
Trinklieder, wie sie einst für die Stammtische des Vormärz von Körner und Fallersleben gedichtet wurden, liest man ebenso wie die Weinhuldigungs-Verse romantischer Dichter. Auch Johann Wolfgang von Goethes "Ergo bibamus!" wurde nicht vergessen. Ein schöner Text, ohne jegliches nervige Heimatidyllengesums.
Gefallen hat mir, dass man ein paar Seiten aus Paul Tordays "Bordeaux" abgedruckt hat. Den Roman habe ich gelesen und nicht grundlos mit 5 Sternen bewertet. Gut, dass man Grimmelshausen nicht ausgespaart und auch Lichtenberg die Ehre erwiesen hat. Beide haben es verdient, dass man ihrer gedenkt.
Zwei Sprichwörter unbekannter Herkunft finde ich amüsant:
Also Obacht, meine Herren!
"Drei Dinge erhalten des Leibes Räder:
Venus, Wein und Bäder."
oder auch :
"Fängt der Bart an, weiß zu sein.
Lass`die Frau und trinke Wein."
Johann Wilhelm Ludwig Gleim dichtete:
Der Friedensstifter
Wein und Liebe
Bändigt Helden;
Wein und Liebe
macht Verträge
Wein und Liebe
Stiftet Frieden
Drum, o Deutschland,
Willst du Frieden?
Wein und Liebe
Kann ihn stiften.
So, nun wissen sie es. Viel Spaß beim Lesen des Buches, bei der Liebe und beim Weintrinken.:-))
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