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Weingut Stefan Lutz Bechtolsheim/Rheinhessen 3 Weissweine und 3 Rotweine

 Stefan Lutz
Das Weingut Lutz hat ihr Zuhause in Bechtolsheim im sonnigen Rheinhessen, da wo es mittlerweile seit langem ganz ausgezeichnete Weine gibt. Hier am Fuße des Petersberges, der höchsten Erhebung Rheinhessens, wird bereits seit vielen Jahrhunderten Wein angebaut, denn urkundlich erwähnt wird dies bereits im Jahr 767 nach Christi Geburt. Entsprechend existiert eine lange Tradition und Erfahrung bezüglich des Weinbaus. 

Dies liegt auch an den wichtigen Voraussetzungen, die grundsätzlich vorhanden sein müssen, damit beste Weine gelingen. Da ist zum einen die besondere Bodenbeschaffenheit, die geeignet sein muss damit die passenden Rebsorten gelingen, und weiterhin benötigt man das richtige Klima mit vielen Sonnenstunden. Beides ist in Rheinhessen, und hier insbesondere um den Weinort Bechtolsheim vorhanden. 

Das Weingut Lutz existiert bereits seit dem Jahr 1933, als Karl Lutz, der Großvater des heutigen Inhabers Stefan Lutz das Gut gründete. Um 1700 sind die Vorfahren der Familie aus Südfrankreich über das Elsass nach Rheinhessen einwandert. 1780 haben sie sich in Bechtholsheim niedergelassen und begonnen Wein anzubauen. Entsprechend existiert eine sehr lange Tradition in der Familie und heute sind drei Generationen im traditionellen Familienunternehmen damit beschäftigt, Weine auf ganz hohem Niveau und bester Qualität zu erzeugen. Dies gelingt auf einer Rebfläche von 28 ha in den Lagen Bechtholsheimer Petersberg, Bechtolsheimer Sonnenberg, Bechtholsheimer Wingertstor und Bechtholsheimer Klosterberg. 

 Foto: Helga König
Dabei sind die Weinberge mit 20 verschiedenen Rebsorten bestockt und dies ergibt eine Anzahl von etwa 140.000 Rebstöcken. Davon werden etwa 38 Weiß- und Rotweine hergestellt, die alle von herausragender Qualität sind. Neben den drei Rotweinsorten Portugieser, Spätburgunder und Dornfelder sind es unterschiedliche Weissweine wie Grauer Burgunder, Huxelrebe, Silvaner, Kerner, Scheurebe, Müller-Thurgau, Weißer Burgunder, Bacchus, Riesling und Silberrebe, die die Vielfalt der Weine im Weingut Lutz ausmachen. Das Weinmachen wird von einer ganz besonderen Philosophie geleitet, die ausschließlich auf Qualität beruht. 

Da Familie Lutz überzeugt ist, dass die Qualität eines Weines wesentlich vom Weinberg abhängt, unternehmen sie alles um hier optimale Voraussetzungen zu schaffen. Dabei muss die Natur im Einklang mit traditionellem Weinwissen aber auch mit modernster Technik stehen. Naturnahe Bewirtschaftung der Lagen ist dabei genauso wichtig wie eine schonende Arbeitsweise und moderne Kellertechnologie. Erst wenn dieses zusammen perfekt harmoniert, kommen Ausnahme-Weine zustande, so wie sie im Weingut Lutz innovativ und charaktervoll kreiert werden. Dabei ist auch die Idee von einer besonderen Cuvée gereift, die zunächst als Rotwein aus den besten roten Rebsorten des Gutes vinifiziert wurde. 

Der rote Wein erhielt die Bezeichnung "Grundstock" und ist eine Cuvée aus Spätburgunder, Dornfelder, St.Laurent und Portugieser. Durch seinen besonders gelungenen Geschmack hat er derart auf sich aufmerksam gemacht, dass die Kunden und Freunde des Weinguts Lutz gefragt haben, ob nicht entsprechendes auch als Weisswein geschaffen werden könnte. So ist nun neben dem roten "Grundstock" ein weißer entstanden aus den Rebsorten Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay und etwas Gewürztraminer zur Abrundung. Damit auch äußerlich diese erstklassigen Weine in Erscheinung treten, hat man den "Grundstock" in einer sehr markanten Flasche abgefüllt, die eigens dafür entwickelt wurde.  So viel Engagement und Innovation trägt natürlich auch seine Früchte. Nicht nur dass die Weine vom Weingut Lutz immer neue Anhänger und Freunde finden, auch die Landwirtschaftskammer hat dies honoriert und einige Weine mit der Silbernen Kammerpreismünze sowie den ersten "Grundstock" mit der Goldenen Kammerpreismünze ausgezeichnet. 

