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Rezension: Thüringer Weingut Bad Sulza 2012 Bad Sulzaer Sonnenberg Frühburgunder trocken

Andreas Clauß
Geschäftsführer des
Thüringer Weinguts Bad Sulza
Dieser Frühburgunder stammt aus der Lage Bad Sulzaer Sonnenberg. Hier an den Hängen der Ilm zwischen Bad Sulza und dem Ortsteil Sonnendorf liegt dieser Weinberg in südsüdöstlicher Lage. Seine Steigung beträgt bis zu 30%.

Das Terroir besteht aus Muschelkalkverwitterungsboden, der Weine mit einem ganz speziellen intensiven Geschmack entstehen lässt. Auch dieser Frühburgunder zählt zur Exzellenzlinie des Thüringer Weingutes Bad Sulza. Hiermit wird dokumentiert, dass nur die qualitativ hochwertigsten Trauben per Hand gelesen werden, um sie dann einer besonders schonenden Verarbeitung im Weinkeller zukommen zu lassen.

Dadurch entstehen kräftige und würzige Rotweine wie dieser 2012er Frühburgunder trocken. Im Glas zeigt er sich in einem tief kräftigen Rot. Zudem weist die farbliche Konsistenz auf eine gewisse Dichte hin. Nachdem der Frühburgunder mehrfach im Glas geschwenkt worden ist, ein Procedere, welches man eigentlich jedem Wein zubilligen sollte, nimmt die Nase Aromen von dunklen Beeren und Anklänge an Sauerkirschen wahr. Beim ersten Schluck werden diese Aromen im Mund und am Gaumen eindeutig herausgeschmeckt. Brombeeren, reife Himbeeren und angenehm säuerliche Kirschenaromen bilden ein ausbalanciertes wohlschmeckendes Fruchtensemble.

Es empfiehlt sich diesen Wein einige Male unter die Zunge zu drücken und dann offenbart er seine ganze Klasse. Damit ist es jedoch noch nicht vorbei, denn bei einem langen Nachhall lässt sich wunderbar über diesen gelungenen Frühburgunder philosophieren. Dabei wird im Ergebnis am Ende stehen, dass nicht nur in Baden und an der Schweizer Grenze gute Rotweine kreiert werden, sondern dass dies durchaus auch der Fall im Weinanbaugebiet Saale-Unstrut ist und hier speziell an den Hängen der Ilm in der Einzellage "Bad Sulzaer Sonnenberg".

Mit seinen 14.5% vol/alc, die aber bestens eingebunden sind in das Gesamtgeschmacksbild dieses Frühburgunders, der Alkoholgehalt unterstützt die Fruchtaromen ohne sie zu dominieren, benötigt der Wein ein entsprechend gutes Essen, das durchaus kräftig ausfallen kann.

Wir denken dabei an eine "Geschmorte Lammschulter mit Ingwer, Basilikum und Knoblauch" oder aber ein "Hirschbourguinon mit gehacktem Wirsing und Gnocci".

Auf die 14.5% vol/ alc dieses Rotweines haben wir bereits hingewiesen, er sollte bei 18-20 Grad Celsius getrunken werden.

Empfehlenswert


Peter J. und Helga König



Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum  Thüringer Weingut Bad Sulza und können dort Weine bestellen: www.thueringer-wein.de

Rezension: "Der Weinatlas"- Hugh Johnson, Jancis Robinson

Autoren dieses Prachbandes sind Hugh Johnson, der weltweit wohl führende Weinautor und Jancis Robinson, eine der wenigen Weinautorinnen mit internationalem Ruf. 

Auf sieben Ausgaben des Weinatlas in 42 Jahren kann Hugh Johnson zurückblicken. Wenn der Daily Telegraph schreibt "Ein schlicht brillantes Werk", dann kann man unbedenklich zustimmen. Sich mit diesem Buch zu befassen, ist eine wahre Freude und verspricht Kurzweil in den dunklen Herbst- und Wintermonaten, denn man wird ja nicht nur zum Lesen motiviert, sondern auch zum Weintrinken. 

