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Rezension: Fünf #Sekte der #Traditionssektkellerei_Kessler.

Im Jahre 1826 gründete Georg Christian von Kessler in Esslingen am Neckar die heute älteste #Sektkellerei Deutschlands. Bis es jedoch dazu kam, hat er einen lehrreichen Weg unternommen und so Kenntnisse und Erfahrungen gesammelt, die überhaupt notwendig waren, um sich mit der Sektproduktion aus zu kennen. Als junger Mann trat er als kaufmännischer Angestellter in das aufstrebende Champagnerhaus "Veuve Clicquot – Ponsardin" ein. Dort erlernte er nicht nur die Herstellung von Champagner in Form der klassischen Flaschengärung kennen, sondern auch die notwendige Vermarktung. Seine Fähigkeiten und sein unermüdlicher Einsatz für das Unternehmen überzeugte seine Chefin, die Witwe Barbe Nicole Clicquot derart, dass Sie ihn zum Prokuristen ernannte.

Einige Jahre später sollte er aber auch die Teilhaberschaft und die alleinige Geschäftsleitung von Veuve Clicquot übernehmen. Trotz der nachnapoleonischen Wirren gelang es ihm, das Champagnerhaus in ganz Europa bekannt und beliebt zu machen. Bei all seinen Erfolgen zog es ihn doch nach Esslingen in Württemberg zurück, wo er zunächst eine Textilmanufaktur gründete, um 1826 die Sektkellerei Kessler ins Leben zu rufen. Schon bald ging es mit der Kellerei steil bergauf und bereits in den 1830er Jahren wurde Kessler-Sekt ein Begriff von St. Petersburg bis nach New York.

Die nächsten Jahrzehnte waren geprägt von einer einzigartigen Erfolgsgeschichte. Sekte aus dem Hause Kessler wurden überall dort verkostet, wo sich Menschen aus den höchsten Gesellschaftsschichten zusammenfanden, sei es an adeligen Höfen, genauso wie bei der späteren Luftschifffahrt mit dem legendären Zeppelin, denn auch dort wurde Kessler-Sekt kredenzt.

Anfang des 20. Jahrhunderts konnte das Haus Kessler weiterhin beste Erfolge vermelden, ja selbst die Kriegswirren des 2. Weltkrieges wurden gut überstanden und anschließend kam es erneut zu einem erfolgreichen Prestige-Zuwachs als Konrad Adenauer nach einem Besuch in der Sektkellerei Kessler entschied, dass zukünftig den Gästen der Bundesregierung Kessler-Sekte gereicht werden sollten. So wurden Ende der 1960er Jahre mehr als 1 Million Flaschen Sekt von Kessler verkauft.

Die Stadt Esslingen und Kessler sind seit je her freundschaftlich verbunden, das Kesslerhaus war auch stets ein Anziehungspunkt für Besucher der Stadt. Mit der neuen "Sektlounge Kesslerkarree" 18 am Esslinger Rathausplatz ist das Traditionsunternehmen einen weiteren markanten Schritt in die Zukunft gegangen. Hier zeigt sich das Haus Kessler in einem modernen Gewand als Treffpunkt für Veranstaltungen und Empfänge, aber auch mit der Möglichkeit die köstlichen Preziosen aus dem Hause Kessler direkt zu verkosten.

Natürlich sind auch Besichtigungen der 800 Jahre alten Keller unter dem Kesslerhaus möglich. Hierbei wird dem interessierten Besucher der Werdegang eines Kessler-Sektes nach traditioneller Flaschengärung nahe gebracht. Dabei wird deutlich, welche Tradition, welches Wissen und welche intensive Pflege notwendig sind, um einen solchen Spitzensekt heranreifen zu lassen.

Wenn man sich dabei bewusst macht, dass alles mit Georg Christian von Kessler begann, der einst als kleiner "Commis" bei der überaus weitsichtigen, geschäftstüchtigen Madame Barbe Nicole Clicquot , genannt Veuve Clicquot überhaupt erst die Kenntnisse erwarb, Sekte herzustellen, dann wird klar, welche Tradition aber auch welches Potential hinter dieser ältesten Sektkellerei Deutschlands steht.

Hier nun die Präsentation der verschiedenen Sekte:


#KESSLER Riesling Brut #Jägergrün- #Kessler_Klassik

Entsprechend seinem Namen präsentiert sich Kessler Jägergrün mit einem dunkelgrünen Etikett mit goldenem Aufdruck. Schon seit über 100 Jahren wird aus der Rebsorte Riesling ein entsprechender Sekt kreiert. Im Glas zeigt sich ein leuchtendes Goldgelb, das durch die besonders feine Perlage eine sichtbare Frische vermittelt. Deutlich nimmt die Nase markante Aromen von Äpfeln, Birnen und Holunderblüten wahr, wozu auch das filigrane Mousseaux immer wieder beiträgt.