Nachdem wir jetzt wichtige Informationen vorausgeschickt haben, freuen wir uns auf die anstehende Verkostung der 6 Weine, auf die wir sehr gespannt sind: 

 Stefan Lutz
2016 Bechtolsheimer Petersberg Grundstock Weisswein Cuvée Trocken Vegan Ausgebaut 

Beginnen wollen wir unsere kleine Verkostungsreise durch den Keller der großartigen Weine vom Weingut Stefan Lutz mit dieser Weisswein-Cuvée, deren Trauben von allen hier vinifizierten Rebsorten in der Spitzenlage Bechtolsheimer Petersberg gewachsen sind. Mit Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay und ein wenig Gewürztraminer ist so eine Cuvée entstanden aus den besten Weisswein-Sorten, die gewachsen sind in einer der Lagen dessen Terroir mit zum besten in Rheinhessen gehört. 

Stefan Lutz hat sein ganzes Herzblut und Engagement in die Erzeugung des "Grundstock" gelegt, denn gerade diese ausgezeichneten Cuvées haben seine ganze Aufmerksamkeit. Hier hat er sich mit zwei weiteren Partnern zusammengetan, die mit ihm gemeinsam den Auftritt des "Grundstocks" initiiert haben. Während Stefan Lutz diese besondere Cuvée kreiert hat, haben sich Till Wagner um die Vermarktung und Mike Ries um den Auftritt des Weines gekümmert. Die Idee die dahintersteckt ist, einen großartigen Wein auch in einer designmäßig überzeugenden Flasche anzubieten. 

Und dies ist mit einer eigenen Grundstockflasche absolut gelungen. Bereits der Anblick der Flasche erregt Aufmerksamkeit und macht unbedingt neugierig auf den Inhalt. Im Glas zeigt sich die Cuvée in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Bevor die olfaktorische Prüfung beginnt, sollte man dem Wein genügend Zeit gönnen, damit er sich mit Sauerstoff vermählen kann. Jetzt zeigen sich deutliche Anklänge in der Nase, die an Birnen, Aprikosen und andere gelbe Früchte erinnern. 

Im Mund und am Gaumen werden diese Nuancen geschmacklich bestätigt und durch eine angenehme Zirtusnote ergänzt. Alle Frucht-Komponenten werden von einer bestens ausbalancieren Säure getragen, sodass ein frischer, animierender Geschmack den Verkoster überzeugt. Die Cuvée ist intensiv, besitzt einen langen Nachhall und begeistert durch seinen fruchtig, cremigen Schmelz, gepaart mit einer sehr angenehmen Säure, die den Wein rund und gehaltvoll und überaus gut schmecken lässt. 

Der 2016 weiße "Grundstock" ist einer solcher Weine, von dem man „auf einem Bein nicht stehen kann“, soll heißen, da möchte man absolut mehr von verkosten. Im Kreis von Freunden wird er hochwillkommen sein, dann ist die eine oder andere Flasche zusätzlich nötig, aber auch zu Pasta, hellem Fleisch und Fisch ist er ideal. Wirklich eine tägliche Erbauung diese 2016er Grundstock Weisswein Cuvée. 

Wir empfehlen diesen weißen "Grundstock" zu:  "Spargeltarte"

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden. 

Sehr empfehlenswert.

