatischen Voraussetzungen bedingen unterschiedliche Geschmacksnoten bei den einzelnen, im Buch näher vorgestellten Weinen. Die Weinmacher tun ihr Übriges, um Indiviuelles hervorzuheben. In der Folge werden die Weingärten, die Weinlinien und die Vinifikation der einzelnen Weingüter breitgefächert thematisiert und es wird erklärt, weshalb im Burgenland "Blauer Zweigelt", "Blaufränkisch" sowie "St. Laurent" als die primären blauen Trauben benannt werden können, gefolgt von "Pinot Noir", "Cabernet Sauvignon" und "Merlot".


"Traminer", "Pinos Gris", "Sauvignon blanc" sind vor Ort die begehrtesten Weißweintrauben, neben "Welschriesling", "Pinot Blanc" und "Chardonnay". Man lernt die besten Weinerzeuger des Burgenlandes kennen und weiß nach der Lektüre des Buches, dass in Deutsch-Schützen die Familie Krutzler den Blaufränkisch in ungeahnte Höhen getrieben hat.


Es soll kein Geheimnis bleiben, dass der Premiumwein "Perwolff" besonders delikat mundet. Weingut Igler in Deutschkreutz aber auch Weingut Gesselmann am gleichen Ort sollte man aufsuchen, wenn man auf Weinreise ist. Gesselmann gibt es schon seit 1767; in österreichischen Spitzenrestaurants wird dessen " Opus Eximium" kredenzt, ein Cuvee aus Blaufränkisch, St. Laurent und Zweigelt, das erst drei Jahre nach der Ernte trinkreif ist.


Kerschbaum im Mittelburgenland ist bekannt für seine Topcuvees, nicht zuletzt für sein "Cuvee Impresario". Im Landgasthaus Jeitler in Schlatten bei Bromberg begleiten "Rehrücken im Weißbrotmantel mit Balsalmicokirschen und kandiertem Kren" den leckeren Tropfen. Hingegen wird im Restaurant-Cafe "Im Esterhazy" in Eisenstadt zu einem "Wels vom Neusiedler See mit Fazzoletti, Chinakohl, Radiccio-Gemüse und Roten-Rüben-Würfeln" der "Chardonnay Reisbühl" vom Weingut Leberl gereicht, dessen Bukett an Ananas und Honig erinnern, auch ein Touch Haselnuss soll dabei sein, rauchig-röstig angelegt, fruchtsüß und balanciert, voluminös und anhaltend.


An den Südhängen des Leithagebirges haben die Kelten schon Wein angebaut und am Neusiedler See erzeugt Ernst Triebaumer wunderbare Weine "Pandkräftn", "Mitterkräftn" und "Vogelsang".


Diese Namen sollte man sich merken und die edelsüßen Weine - den Ruster Ausbruch- bei Triebaumer verkosten. Auch Feiler -Artinger in Rust ist eine Spitzenadresse, dessen Weiß- und Rotweine allein schon eine Reise wert sind. Sein "Cuvee Solitaire" stellt den Topwein der Rotweinpalette dar, "Cuvee 100" steht ihm dabei zur Seite. Ruster Ausbruch wird auch bei Feiler-Artinger gemacht. Dieser Wein ist übrigens der ideale Begleiter für Blauschimmelkäse.


Wie man liest, nehmen die Weingärten am Neusiedler See eine Sonderstellung ein, weil die klimatischen Bedingungen für die Süßweinerzeugung einzigartig sind. Die Harmonie edelsüßer Weine stehen im ausgewogenen Verhältnis zu den Komponenten Fruchtextrakt, Säure und Zuckerrest. Das wird erreicht durch das Auftreten des Edelpilzes "Botrytis cinera". Für die Edelfäule der Trauben soll die beste Voraussetzung eine erreichte Vollreife mit intakter Beerenhaut sein.


