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Rezension:Weingut Genheimer- Kiltz Sauvignon Blanc, Beste Lagen Gutenberger Römerberg, 2012 trocken

 Harald Kiltz, Weingut Genheimer -Kiltz
Die Lage Gutenberger Römerberg, auf dem dieser Wein gewachsen ist, besteht aus lehmigem Sand und sandig kiesigem Lehm. Dieses Terroir eignet sich besonders für den Sauvignon Blanc. Diese Rebensorte ist übrigens die Lieblingsweinsorte von Harald Kiltz. 

Während seines Praktikums in Australien hat er sich ausgiebig mit dieser Traube beschäftigt, deshalb hat er seine ganze Erfahrung in das Weingut seiner Familie mit eingebracht, um auf heimischem Boden Spitzenqualitäten an Sauvignon Blanc zu erreichen. Dies ist ihm sichtlich gelungen. Die Prämierungen in Bordeaux zeugen davon.

Gießt man den Wein in das Glas, stellt man zuerst die helle gelbliche Farbnote fest, die typisch für einen Sauvignon Blanc ist. Dabei duftet dieser Gutenberger Römerberg nach Stachelbeeren und grünem Paprika. Geschmacklich erinnert er neben den bereits festgestellten Duftnoten an frisch geschnittenes Gras, wobei er auch eine wahrnehmbare Kräuternote besitzt. 

Dieser Sauvignon Blanc schmeckt mineralisch. Die präsente Säure sorgt für eine angenehme Frische. Im Nachhall ist der Wein lang anhaltend. Alle Komponenten gemeinsam zeichnen ihn als einen geschmackvollen, frischen Sommerwein aus. 

Wir empfehlen diesen Sauvignon Blanc zu einem Kalbsrückensteak oder aber auch zu einem Bresse-Huhn in Morchelrahmsauce. 

Der Wein hat 13,0% alc/ vol und sollte bei 8 Grad getrunken werden. 

Empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut Kiltz und können den Wein bestellen: www.genheimer-kiltz.de


Rezension: Weingut Genheimer-Kiltz: Beste Lagen Gutenberger Felseneck, Sauvignon Blanc 2012, trocken

 Harald Kiltz , Weingut Genheimer -Kiltz
Das Beste zum Schluss. Bei den drei hier verkosteten Weinen ist der Sauvignon Blanc 2012, trocken, Gutenberger Felseneck nicht nur das Highlight an Sauvignon in Deutschland, sondern er hat das Weingut Genheimer-Kiltz ganz an die Spitze der internationalen Produzenten dieses Weines gebracht. 

Bei einer Verkostung im Schloss Blois an der Loire ist dieser Wein als bestes Erzeugnis seiner Klasse prämiert worden. Mitbewerber aus den klassischen Sauvignon-Ländern wie Frankreich und Neuseeland hatten ebenso das Nachsehen, wie Rumänien und die tschechische Republik, die sich auch seit einigen Jahren um die Herstellung von Sauvignon bemühen. Damit hat das Weingut Genheimer–Kiltz absolute internationale Anerkennung erreicht und sich einen weltweiten Namen gemacht. Es ist zu wünschen, dass die Winzer Georg und Harald Kiltz auch in Deutschland die Anerkennung finden, die sie international bereits errungen haben. Damit scheint ihr Dasein als Geheimtipp in Sachen Sauvignon Blanc bald ein Ende zu finden.

Sie verdienen einen Bekanntheitsgrad, der jeden Sauvignon Liebhaber aufhorchen lässt, da auch das Preis-Leistungs-Verhältnis spitzenmäßig ist. Der Preis, den man im Weingut Genheimer-Kiltz für diesen Siegerwein bezahlt, ist nicht vergleichbar mit den überteuerten Franzosen oder Neuseeländern. 

Jetzt aber zu dem Wein selbst: Dieser Sauvignon Blanc besticht durch seine Fülle und seine exotischen Aromen. Im Glas zeigt sich dieser Wein in einem lichten Gelb, gepaart mit grünlichen Reflexen, die an der Oberfläche Brillanz ausstrahlen. Der Duft zeigt bereits schon unverkennbar,  dass es sich hierbei um einen ganz besonderen Sauvignon Blanc handelt, mit allen Anklängen von tropischen Fruchtnuancen. Auf der Zunge und am Gaumen wird dieser Eindruck noch besonders bestätigt. Es finden sich die Aromen von Litschi, Kiwi, Sternfrucht und Mango, sowie der Geschmack von anderen tropischen Früchten. 