Das reich bebilderte Werk macht den Leser zunächst mit der Geschichte des Weins vertraut, die mit der Besiedlung des Mittelmeerraums ihren Anfang nimmt. Anschließend werden dann internationale Rebsorten vorgestellt und man hat sogar die Möglichkeit,  sich einen Eindruck von einer Pinot-Noir-Beere gegen Ende ihres Reifeprozesses zu verschaffen, weil von dieser ein Querschnittsbild gezeigt wird. 

Auführlich erläutert werden im Anschluss daran regionale Rebsorten wie Marsanne oder Carmenère. Erst dann wird das Thema Wein und Wetter abgehandelt. Hier auch erfährt man, dass eine durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge von mindestens 500 Milimeter erforderlich ist, um eine ausreichende Photosynthese für die Traubenreife sicherzustellen. Das Terroir ist ein weiteres Thema. So sollen manche Bio-Winzer auch Flora und Fauna, ob sichtbar oder mikroskopisch klein, zum Terroir zählen. Das wundert eigentlich nicht, denn zum Terroir soll wie man liest  das gesamte natürliche Umfeld einer Rebe zählen. 

Aufgeklärt wird man über die Arbeit im Weinberg und die Kunst des Kellermeisters und man liest zudem über Eiche und deren Alternativen, sowie über Flaschenverschlüsse. Derzeit experimentieren Hersteller quer durch die Branche mit Schraubverschlüssen unterschiedlicher Qualität. Mich selbst überzeugen Glaskorken am meisten. 

Das neue Denken in der neuen Kellerei wird an Skizzen sehr gut aufgezeigt, über Lagerzeiten von Wein erfährt man auch Wissenswertes und liest zudem wie man Weine entkorkt und serviert. Die idealen Weintemperaturen kann man einer Tafel entnehmen, bevor man sich kundig machen kann, wie man Weine fachgerecht verkostet sowie beurteilt und welche Worte man dazu sinnvollerweise nutzt. 

Dann werden einzelne Länder abgehandelt. Auffallend ist das bewundernswerte Kartenmaterial. Alle 215 enthaltenen Karten sind umfassend überarbeitet worden und bieten hervorragende Übersichten aber auch geografische Details. 15 Karten sind neu dazugekommen. Man erfährt Wissenswertes über Frankreich und den Wein dort ganz allgemein und auch Näheres zur Sprache französischer Etiketten. Dann werden die Weinregionen Frankreichs näher vorgestellt und auch deren Appellationen. Unmöglich auf all die Einzelheiten im Buch näher einzugehen, das man immer und immer wieder zur Hand nehmen sollte, um sich in einzelne Regionen zu vertiefen, so etwa in die Côte de Beaune und dort in das Mersault, das als das Herz des burgundischen Weißweines gilt. 

Neugierig auch machte mich sogleich die Côte de Nuits und hier Gevrey-Chambertin und dort die besten Lagen. Ich werde jetzt allerdings nicht auf einzelne Weingebiete weiter eingehen, weil das im begrenzten Rahmen ein Rezension nicht möglich ist, Speziell vertieft habe ich mich u.a. soviel nur ins Elsass, weil mit die dortigen Weine sehr interessieren und wir darüber demnächst mehr auf  "Buch, Kultur und Lifestyle" berichten wollen. 

Sehr erhellend auch die Informationen zur Sprache der Etiketten in Italien und natürlich die Betrachtungen der Weingebiete. Das Kartenmaterial hilft sich eine konkrete Vorstellung von den Regionen und deren Ausmaß zu machen, so etwa vom Chianti-Gebiet und speziell der Region, wo der Classico angebaut wird. 

Da wir vor  Kurzem geradet Weine aus Portugal vorgestellt haben, interessierten mich die Betrachtungen im Hinblick auf die neue Generation von gut ausgebildeten Winzern in Portugal natürlich sehr, nicht zuletzt, weil man von ihnen mehr und mehr gute Weine von dort erhoffen darf. 

Über Portwein und Portweinstile wird man auch aufgeklärt und über den Madeira, der auf der gleichnamigen portugiesischen Insel wächst.