Peter J. und Helga König 

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut Stefan Lutz und können den Wein dort bestellen:  http://www.weingut-lutz.de/

 Stefan Lutz
2016er Bechtolsheimer Petersberg Grauer Burgunder -trocken-

Es folgt nun aus derselben Lage wie die Cuvée zuvor dieser trockene Grauer Burgunder. Das Terroir im Bechtolsheimer Petersberg ist prädestiniert gerade für einen exzellenten grauen Burgunder, bietet doch die Bodenbeschaffenheit die nötigen mineralischen Stoffe, und das Klima hier in Rheinhessen viele Sonnenstunden, die die Trauben perfekt reifen lassen. Stefan Lutz und seine gesamte Familie sorgen mit akribischer Sorgfalt dafür, dass die Rebstöcke unter naturnahen Bedingungen beste Wachstumschancen haben. Entsprechend ist die Weinbergspflege, die durch die Erfahrung der älteren Generationen in der Familie Lutz mit viel Bewusstsein für Tradition durchgeführt wird. 

Nach der entsprechenden Lese, die sich nur auf hochreifes, gesundes Traubengut konzentriert, wird zeitnah danach das Lesegut sehr schonend durch modernste Kellerwirtschaft vinifiziert. Alle diese Schritte dienen nur einem einzigen Ziel, dem sich Stefan Lutz kompromisslos verschrieben hat: allerbeste Qualität. Seine Weine sollen Terroir-betont, einen eigenen Charakter besitzen und gleichzeitig unverwechselbar seine Handschrift des Weinmachens zeigen. Und dies ist eindeutig bei diesem 2016er Grauer Burgunder trocken gegeben. 

Die Farbe des Weines im Glas ist ein leuchtendes Hellgelb. Auch hier bitte die nötige Sauerstoff-Zufuhr nicht vergessen, bevor der Wein verkostet wird. Jetzt zeigen sich wunderbare Anklänge in der Nase, die an Stachelbeeren und Mango erinnern. Ergänzt wird die Aromenfülle durch Nuancen von Wiesenblumen und Zitrusfrüchte. Alles zusammen zeigt sich auch geschmacklich im Mund und am Gaumen, wobei besonders die Balance zwischen Frucht und Säure sehr angenehm wahrgenommen wird. 

Der 2016er Grauer Burgunder trocken punktet mit einem kräftigen Geschmack, viel Frucht und dieser besonderen Frische, die ein solcher Wein einfach haben muss. Bei einem langen, intensiven Finish werden alle Vorzüge dieses gelungenen Grauer Burgunders mit viel Trinkfreude positiv wahrgenommen, wozu auch dieser feine Schmelz gehört, der dem Wein zusätzlich Substanz und Fülle gibt. Hier ist Stefan Lutz ein ganz prächtiger Grauer Burgunder gelungen. Zur täglichen Entspannung ideal, bietet sich der Wein ebenfalls als geeigneter Begleiter von hellen Fleischspeisen an. 

Der 2016er Bechtolsheimer Petersberg Grauer Burgunder trocken hat 13% vo/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden. 

Wir empfehlen diesen Grauen Burgunder zu "Kalbsfilet mit Grilltomaten"

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

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 Stefan Lutz
2015 Bechtolsheimer Sonnenberg Gewürztraminer Spätlese 

Zur weiteren Verkostung kommt nun dieser 2015er Gewürztraminer. Der Prädikatswein wurde als Spätlese ausgebaut. Das Traubengut ist in einer weiteren besonderen Lage des Weinguts Lutz gewachsen, im Bechtolsheimer Sonnenberg. Auch hier unternimmt die Familie Lutz alles, damit beste Wein-Qualität entsteht. Für die Winzerfamilie aus Bechtolsheim sind die Weinberge ihr größter Schatz. Ihm gilt die ganz besondere Pflege und Sorge, denn hier entsteht die Qualität der Weine und das Potenzial ihrer Entfaltung hängen von der Wahl der Lage und der sorgfältigen Rebenpflanzung ab. Entsprechend der Philosophie von Stefan Lutz gilt es die Weine klar in der Frucht und mit klassischen Akzenten auszubauen. 