Im Mund und am Gaumen wird das Cuvée von sortenreinen Rieslingen bestens registriert. Dieser Sekt verfügt über einen besonderen Charakter, der als elegant, komplex und ausgewogen bezeichnet werden muss. Brut ausgebaut zeigt er eine spezielle angenehme geschmackliche Säure, die für die geeignete Balance zwischen Rieslingfrucht und der entsprechenden Mineralik sorgt. Ein langanhaltender Nachhall schenkt die nötige Frische.

Wir empfehlen diesen Rieslingsekt zu einem "Kleinen Wolfsbarschcarpaccio"

Der Sekt hat 12,5% vol /alc und sollte bei 6-8 Grad Celsius getrunken werden.

Sehr empfehlenswert


Peter J. und Helga König



#Kessler #Chardonnay Brut #Hochgewächs #Kessler_Klassik 

Mit dem Kessler Hochgewächs Chardonnay Brut wird  ein Sekt mit einer über einhundert Jahre langen Reputation verkostet. Von daher ist Kessler Hochgewächs auch die klassische Prestigesorte der ältesten Sektkellerei Deutschlands. Generationen von Persönlichkeiten aus aller Welt haben diesen Chardonnay Brut genossen, u.a. die Gäste des Luftschiffes Graf Zeppelin auf seiner ersten legendären Reise rund um die Welt, aber auch Bundeskanzler Konrad Adenauer war genüsslich angetan von Kessler Hochgewächs und ließ ihn den Staatsgästen der Bundesregierung exklusiv servieren. Basis dieses Cuvée sind zu 100%  Chardonnay- Trauben.

In der Sektflöte zeigt sich das Hochgewächs in einer strahlenden hellgelben Farbe, die immer wieder durch das feine Perlenspiel brillante Reflexe hervorzaubert. So registriert die Nase einen vielschichtigen Duft nach Pfirsichen, Zitronenfrüchten, Brioche und nussigen Aromen, die durch eine feine Mineralität ergänzt werden. Im Mund und am Gaumen bilden diese Aromen eine Geschmackskomponente, die über einen lebendigen, kräftigen Charakter verfügt, mit der entsprechenden Balance ausgestattet ist, aber dennoch weich und cremig daherkommt.

Die angenehme Säure und die willkommene Mineralität bilden zusammen mit den Fruchtkomponenten ein großes Ganzes, das diesen Sekt so unverkennbar und einmalig macht und schon seit so vielen Jahrzehnten die Genießer begeistert.

Wir empfehlen zu diesem Sekt kleine Snacks vom "Seeteufel im Speckmantel" zu reichen.

Dieses Kessler- Hochgewächs Chardonnay Brut hat 12,5% vol /alc und sollte bei 6-8 Grad Celsius getrunken werden. 

Sehr empfehlenswert


Peter J. und Helga König



#Kessler_Cuvée_ Brut_Rosé- Kessler Klassik 

Wer glaubt, dass Rosé-Sekte eine Erfindung der letzten Jahre sind, weil gerade erst in Mode gekommen, sollte wissen, dass Kessler Rosé Brut bereits vor mehr als einem Jahrhundert die Genießer begeistert hat. Als Cremant Rosé wurde er bereits am Württembergischen Königshof als Tafelgetränk serviert. Dabei begeisterte er schon damals die Gesellschaft durch seinen leichten, fruchtigen Stil. Sein Brut- ausgebauter Geschmack sorgt für die nötige Frische, seine Spritzigkeit für die gute Laune der Verkoster. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass heute mehr denn je der Kessler- Rosé Brut sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

Im Glas präsentiert sich dieser Sekt mit einem kräftigen Lachsrosa. Dabei ist es faszinierend zu beobachten, wie verspielt die kleinen Perlen im Glas aufsteigen und das besondere Bukett freigeben. So werden spezielle Fruchtaromen mit der Nase wahrgenommen, die an Erdbeeren, Waldhimbeeren, Rhabarber und Heckenrosen erinnern.

Auf der Zunge und am Gaumen überzeugt dieser Sekt mit schmeichelnden Fruchttönen, die gut ausbalanciert mit einem trockenen Säurespiel ein rundherum angenehmes Sekterlebnis bieten. Bei so viel geschmacklicher Noblesse ist es nicht verwunderlich, dass der Kessler Rosé Brut zu jedem besonderen Anlass geeignet ist.

Wir empfehlen zu diesem Kessler Cuvée Brut Rosé "Kleine Kartoffelbliny mit Caperinocreme und Kaviar".

Dieser Sekt hat 11,5% vol/alc und sollte bei 6-8 Grad Celcius getrunken werden.

