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Rezension: Weingut K.F. Groebe- 2012er Westhofener Riesling trocken

Karl-Friedrich Groebe
Foto: Alfred Ernst
Als nächsten Wein aus dem V.D. P. Weingut K.F. Groebe möchten wir den 2012er  Westhofener Riesling trocken vorstellen. Aulerde und Kirchenspiel sind hier die entsprechenden Westhofener Lagen, auf denen die Trauben zu diesem Riesling gewachsen sind.

Der Lesetermin für die vollreifen Rieslingbeeren findet im Oktober statt. Dies hat zur Folge, dass  die Trauben  intensive Fruchtaromen entwickelt, und das Mostgewicht einer Spätlese erreicht haben.

Die Lage Aulerde sorgt bei diesem Riesling für die Fülle und für die Anklänge an exotische Früchte. Die Lage Kirchenspiel ergänzt mit besonderer Mineralität und Feingliedrigkeit. Beide Lagen werden  bei der Vereinigung V.D.P. als große Lagen eingestuft.

In der Klassifizierung des Weingutes Groebe wird dieser Riesling in der Gruppe der Ortsweine angesiedelt, dem Mittelsegment im gutseigenen Qualitätsbereich. Im Glas zeigt sich der Wein in einem brillanten Gelb mit leuchtenden Reflexen, die bei guten Rieslingen typisch sind.

Sowohl in der Nase  als auch im Mund und am Gaumen kommen Anklänge an  Litschi, Mango, aber auch Aprikosen zum Tragen. Eingebunden sind diese exotischen Fruchtnoten in eine feine Mineralik.

Dieser Riesling ist bestens ausbalanciert und überzeugt mit seinem gesamten Geschmackspotential.

Wir haben diesen Wein zu Zanderfilet getrunken, können uns aber vorstellen, dass er auch bestens zu  einem Kaninchenrücken in Rahmsauce passt.

Der Wein hat 13,0% Vol/alc und sollte bei 8-10 Grad getrunken werden.

Sehr empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie  zum Weingut K.F. Groebe und können den Wein bestellen: www.weingut-k-f-groebe.de



Rezension: Weingut K.F.Groebe 2012er Riesling „1763“

 Karl Friedrich Groebe
Foto: Alfred Ernst
"1763" Dieser Riesling birgt eine ganz besondere Bewandtnis, denn er soll an das Gründungsdatum des Weingutes Groebe erinnern.

Der Vorfahre Johann Michael Groebe hat im Jahre 1763 das Weingut gegründet und ist insofern der Urahn einer langen Reihe von familieneigenen Winzern, die in Westhofen ihrem Handwerk nachgingen. Nun hat es sich Karl Friedrich Groebe nicht nehmen lassen, zur Erinnerung dieses Datums einen seiner besten Weine entsprechend zu benennen.

Der Riesling gehört zu den Gutsweinen, die das Fundament der hauseignen Weinskala darstellen. Karl-Friedrich Groebe hat allerdings die beste Qualität an Trauben aus dem 20 Jahre alten Rieslingsweinberg aus der Mitte der Lage Aulerde genommen.

Da die Ernte der Trauben erst Ende September bis Anfang Oktober stattgefunden hat, verfügen die Rieslingbeeren über intensive Fruchtaromen. Das Mostgewicht entspricht annähernd dem einer Spätlese. Die Farbe ist typisch für einen Riesling, also  hellgelb mit brillanten Reflexen.

Im Glas duftet dieser Wein nach Mango und Maracuja. Am Gaumen und auf der Zunge gesellen sich zu den exotischen Fruchtaromen, die die Nase wahrgenommen hat, zudem noch Anklänge an eine reife Ananas. Intensive Mineralien, die das Terroir Aulerde den Reben und damit dem Riesling zukommen lässt, runden das Geschmacksbild  ab.

Als Gutswein ist der Riesling 1763 von ganz außerordentlicher Qualität. Für Rieslingliebhaber stellt er ein besonderes Schätzchen dar. Wir haben ihn sehr gerne verkostet und ihn genossen. Nach unserer Vorstellung sollte dieser wunderbar ausbalancierte, geschmackvolle Riesling der Essensbegleiter für „Kartoffel-Tarte mit Champignons“ oder auch für „Ravioli mit Pfifferlingen“ sein. Natürlich passen Flussfische ebenfalls sehr gut dazu.

Der Wein hat 12% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad getrunken werden.

Sehr empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf das Foto, dann gelangen Sie zum Weingut K.F.Groebe:  www.weingut-k-f-groebe.de

Rezension: Weingut K. F. Groebe 2011er Westhofener Kirchspiel- V.D.P. Großes Gewächs, Riesling trocken

 K. F. Groebe,
 Foto: Alfred Ernst
Am Ende unserer Verkostungsreihe steht diese ganz besondere Preziose aus dem Weingut Groebe. Das Kirchspiel zählt zu den besten Lagen, die Karl Friedrich Groebe sein eigen nennt. Dabei handelt es sich um einen nach Südosten hin sich öffnenden halbzirkelartigen Kessel um das alte Westhofen herum. Gut geschützt vor kalten Winden ist die Hangneigung optimal für die beste Sonneneinstrahlung. 