Es ist das Ziel, Natur mit traditionellem Weinwissen und schonender Arbeitsweise sowie moderner Kellertechnologie in Einklang zu bringen. Deshalb werden alle Arbeitsschritte in Hinblick auf Qualitätsverbesserung ständig kontrolliert, sowohl bei der Weinbergspflege, der Lese und beim Ausbau der Weine im Keller. Dies gilt ebenso uneingeschränkt für die hier verkostete 2015er Gewürztraminer Spätlese. Um dem Auge auch hier eine Besonderheit zu bieten wird die Spätlese in einer ganz individuellen 0,5 l Flasche angeboten, die eher einer länglichen Likörflasche ähnelt. 

Die Glasfarbe ist ein elegantes Dunkelblau, was durchaus seinen besonderen Reiz hat. Im Glas zeigt sich der Wein einem hellen Gelb mit brillanten Reflexen. Um olfaktorisch und geschmacklich diese 2015er Gewürztraminer optimal kennenzulernen, ist es geboten ihm vor der Verkostung zunächst eine Beatmung mit Sauerstoff zuzustehen. Dann zeigen sich Aromen in der Nase, die an Rosen und Litschi und florale Nuancen erinnern. Diese Anklänge werden auch mit Mund und Gaumen geschmacklich wahrgenommen, wobei sich noch Aromen von Honig, Akazien und Orangenschale hinzugesellen. 

Beim Geschmack fällt besonders das großartige Süße-Säure-Spiel auf, wobei zunächst die Fruchtsüße den Auftakt gibt und allmählich ergänzt wird von einer wunderbaren, tragenden Säure, die auch für einen langen, intensiven Nachhall sorgt. Der Gewürztraminer ist ungemein dicht, sehr präsent und streichelt das geschmackliche Empfinden. Dass er ständig zu einem nächsten Schluck animiert, versteht sich bei dieser abgehobenen Qualität von selbst. 

Die 2015er Bechtolsheimer Sonnenberg Spätlese hat moderate 10,5% vol/alc und sollte bei 10 bis 12 Grad Celsius genossen werden.

Wir empfehlen  diese Spätlese zu "Entenlebermousse mit geröstetem  Baguette"

Sehr empfehlenswert 

Peter J. und Helga König 

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 Stefan  Lutz
2016 Bechtolsheimer Petersberg Grundstock Rotwein Cuvée Trocken Vegan Ausgebaut 

Nach den drei exzellenten Weissweinen gilt es erneut ein Grundstock Cuvée in rot zu verkosten. Aus seiner Spitzenlage Bechtholsheimer Petersberg hat Stefan Lutz vier rote Rebsorten gewählt und sie zu dieser höchst gelungenen Cuvée zusammengeführt. Mit Spätburgunder, Dornfelder, St. Laurent und Portugieser sind vier Rotweine am Start, die alle prächtig, Terroir-betont im Bechtolsheimer Petersberg gedeihen und die der innovative Winzer verstanden hat nach einer "Geheimformel" zu dieser großartigen Cuvée auszubauen. Stefan Lutz ging es dabei nicht darum, einen höchst komplizierten Rotwein zu kreieren. Ihm ist dran gelegen, einen kraftvollen authentischen Roten mit einem eigenen Charakter zu entwickeln, der eine breite Palette an Fruchtaromen hat, die bestens miteinander harmonieren und die von der richtigen Säure getragen wird. Das Geschmacksbild sollte bestens abgerundet sein und so den Verkoster animieren, doch noch ein weiteres Glas mehr zu trinken und dabei die richtige Trinkfreude aufkommen zu lassen.

Der rote "Grundstock", der ebenfalls vegan ausgebaut wurde, soll wie der weiße den Weinliebhaber mitnehmen und begeistern. Und dies ist wahrlich auch bei diesem Rotwein Cuvée trocken absolut gelungen. Die Farbe des Weins im Glas ist ein kräftiges Dunkelrot mit violetten Reflexen an der Oberfläche. Hat der Weißwein schon Sauerstoff benötigt um sich ganz zu öffnen, so gilt dies für einen Rotwein erst recht. Jetzt registriert die Nase intensive Anklänge an dunkle Kirschen, Brombeeren, leichte Bittermandel, schwarze Johannisbeeren und Wildkirschen. Im Mund und am Gaumen werden diese Aromen geschmacklich bestätigt und durch eine verhaltene Säure bestens ergänzt. 