Ganz hervorragend sind die deutschen Weinanbaugebiete abgehandelt worden, dabei wird der Rheingau in den westlichen und östlichen Rheingau untergliedert und bestens erläutert, gleiches gilt für andere Regionen, auch für Frankens Weinzentren. 

Besonders faszinierend sind natürlich die Weingebiete aus Übersee, nicht jeder wird da eine konkrete Vorstellung davon haben, woher der Wein kommt, den er gerade genießt. Wissen wir alle zwar noch, wo Napa Valley liegt,  werden wir  vielleicht unsicher, wenn wir Weinorte in Tasmanien beschreiben sollen. Spannend finde ich es,  die Weingebiete in Kroatien, Slowenien, Rumänien und Bulgarien näher zu erkunden und sich über die Weine der Schwarzmeerregion kundig zu machen. 

Es gibt noch viele Weine  zu verkosten und zu beschreiben, gerne auch Weine aus Patagonien. Dort hält die nahe Antarktis die Temperaturen niedrig und das trockene Klima und die kräftigen Winde verhindern Rebkrankheiten . Auf diese Weise entstehen  klare, struktur-, und charaktervolle Weine, die man natürlich genießen möchte. 

Dieser Weinatlas ist weit mehr als eine Kartensammlung, dass dürfte jedem nach dieser Rezension klar sein. Für gebildete Weinliebhaber ist er ein Geschenk vom Himmel, dessen Zauber speziell darin liegt, dass er Weine aus aller Welt geradezu magisch ins Haus zieht. 

Sehr empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Hallwag-Verlag und können das Buch bestellen: http://www.gu.de/buecher/hallwag/standardwerke/730995-der-weinatlas/. Sie können es aber auch bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern.

Rezension : Der Kleine Johnson- Weinführer 2015

Wie man der Rückseite des diesjährigen "Kleinen Johnson" entnehmen kann, handelt es sich bei dem alljährlich erscheinenden Büchlein um das erfolgreichste und meistgekaufte Weinbuch der Welt. Bewertet werden hier rund 15 000 Weine und ihre Jahrgänge. Zudem wird man stets über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Weinwelt in Kenntnis gesetzt und erfährt, welche Weine Hugh Johnson 2015 zu seinen Lieblingsweinen gekürt hat. 

Neu in dieser Ausgabe ist der ausführliche Sonderteil mit allen wichtigen Informationen rund ums Thema Rebsorten. Beschrieben werden eine Fülle von Rebsorten aus allen Weingebieten der Welt und zwar unterteilt in Trauben für Rot- und Weißwein. Anschließend wird man darüber unterrichtet, welcher Wein zu welchen Speisen passt. Hier sind Vorspeisen, Meeresfrüchte und Fischgerichte, Fleisch, Geflügel und Wild, Vegetarische Gerichte, Desserts sowie Käse aufgeführt und die Weine, die dazu besonders munden. Sehr neugierig hat mich  die Rubrik Wein& Käse gemacht, weil man hier  subtil in der Auswahl vorgehen sollte und endlich nicht mehr vorkosten muss.

Die Erläuterungen im Hinblick auf "Feinste Genüsse zu edelsten Tropfen" habe ich  mit großem Interesse gelesen. Zwar  wusste ich,  wozu man einen Barolo oder einen Sauterne genießt, aber ich hätte nicht auf Anhieb sagen können, welche Speisen perfekt zu einem Le Montrachet passt. Nach den Vorschlägen von Johnson bin ich mir sicher, dass ein Kalbsbries ideal ist. 

Das Thema Wein und Speisen halte ich für sehr wichtig, weil  alle Nuancen - auch der Speisen- miteinander harmonieren müssen, wenn man einen guten Wein in seiner Gesamtheit begreifen möchte. Reine Weinverkostungen genügen einfach nicht.