Die Mineralität sorgt für einen langen Nachhall. Besonders ist uns aufgefallen, dass bei aller Aromenvielfalt stets eine Frische dominiert. Alles zusammen hat zu dieser wunderbaren Prämierung dieses Sauvignon Blanc 2012 trocken Gutenberger Felseneck aus dem Weingut Ginheimer-Kiltz geführt. Für uns ist der Wein gleichzusetzen mit den Erzeugnissen ganz großer deutscher Winzer, die sich im Bereich von Riesling und Spätburgunder einen besonderen Namen gemacht haben und zum Winzer des Jahres ausgezeichnet wurden. 


Auf diese Würdigung werden Vater und Sohn Kiltz nicht mehr allzu lange warten müssen, wenn die zukünftigen Jahrgänge auf ähnlichem Niveau gelingen. Natürlich kann man diesen Wein hervorragend solo genießen, mit dem richtigen Essensbegleiter aber wird er zum Höhepunkt eines Festmenüs. Wir denken dabei an „Gebratenen Petersfisch mit Seleriesauce und kleinen Artischocken“ oder auch „Scampi in Safransauce“ oder „Wachtel-Brust mit feinem Nizza-Gemüse“. Der Wein hat 13,0 % vol/alc und sollte bei einer Temperatur von 8 Grad getrunken werden. 

Sehr empfehlenswert.

Wenn Sie den Wein haben möchten, dann klicken Sie bitte auf den Link, dann können Sie den Wein bestellen: www.genheimer-kiltz.de 



Rezension: Fendt Weinfamilie, 2011er Steinbach Riesling, trocken.

 Maren und Jürgen Fendt
Die Familie Fendt bewirtschaftet etwa 3 ha Reben in Baden und an der Mosel. Der hier verkostete Riesling kommt aus der Lage Steinbach Stich den Buben in der Ortenau. Die Besonderheit, die die Weinfamilie auszeichnet, liegt darin, dass Jürgen Fendt als international renommierter Sommelier in den besten Häusern gearbeitet hat und immer noch dort tätig ist.

Seine Frau Maren trägt die Verantwortung für die Herstellung ihrer Weine. Vorab verraten  wir, dass ihre Weine ganz hervorragend gelungen sind. Den Beweis treten wir jetzt bei einer Verkostung an, wo wir drei ihrer Erzeugnisse testen. Beginnen wir also mit dem 2011er Steinbach Riesling trocken aus der oben erwähnten Lage. Bevor überhaupt an den Inhalt der Flasche herangegangen wird, fällt zunächst auf, dass das Weinetikett künstlerisch sehr minimalistisch daherkommt. Dies ist außergewöhnlich. 

Alles konzentriert sich auf den Winzer, die Lage und den Jahrgang. Der Schraubverschluss hat heutzutage keine Bedeutung mehr, was etwas über die Qualität eines Weines aussagt. Erfahrungsgemäß ergibt sich das Gegenteil, denn bei entsprechenden Flaschen ist die Sorge um einen schlechten Korken überflüssig.

 Im Glas zeigt sich dieser Riesling in einem quittenfarbigen Ton mit grünen Reflexen. Wie bei einem guten
Riesling üblich, gibt es eine Vielzahl von Fruchtnoten, die sich hier deutlich in der Nase bemerkbar machen. Anklänge von Pfirsich und Ananas, aber auch Litschi und Mango vereinen sich mit einer kräutrigen Note.

Es macht durchaus Sinn, diese Duftkombination mehrfach in sich aufzunehmen und sich einzuprägen. Grund dieser olfaktorischen Wahrnehmung ist der Vergleich mit der geschmacklichen Komponente. Diese folgt unmittelbar mit dem ersten Schluck aus dem Glas. Welch eine Fülle erwartet jetzt den Verkoster!

Natürlich sind alle Fruchtkomponenten, die wir schon durch die Nase entgegen gebracht bekommen haben auch auf der Zunge und am Gaumen wieder zu finden. Dabei überrascht nicht, dass das Geschmackserlebnis noch weit intensiver ist, wie die Geruchswahrnehmung. Der Riesling nimmt in seiner gesamten Fülle die Mundhöhle in Anspruch. Er zeigt sich gelbfleischig, saftig und würzig. Dabei ist die Balance zwischen Süße und Säure bestens ausjustiert. Hinzu kommt die mineralische Komponente. Die Rebstöcke am Steilhang gepflanzt, haben ihre Wurzeln tief in das Granitverwitterungsgestein mit Porphyr getrieben. Ein besseres Terroir kann die Rieslingtraube nicht bekommen. Dies führt zu dem wunderbaren Ergebnis eines langen Nachhalls, der diesen Wein auszeichnet.

 Im Ergebnis haben wir es hier mit einem rundum gelungenen Riesling zu tun, der die Freunde dieses Weißweines mehr als zufrieden stellt. Kurzum er schmeckt einfach wunderbar.