Sehr empfehlenswert
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Peter J. und Helga König



#Kessler_ Rosé_de_Pinot Brut Jahrgang 2011, aus der Kessler Kreation 

Mit der Linie Kessler Kreation hat das Haus Kessler ein besonderes Prestigeerlebnis geschaffen. Die Sekte, die hier angeboten werden, verfügen alle über einen unverwechselbaren Charakter. Damit zeigt die Traditionssektkellerei zu welchen phantastischen Geschmackserlebnissen im Sektbereich sie in der Lage ist. Auf der hundertprozentigen Basis von Pinottrauben wurde hier ein Rosésekt kreiert, der nahezu einzigartig anmutet. Hergestellt nach traditioneller Flaschengärung, von Hand gerüttelt und entheft in den historischen Reifekellern unter dem Kesslerhaus, ist ein Sekt aus der Pinot Noir Traube entstanden, der aufs Feinste alle komplexen Aromen im Duft und im Geschmack offenbart und zeigt, was feinstes, selektiertes Traubengut dieser Rebsorte hervorbringen kann.

Schon die Farbe im Glas begeistert mit einem Perlmutt- Rosé mit pfirsichfarbenen Reflexen. Auch hier regt das feine Perlenspiel zu einem großen Duft- und Geschmackserlebnis an. Neben dem sinnlichen Farbenspiel ist es der besondere olfaktorische Eindruck, der den neugierigen Verkoster beeindruckt. Anklänge an fruchtige Aromen von Preiselbeere, rote Johannisbeere und Wildhimbeere vereinen sich in der Nase mit würzigen Nuancen von Pfeffer, Wacholder, Zimt und Honig. Dazu gesellen sich außerdem noch mineralische und erdige Anklänge hinzu und alles zusammen bildet ein komplexes, vielschichtiges Geruchsbild. Im Mund und am Gaumen wird dieses Potpourri an ungewöhnlichen Geschmackskombinationen intensiv bestätigt. Dabei zeigt sich der Rosé sowohl cremig als auch würzig und bei einem langen Nachhall sorgt das entsprechende Mousseaux für ein erneutes Erleben dieses geschmacklich außerordentlich gelungenen Kessler Rosé de Pinot Brut.

Wir empfehlen zu diesem Rosé "Häppchen mit Entenbrust und karamelisierter Zwiebel"

Der Sekt hat 12,5% vol/alc und sollte bei 6-8 Grad getrunken werden.

Sehr empfehlenswert

Peter  J. und  Helga König



#Kessler #Blanc_de_Blancs Extra Brut- Jahrgang 2010, Kessler Kreation

Dieser Jahrgangssekt ist ein Cuvée aus 100% Chardonnay und Trento DOC Italien, Jahrgang 2010 und erfüllt die höchsten Ansprüche, die ein Sektliebhaber überhaupt an einen Sekt stellen kann. Extra-Brut begeistert er mit seinem trockenen Stil, dabei verfügt er gleichzeitig über eine ganz besondere Finesse und große Eleganz.

Der Blanc de Blancs hat viele Monate Zeit zum Reifen erhalten, um so ein außergewöhnliches Aushängeschild für die Traditionssektkellerei Kessler zu werden. Schon die Farbe des Sektes im Glas signalisiert Extravagantes, wenn helles Sonnengelb mit goldenen Reflexen durch ein breitgestreutes und feinperliges Mousseux die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Bei der darauf folgenden olfaktorischen Bestimmung werden sowohl mineralische als auch rauchig anmutende Aromen deutlich registriert.

Dabei handelt es sich um Anklänge, die an Muscheln, Feuerstein und eine Meeresprise erinnern. Des Weiteren gesellen sich noch eine Vielzahl von fruchtigen Aromen hinzu. Es überwiegen Anklänge von Melone, weißem Pfirsich, sowie florale Nuancen wie Linden- und Orangenblüten. Besonders beeindrucken die  leicht süßlichen Noten, die ebenfalls noch wahrnehmbar sind, dabei sich aber durchaus mit allen Aromen zu einem großartigen Dufterlebnis vereinen.

Diese Nuancen erinnern an Honig oder karamellisierte Mandeln. Im Mund und am Gaumen werden alle bereits mit der Nase registrierten Aromen zu einem großen geschmacklichen Gesamterlebnis, das samtig, charmant und überaus cremig daherkommt. Sowohl die fruchtsüßen Aromen als auch ihre mineralische und rauchig anmutende Ergänzung bilden zusammen mit dem dichten Mousseux ein geradezu betörendes Geschmackserlebnis, geprägt von einem komplett harmonischen Gesamtbild. Frucht betonte Vielfalt, ein besonders trockener Stil, eingebunden in die entsprechende Mineralik, bei einem filigranen Perlenspiel haben einen beachtlichen Körper mit einer sensiblen Struktur heranreifen lassen. Dies ist wahrhaft ein Sekterlebnis auf höchstem Niveau. Und damit der Genießer auch wirklich alle Feinheiten mit allen Sinnen verinnerlichen kann, verwöhnt ihn ein langer Nachhall und animiert zugleich zu einem weiteren köstlichen Schluck von diesem herrlichen Kessler Blanc de Blancs Extra Brut Jahrgang 2010.

Wir empfehlen dazu Hummerscheren im Kataifiteig.

Der Sekt hat 12,5 % vol/ alc und sollte bei 6-8 Grad Celsius getrunken werden.

Sehr empfehlenswert


http://www.kessler-sekt.de/website/


Peter J. und Helga König

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