Aufgeklärt wird man über die technische Weinsprache, die richtige Temperatur von Weinen und man erhält eine Übersichtstabelle der Weinjahrgänge. Anschließend werden nach Ländern untergliedert, die 15 000 eingangs erwähnten Weine bewertet. Der Reigen beginnt mit Frankreich. Anhand einer Karte kann man sich einen Überblick über die französischen Weinregionen verschaffen. Man erhält zunächst einen Gesamteindruck  über neuere Jahrgänge klassische französischer Weine, anschließend werden-  in Weinregionen untergliedert -  Erzeuger und Weine vorgestellt.

Die Weingüter sind mit Sternen bewertet und besondere Jahrgänge werden hervorgehoben. Zwischendurch findet man eine Fülle von Spezialinformationen, so etwa zu Champagnererzeugern für 2015 oder aber, dass die Weinberge an der Côte d Or ein Kandidat fürs UNESCO- Weltkulturerbe werden. Auch lernt man beachtenswerte Erzeuger im Südwesten Frankreichs für 2015 kennen etc. etc. und kann sich in der Folge mit unendlich vielen Erzeugern und Weinen befassen, nicht nur in Europa, sondern auch in den USA, Kanada, Mittel- und Südamerika, Australien, Neuseeland und Südafrika. Inmitten der Weininfos zu deutschen Weinen liest man in roten Buchstaben abgedruckt: "Die Benediktinerinnenabtei St. Hildegard in Rüdesheim besitzt ein Weingut, das ausschließlich von Nonnen geleitet wird." Über diesen Satz habe ich mich besonders gefreut, weil wir mit einer der Benediktinerinnen, Schwester Thekla,  ein Interview auf  "Buch, Kultur und Lifestyle" über deren Weine realisieren konnten. 

Die Beurteilungen vieler Weine und Erzeuger kann ich nur bestätigen und es freut mich auch, dass Johnson  das Weingut Zilliken Forstmeister Geltz  ähnlich wie wir ebenfalls besonders sehr gut bewertet hat. Auch Schloss Proschwitz, Dr. Heger und andere, die wir  nicht grundlos sehr gelobt haben, schneiden bei Johnson gleichfalls gut ab. 

Es führt zu weit im Rahmen der Rezension alle Länder hier näher zu betrachten. Lobend erwähnen möchte ich aber noch die Spezialseiten zum Schluss. Hier wird man u.a. über die Herkunft der Weinrebe, auch über Rebsorten, die sich über die ganze Welt ausgebreitet haben, über einheimische Sorten, über die perfekte Reife, über den Sinn von Eichenfässern und über Tannine aufgeklärt. Man erfährt, weshalb Säure wichtig ist und was es mit den Traubenfarben auf sich hat. 

Alles in allem ein sehr gutes Buch, das man bei Einkäufen, Reisen und in Restaurants stets dabei haben sollte, wenn man keine Lust auf Experimente hat und wissen möchte, worauf man sich beim Kauf oder einer Bestellung einlässt.

Sehr empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Verlag und können das Buch  dort bestellen.http://www.gu.de/buecher/hallwag/standardwerke/730128-der-kleine-johnson-2015/. Sie können es aber auch bei Ihrem Buchhändler um die Ecke erwerben.

Rezension: Weingut G.H. Mumm 2013 Berglagen Riesling Trocken

Christian Witte
Geschäftsführer des Weinguts
G.H. von Mumm 
Das Weingut G.H. von Mumm in Johannisberg im Rheingau hat seit seiner Gründung im Jahre 1822 eine bewegte Geschichte vorzuweisen. Gottlieb Mumm, der Sohn des namhaften Bankiers und Weinhändlers Peter Arnold Mumm erwarb im Jahre 1822 die Weinberge für das Weingut, das seinen Sitz in der Nähe von Schloss Johannisberg hat. Er war es auch, der die Rebflächen erweiterte und 1827 das Champagnerhaus P. A. Mumm (heute G.H. Mumm) in Reims gründete, jedoch haben die Franzosen im Zuge des 1. Weltkrieges das Unternehmen enteignet.