Familie Kracher in Illmitz ist die erste Adresse für Spätlesen-Auslesen, Beerenauslesen, Ausbruch und Trockenbeeren-Essenz. Was man darunter im Einzelnen zu verstehen hat, erklären die Autoren dem interessierten Leser. Krachers Weingärten und Rebsorten, seine Weine, die Vinifikation und die Weinlinien werden sehr gut dargestellt. Das gilt auch für alle anderen Weingüter, die allerdings leider an dieser Stelle nicht alle benannt werden können.


Vielleicht sollte man bei der Lektüre dieses schönen Buches einen Rotwein vom Weingut Umathum trinken. Das Pannonische Klima wirkt sich auf dessen Weine ganz besonders aus und lässt seine Klassiker Zweigelt nach Kirschen, St. Laurent nach Brombeer-Waldbeeren und den Blaufränkisch nach Johannisbeeren und Kirschen schmecken.


Wenn der Oleander blüht sollte man ins Burgenland reisen und sich dort all die guten Weine munden lassen und unbedingt mit einem netten Gegenüber den Augenblick genießen.


Wenn Sie es nicht schaffen das Burgenland aufzusuchen, freuen sich die Winzer darauf Ihnen die Weine auch per Packetdienst zu schicken. Besitzen Sie erst einmal das Buch, wird es Ihnen an guten Adressen nicht mangeln.


Empfehlenswert


Rezension: Baden und Elsass (Broschiert)

Das Autorenteam Manfred Lüer und Chandara Kurt sowie der Fotograf Andreas Durst nehmen den Leser mit auf eine Weinreise entlang der Bergstraße in den Kraichgau, von dort in die Ortenau, anschließend in den Breisgau und das Markgräflerland, zum Kaiserstuhl und schließlich in das Elsass.

Interessante Orte und Ereignisse in den Regionen werden hervorgehoben. Schön , dass man das "Auerbacher Schloss" an der Bergstraße und das "Felsenmeer" nicht unerwähnt lässt. Den "Wissenschaftlichen Lehrpfad am Limberg"/ Kaiserstuhl habe ich vorletzten Spätsommer näher kennengelernt. Die Wanderstrecke verfügt über 100 Tafeln, die Besonderheiten in Archäologie, Geschichte, Geologie, Mineralogie, Flora und Fauna, Forstwirtschaft und Weinbau am Kaiserstuhl aufzeigen.


Alle Weingebiete werden sehr gut skizziert und die Winzer und ihre Weine werden aufschlussreich thematisiert. Seltenere Rebsorten wie etwa der "Cabernet Mitos", auch der "Schwarzriesling" werden zufriedenstellend erklärt und es wird immer wieder auf Fachbegriffe der Winzersprache aufmerksam gemacht.


Berichtet wird u .a . vom Kraichgauer "Weingut Reichsgraf und Marquis zu Hoensbroech" und dessen eleganten Weinen. Zudem wird auf eine Auswahl guter Bergsträßer Weine aufmerksam gemacht und man erfährt Näheres zur "Domaine Bergstraße - Hessische Staatsweingüter Kloster Eberbach. Der Vorzeigeweinberg ist die Lage "Heppenheimer Centgericht", die Weine von dort sind wirklich exzellent.


Neben einer großen Anzahl von Weingütern werden auch Hotels und Restaurants an der Bergstraße und im Kraichgau genannt. Hocherfreut habe ich gelesen, dass man auch auf das "Weinhaus Blauer Aff" in Bensheim verweist, das ich als 20 jährige mit Freunden bereits aufsuchte. Das Ambiente hat sich seitdem kaum geändert. Noch immer geht es dort urig zu. Die Weinkarte ist regional ausgerichtet.