Die Cuvée ist dicht, extraktreich, mit einem kräftigen Körper versehen und durchaus komplex. Dabei zeigt der Rotwein eine gelungene Harmonie, sowohl was die Zusammensetzung der vier Ausgangsweine mit ihren Fruchtnuancen anbetrifft, als auch bezüglich der Balance zwischen Frucht und dem zurückhaltenden Tanningehalt. 

Der 2016er "Grundstock" rot ist erstaunlich weich und rund, was sich noch einmal sehr deutlich bei dem langen Abgang zeigt. Hier ist Stefan Lutz ein toller Roter gelungen, der nicht bestaunt und verehrt werden soll, sondern der mit viel Spaß und Freude getrunken werden will. Und dazu eignet sich das 2016er Bechtholsheimer Petersberg Grundstock Rotwein Cuvée trocken ganz vortrefflich.

Wir empfehlen diesen roten Grundstock zu  "Pasta mit Steinpilzen"

Der Wein hat 13% vo/alc und sollte bei 16 bis 19 Grad Celsius verkostet werden. 

Sehr empfehlenswert.

Peter J. und Helga König 

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 Stefan Lutz
2015er Bechtholsheimer Homberg Spätburgunder trocken 

Als weiterer ausgesuchter Rotwein folgt dieser 2016er Spätburgunder trocken, der in einer weiteren besonderen Lage des Weinguts Lutz gewachsen ist, im Bechtholsheimer Homberg. Dass mittlerweile ganz exzellente Spätburgunder auch in Rheinhessen heranreifen, hat sowohl mit den vielen Sonnenstunden zu tun, als auch mit dem fortschreitenden Klimawandel, der der Spätburgunderrebe eine längere Periode des Wachstums und der Reife beschert. So können die Traubenbeeren optimal ausreifen, sodass wirklich hochreifes Erntegut gelesen werden kann, was sich speziell auf die Qualität des Weines auswirkt und ihm intensive Frucht und Dichte beschert. Trocken ausgebaut, hat speziell dieser 2015er Spätburgunder genügend Zeit gehabt, um auch noch auf der Flasche nachzureifen. So kommt ein Wein ins Glas mit außerordentlichem Niveau und einem Geschmack, der gerade die Freunde eines charaktervollen Spätburgunders begeistert. 

Die Farbe des Weins im Glas ist ein dunkles, dichtes Burgunderrot. Bitte auch hier zunächst den Sauerstoff nicht vergessen. Die olfaktorische Prüfung danach zeigt wunderbare Anklänge an eine Fülle dunkler Kirschen, sowie auch Bitter-Mandel. Mund und Gaumen bestätigen geschmacklich den Eindruck in der Nase, wobei sich zeigt, dass die klaren Fruchtaromen durch eine angenehme Säure bestens abgerundet sind. 

Der 2015er Spätburgunder trocken ist dicht, nicht zu kompliziert und mit einem langen Finish versehen, das noch einmal Revue passieren lässt, was großartiges in ihm steckt. Er ist ein Roter allererster Güte, von dem man auch gerne mal eine zweite Flasche trinkt, zuhause in Zweisamkeit oder mit Freunden. Gerade in der kalten Jahreszeit bietet er sich bestens an, denn er besetzt neben seiner kirschigen Frucht auch die belebende Frische und zeigt bei der richtigen Temperatur, dass er ein absoluter winterlicher Trinkgenuss ist. 

Als Begleiter von entsprechenden Speisen ist er zu jeder Jahreszeit willkommen. 

Wir empfehlen diesen Rotwein zu "Rinderfiletragout mit Spätzle"

Der 2015er Bechtholsheimer Homberg Spätburgunder trocken hat 13% vol/alc und sollte bei 18 bis 20 Grad getrunken werden. 

Sehr empfehlenswert. 

Peter J. und Helga König 

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 Stefan Lutz
2012 Bechtholsheimer Sonnenberg Regent trocken im Barrique gereift 

Als dritter Rotwein kommt zum Abschluss unserer kleinen, aber feinen Verkostungsreihe durch die Weine vom Weingut Lutz dieser 2012er Regent trocken zur Verkostung. Das gesunde und hochreife Traubengut zu diesem Rotwein von der Regent-Traube ist in der Lage Bechtholsheimer Sonnenberg gewachsen. Der 2012er Regent trocken wurde im Barrique ausgebaut. Erfahrene und kenntnisreiche Winzer wie Stefan Lutz lassen ausschließlich Spitzenweine ihres Gutes im Eichenholzfass reifen, denn ein solcher Ausbau gibt dem Wein eine zusätzliche Aromenfülle durch Holznoten und Tannine. 