 Ein solcher erlesener Riesling braucht ein entsprechendes Essenspendant. Über edle Fischgerichte müssen wir nicht weiter diskutieren, dazu passt ein solcher Riesling immer. Vergessen sollte man jedoch nicht, dass die asiatischen Küchen in Form von allen Curry-Variationen ebenso gut harmonieren. Selbst eine Original- Thai-Soup , die bekanntlich ja besonders „hot“ ist, ist  hier denkbar.

 Der Wein hat 12% vol./ alc und sollte bei 10 Grad getrunken werden. 

Empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zur Fendt Weinfamilie  und können den Wein bestellen: www.fendtwein.de



Rezensionen: Fendt Weinfamilie 2011er Riesling Auslese Goldkapsel

 Maren u. Jürgen Fendt
Noch ein kleines Schlückchen von dieser rundum gelungenen Auslese, nur zur Inspiration und schon geht es zur Besprechung. Bereits der Begriff „Goldkapsel“ zeigt an, dass es sich hier um eine Besonderheit in der Kategorie der edelsüßen Weine handelt.

Diese Riesling Auslese stammt von der Mosel, aus den Lagen Klüsserather Bruderschaft und Köwricher Laurentuslay. Dabei handelt es sich um moselspezifische Steillagen, deren Bearbeitung eine ganz besondere Herausforderung an den Winzer stellt. Wer einmal diese schroffen Abhänge an der Mosel gesehen hat, weiß wie viel körperliche Anstrengung nötig ist, um die Weinstöcke zu betreuen. Der Einsatz von Maschinen ist nahezu unmöglich. Umso mehr ist zu würdigen, was die Familie Fendt aus ihren Weinbergen so Wunderbares hervorgebracht hat.

Es handelt sich um einen besonderen Prädikatswein. Nachdem der gute Tropfen ins Glas eingeschenkt worden ist, sind es zunächst zwei Komponenten, die dem Verkoster sofort auffallen. Da ist die brillante goldgelbe Farbe dieses Weines. Dieser farbliche Eindruck, der schon die hohe Qualität anzeigt, wird sogleich übertrumpft von der Fülle der Aromen, die genussvoll in der Nase registriert werden. Wenn man das Glas noch ein wenig schwenkt, bemerkt man zudem die Konsistenz des Weines, die die Dichte der Auslese zeigt.-

Vergessen wollen wir nicht, welche Aromen im Duft vorherrschen, als da sind: Reifer Pfirsich, Ananas und unvermuteter Weise Curryanklänge.

 Nach dem ersten Anflug der Begeisterung werden jetzt die Geschmacksrezeptoren feststellen, nachdem man einen guten Schluck genommen hat, welche weiteren Nuancen dieser Wein enthält. Natürlich dominiert der saftige Pfirsich, gefolgt von würzigen Kräuter- Ingwer- und Curry-Noten.

Die anfängliche Süße, die eine solche Auslese prägt, wird hier sehr geschmackvoll mit einer feinen Säure ausbalanciert. Auf solchen Böden wie sie an der Mosel zu finden sind, ist es für den Rebstock zwingend notwendig in die Tiefe des Gesteins einzudringen. Davon zeugt die Mineralität, die auch in diesem Moselriesling zu schmecken ist. Die angenehme Folge zeigt sich in einem langen Nachhall, der den Weinfreund begeistert und sofort den nächsten Schluck fordert.

Der 2011er Riesling Auslese Goldkapsel aus der Fendt Weinfamilie ist wahrlich ein Genusserlebnis. Wie schön, dass so viel Knochenarbeit zu solch einem exzellenten Ergebnis führt. 

Wir haben ihn mit Freude und großem Genuss verkostet und es ist zu wünschen, dass dieser Wein noch viele weitere Anhänger gewinnen wird.

Wir empfehlen ihn als Essensbegleiter zu einer Pastete von Entenstopfleber und natürlich auch zu allen besonderen Desserts wie etwa "Gegrillter Pfirsich mit Mascarpone –Vanille-Creme“ oder aber ein „Feigen-Walnuss-Kuchen“. Bei allem Süßen wollen wir nicht vergessen, dass auch ein milder Ziegenkäse gemeinsam mit dieser wunderbaren Auslese ein Diner perfekt abschließen kann.

 Der Alkoholgehalt beträgt 9,16% vol.alc. Der Wein sollte kühl serviert werden. Wir haben ihn bei 8 Grad verkostet, wobei er, wenn er etwas im Glas steht, dann seine ganze Fülle zeigt.

 Zum Schluss möchten wir noch erwähnen, dass seine Lagerfähigkeit mindestens 20 Jahre beträgt. 

 Sehr empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zur Website der Fendt Weinfamilie und können den Wein bestellen: www.fendtwein.de