1852 wurde das Gut in Johannisberg zu H.G. Mumm umbenannt. Mit dem Erwerb des Adelstitels Mumm von Schwarzenstein wurde eine historisch erscheinende Burgruine oberhalb der Johannisberger Weinberge errichtet. 1896 erwarb man den erblichen Titel einer Baronie. Im Zuge der weiteren Geschichte gründete Godefroy von Mumm 1922 in Eltville die Sektkellerei G.H.von Mumm als Ersatz für die verlorene Champagnerfabrikation in Reims.

1933 wurde die Sektkellerei auf Weisung des preußischen Innenministeriums auf den Namen von Mumm umbenannt, um sich so von dem französischen Champagnerhaus abzugrenzen. Im Jahre 1980 hat der Oetkerkonzern das Weingut mit dem ebenfalls zum Oetker- Konzern gehörenden Weingut Schloss Johannisberg zusammengeschlossen. Die Wein- und Sektgüter G.H. von Mumm wurden von der Lebensmittelgruppe Rudolf August Oetker bereits im Jahre 1957  übernommen.

Nachdem die Sektkellerei verkauft worden ist und die beiden Weingüter zur JWG Johannisberg Weinvertrieb KG zusammengeschlossen wurden, verfügen sie gemeinsam über 100 ha Weinberge. 65 ha werden von G.H. von Mumm bewirtschaftet. Damit gehören die beiden bloß formal getrennten Betriebe nach den hessischen Staatsweingütern zu den größten Weinerzeugern im Rheingau. Im Jahre 2012 wurde G.H. von Mumm als 197. Mitglied im VDP (Verband der Deutschen Prädikatsweingüter) aufgenommen. Insgesamt verfügt das Weingut mit seinen 65 ha Rebfläche über 16 Einzellagen in Assmannshausen, Rüdesheim, Geisenheim , Johannisberg und Winkel.

Neben der Hauptrebsorte Riesling mit 85% werden beste Spätburgunder (Assmannshausener Höllenberg) mit 14% und Weißburgunder mit 1% angebaut. Insgesamt zählt das Weingut G.H. von Mumm zu den großen traditionellen Unternehmen im Deutschen Weinbau und sein hervorragender Ruf hat dazu geführt, dass die Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Besuch des norwegischen Kronprinzenpaars Haakon und Mette –Marit bei einem Besuch in Mecklenburg –Vorpommern ein 2008er G.H. von Mumm Spätburgunder den königlichen Gästen servieren ließ.

Nun die sechs Rieslinge, die zur Verkostung gekommen sind:

Rezension: Weingut G.H. Mumm 2013 Berglagen Riesling Trocken

Der Berglagen Riesling 2013 Trocken, der zur VDP Klassifizierung der Gutsweine zählt, hat als Traubengrundlage Beeren, die überwiegend aus der Lage Johannisberger Hasenberg und anderen Höhenlagen stammen. Diese wachsen in einer Höhe von bis zu 250 Meter über dem Rhein und verfügen so über die idealen klimatischen Bedingungen, die einen solchen exzellenten Riesling hervorbringen. Der Jahrgang 2013 zeichnet sich, bedingt in Folge wechselnder Wetterbedingungen durch verminderte Erträge, aber mit einer sehr guten Qualität aus.

Die Trauben wurden per Hand gelesen, die Vergärung fand in Edeltanks statt. Im Glas zeigt sich der Wein in einer hellen, zitronengelben Farbe mit brillanten Reflexen. In der Nase werden angenehme Aromen von Pfirsichen, Mirabellen und süßen Zitrusfrüchten registriert. Geschmacklich werden diese Nuancen im Mund und am Gaumen bestätigt und durch eine angenehme Säure ergänzt. Der Wein ist bestens ausbalanciert und zeigt bei einem langen, mineralischen Nachhall erneut seine fruchtige Frische.

Wir empfehlen diesen Wein zu einem „Karpfenfilet mit Paprikagemüse“ oder alternativ zu einem „Saiblingfilet auf Spargelreis“. 

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden.


Sehr empfehlenswert


Peter J. und Helga König


Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Weingut G.H. von Mumm und können den Wein bestellen: www.mumm.de