In der Folge lernt man die Weine und Weingüter der Ortenau näher kennen. Dieses Gebiet mutet geradezu paradiesisch an, Obst, Blumen in Hülle und Fülle, sanft geschwungene Weinkämme, idyllische Täler und steile Hänge. Vorgestellt wird u.a. "Weingut Andreas Laible" in Durbach, dessen Weine zu den besten in der Republik zählen. Sie wachsen auf Gneis, Porphyr und dem seltenen Achat. Dies ist für seine Rieslinge ideal. Sein "Durbacher Plauelrain" ist mehr als nur köstlich.


Zwei der genannten Winzergenossenschaften in der Ortenau kenne ich gut. Zum einen die "Durbacher Winzergenossenschaft" mit sehr delikaten Weinen und der "Winzerkeller Hex von Dassenstein" in Kapelrodeck, die einen superleckeren, fruchtigen Spätburgunder keltern.


Von den Restaurants in der Ortenau kenne ich nur das "Restaurant Fallert Hotel Talmühle". Das ist übrigens genau so gut, wie im Buch beschrieben. Den Breisgau und das Markgräflerland schätze ich landschaftlich sehr. Natürlich muss man hier vom "Gutedel" sprechen, der in der Schweiz und in Frankreich "Chasselas" heißt. Es handelt sich um die meist angebaute Rebsorte im Markgräflerland. Der Wein ist zumeist säurearm und sehr erfrischend.


Es werden sehr gute Winzer in der Region vorgestellt u.a. das "Weingut Hartmut Schlumberger", aber auch Dörflinger, Jähnisch und Schneider sind überzeugende Beispiele für den Weißwein-Aufschwung des Markgräflerlandes. Auch in dieser Region werden gute Restaurants und Hotels benannt. Im "Hotel Colombi" in Freiburg habe ich vorletzten Herbst zu Mittag gegessen. Dort kocht man auf höchstem Niveau. Ebenfalls auf ganz hohem Niveau kocht man im "Hotel und Restaurant Hirschen" in Sulzburg und im "Romantik-Hotel Spielweg". T.Ungerer liebt dieses Hotel sicher nicht grundlos.


Der Kaiserstuhl ist ein Paradies für Weinliebhaber. Die Autoren haben die Region sehr schön beschrieben. Auch meine Lieblingswinzergenossenschaft wurde erwähnt: die "Winzergenossenschaft Königsschaffhausen ".


Dr. Hegers Weine in Ihringen muss man probieren, die Weine von "Franz Keller", vom "Weingut Bercher", "Weingut Johner" und "Weingut Salwey" ebenfalls. Die Weine dieser VDP- Winzer werden sehr gut beschrieben, auch werden Restaurants am Kaiserstuhl benannt. Leider kenne ich nur den "Schwarzen Adler" in Oberbergen. Der ist sehr gut. Die Beschreibungen der anderen Restaurants machen mich neugierig.


Sehr gut auch werden die Weine im Elsass nahe gebracht. Die französischen Qualitätsbezeichnungen werden bestens erklärt.


Die Weine von "Hugel u. Fils" sind prima. Stimmt. Die anderen kenne ich nicht. Sie klingen aber vielversprechend. Die offerierten Restaurants sind vom Feinsten. Leider war ich noch nie in der "L `Auberge de L`ill". Ich habe aber davon immer nur das Beste gehört. "Am 17. September 1967 überreichte Paul Bocuse dem Sternekoch Marc Haeberlin in dessen Restaurant Illhäusern das Kreuz der Ehrenlegion. Diese hohe Auszeichnung honoriert eine ganze Familie von Köchen, die seit 40 Jahren das berühmte Restaurant an der Spitze der französischen Gastronomie halten. Die Familie Haeberlin führt nach wie vor diese weltweit bekannte Gourmetadresse, die man mindestens einmal im Leben besuchen sollte. Ein Muss für alle Foodies."


Umfangreiches Kartenmaterial und viele schöne Fotos begleiten die hochinformativen Texte im Buch, das den Leser bestens auf eine Weinreise nach Baden und in den Elsass vorbereitet.