Der Rotwein zeichnet sich durch eine weitaus längere Lagerfähigkeit aus, speziell nach der Abfüllung auf die Flasche, in der die Aromen, eingeschlossen von der Gerbsäure in aller Ruhe weiter reifen können und sich der Wein langsam aber stetig auf seinen geschmacklichen Höhepunkt hinzu bewegt, um dann einige Jahre dort auf den Zenit zu verharren. Regent ist eine noch recht junge rote Rebsorte. Als Kreuzung aus den Sorten Diana und Chambourcin ist sie erst 1995 als Rotwein-Sorte zugelassen. In Rheinland-Pfalz und hier speziell in Rheinhessen ist ihr Anbau mit Abstand am weitesten verbreitet. Sie gilt als besonders pilzresistent. 

Im Glas präsentiert sich der 2012er Regent trocken in einer dunkelblauen bis violett blauen Farbe. Hier ist die Vermählung mit Sauerstoff vor der Verkostung besonders wichtig, denn so werden die Aromen von dem sie umhüllenden Gerbstoff befreit und können sich so komplett olfaktorisch und geschmacklich offerieren. Intensive Noten nach Kirsche und Johannisbeere beglücken die Nase, die auch geschmacklich von Mund und Gaumen bestätigt werden. Hinzu gesellt sich eine leichte Vanille-und Holz-Note, nebst einer moderaten Säure. Der Rotwein besitzt einen kräftigen Körper, bestens eingebundene Tannine und punktet mit viel Substanz und Komplexität. Bei aller Fülle überzeugt er mit der nötigen Harmonie, die einen solchen Spitzen-Rotwein auszeichnet und seine Verkoster komplett überzeugt. 

Der 2012er Regent trocken eignet sich besonders für einen kenntnisreichen Genießer, der solche großen, im Barrique gereiften Rotweine überaus schätzt. Hier bleiben keine Wünsche offen, ebenso wenig wenn er dunkle Wildgerichte begleitet. 

Wir empfehlen diesen Wein zu einer "Geschmorten Wildschweinkeule mit grünen Bohnen und Röstkartoffeln" 

Der Wein hat 13% vol/alc und sollte bei 18 bis 20 Grad Celsius genossen werden. 

Sehr empfehlenswert.

Peter J. und Helga König 

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Nachdem wir jetzt die besonderen Weine vom Weingut Lutz aus Bechtolsheim in Rheinhessen kennenlernen und genießen durften, hier nun unser Fazit: 

Alle Weine, ob weiß oder rot sind von einem außerordentlichen Niveau und von allerbester Qualität. Stefan Lutz versteht es seinen Weinen einen eigenen Charakter zu geben, sie individuell und entsprechend dem besonderen Terroir seiner Spitzenlagen auszubauen. Sie sind authentisch, besitzen eine klare Frucht und zeigen deutlich die gekonnte Handschrift des Weinmachers. Eine absolute Besonderheit bildet seine neue Weinlinie "Grundstock". 

In dieser Edition werden weiße und rote Cuvée präsentiert, die ungemein animierend, genau den Geschmack besitzen, der jedes Herz des Weinliebhabers höher schlagen lässt, denn sie schmecken einfach gut. Hier ist Stefan Lutz ein wunderbares Trinkvergnügen gelungen, zumal der "Grundstock" sich auch optisch als etwas ganz Besonderes präsentiert. Bester Wein in einer gekonnten, ansprechenden Flasche, da macht die Verkostung noch mehr Freude. Uns jedenfalls haben die Weine von Stefan Lutz komplett überzeugt und wie die Auszeichnungen der Landwirtschaftskammer Rheinland –Pfalz zeigen, diese ebenfalls. 

Also: Maximal empfehlenswert 

Peter J. und Helga König



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