Bei einem solch guten Riesling spielt das Terroir eine besondere Rolle. Das Kirchspiel zeichnet sich durch Tonmergel mit starken Kalksteinskeletteinlagen und Kalkverwitterungslehm aus. In tieferen Lagen liegt dann Kalkstein vor.

Geerntet werden die Trauben zu diesem Wein im Oktober, wenn die Beeren vollreif sind und ihre optimale Qualität erreicht haben. Die Reben selbst sind über 30 Jahre alt. Dies bedeutet, dass der Wein opulent ist und die entsprechende Tiefe mitbringt.

Welche besondere Qualität dieser Riesling besitzt, merkt man, nachdem man die Flasche geöffnet und den Wein ins Glas gefüllt hat.

Der Wein zeigt sich im Glas in einer strahlend hellgelben Verfassung. Dabei duftet er intensiv nach reifen Aprikosen und Weinbergpfirsichen. Aber auch Nuancen von Citrusfrüchten sind wahrnehmbar.

Die letzte Sicherheit bringt dann ein erster kräftiger Schluck. Dies ist wahrlich ein großer, rassiger Riesling. Neben den Fruchtnuancen ist es die besondere Mineralität, die den Wein optimal ausbalanciert. Zudem sorgt ein langer Nachhall dafür, dass die gesamten Komponenten dieses besonders geschmackvollen Rieslings noch einmal registriert werden können.

Mit dem "2011er Westhofener Kirchspiel V.D.P Großes Gewächs Riesling trocken" ist Karl Friedrich Groebe ein ganz großer Wurf gelungen. Das sind die Weine, mit denen die Spitzenwinzer aus dem Wonnegau wie Herr Groebe die Lagen weit über Deutschland hinaus bekannt und begehrt gemacht haben.

Wie immer soll speziell ein solches "Großes Gewächs" zu einem Festmenü getrunken werden. Wir können uns diesen Wein besonders gut zu einer gebratenen Mandelbachforelle vorstellen, aber auch zu einem Salat von Flusskrebsen und Avocados.

Der Wein hat 13.5% vol/alc und es ist darauf zu achten, dass er stets die optimale Trinktemperatur von 8-10 Grad beibehält.

Sehr empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut K.F.Groebe: www.weingut-k-f-groebe.de

Rezension:Weinhaus Heger 2012er Spätburgunder Rosé Oktav Kabinett trocken

 Joachim Heger,
Foto; Roland Krieg
In Ihringen am Kaiserstuhl, einer der Orte in Deutschland, der die meisten Sonnenstunden und mit das wärmste Klima garantiert, ist das Weingut Dr. Heger mit dem angeschlossenen Weinhaus Heger beheimatet. Der Inhaber Joachim Heger zählt zu den renommiertesten Winzern in unserem Land. Seine Weine sind aufgrund der einzigartigen Lagen, aber auch durch das besondere Können Joachim Hegers zu den Aushängeschildern des deutschen Weinbaus geworden.

Weltweit werden diese edlen Weine goutiert, eine Fülle von Auszeichnungen dokumentiert den außerordentlichen Stand dieses Weingutes.

Joachim Heger und seine Frau Silvia sind die Seelen des Unternehmens. 1935 hatte einst der Großvater, Landarzt Dr. Max Heger das Weingut gegründet. Die international hervorragenden Lagen wie etwa der Ihringer Winklerberg und der Achkarrer Schlossberg sind die Basis für die Weine, die auf allerhöchstem Niveau hervorgebracht werden.

Neben dem Weingut Dr. Heger hat Joachim Heger 1986 das Weinhaus  Heger gegründet. Hier werden die besten Weine aus den Bereichen Kabinett und Qualitätswein b.A. vermarktet.

Entsprechend wird der verkostete 2012er Spätburgunder Rosé oktav Kabinett trocken dort angeboten. Es handelt sich dabei um einen Rosé-Wein, der von der Spätburgundertraube stammt. Solche Weine eignen sich speziell zum Genuss in der warmen Jahreszeit, da sie als Begleiter typischer Sommergerichte und am Abend in fröhlicher Runde ideal sind.

Gerade ein "Oktupus-Salat" oder "Zucchiniblüten mit Käse gefüllt"  bieten sich zu diesem Terrassenwein an, aber natürlich auch viele Grillgerichte.

Und nun zum Wein selbst: Im Glas zeigt sich dieser Spätburgunder rosé Kabinett in einer animierenden Lachsfarbe. Sein frischer feiner Duft erinnert an Erdbeeren, helle Kirschen und rote Sommeräpfel. Am Gaumen und auf der Zunge besticht der Wein durch eine besondere Frische und durch ein ausbalanciertes Verhältnis zwischen Frucht und Säure.

Im trinkintensiven Abgang bestätigt er noch einmal,  wie gut er sich zu geselligen Sommerabenden eignet.

Mit der richtigen Temperatur von 8-10 Grad serviert, ist es nur schwer auf ein weiteres Glas zu verzichten.

Dieser Wein hat 12,5% Vol/alc. 

Sehr empfehlenswert.

 Außenansicht des Weingutes
Dr. Heger,
Foto: Roland Krieg
Bitte klicken Sie auf  den Link, dann gelangen Sie zum Weingut
Joachim Heger und können den Wein bestellen. www.heger-weine.dewww.heger-weine.de