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Rezension: Legendäre Weine Österreichs

In diesem reich bebilderten, informativen Buch werden legendäre Weine Österreichs vorgestellt. Präsentiert werden sie vom Weinpfarrer Hans Denk.

Die Texte zu den Weinen sind eine Gemeinschaftsarbeit Hans Denks, der Redakteurin Christina Fieber und der Gourmetkritikers Herbert Hacker. David Ruehm realisierte die schönen Fotos. Joachim Riedel und Wolfram Siebeck runden mit ihren Beiträgen das Bild über die österreichischen Weinlegenden und den Weinpfarrer ab.

Hans Denk ist Pfarrer in Albrechtsberg/Österreich und daneben einer der profundesten Weinexperten des Landes. Er ist einer der Menschen, die mit der Fähigkeit gesegnet sind, auch bei verdeckten Verkostungen, Sorte, Jahrgang, Produzent und Herkunftsgebiet eines Weines "rebstock-genau" zu herauszuschmecken. In Winzerkreisen, speziell in der Wachau, genießt Denk bereits seit vielen Jahren höchst Reputation. Sogar eine eigene Weinglas-Serie hat Denk entworfen. Sie wurden in der internationalen Weinwelt zu Kultobjekten.

Porträtiert werden in diesem Buch 35 Weinlegenden. Vorgestellt wird die Quintessenz feinster Weine aus drei Jahrzehnten österreichisches Weinanbaus. Es macht Freude die Weinbeschreibungen zu lesen, weil sie persönlich gehalten sind und zwar in einer Sprache, die einem guten Wein wirklich gerecht wird. Beispiel:"Faszinierend sind die herbstlich, melancholischen Töne, die ein Gegengewicht zu der tänzelnden Leichtigkeit schaffen" oder auch: "Es ist der erste Blaufränkische gewesen, der eine burgundische Stilistik hat, so fein und finessenreich mit mineralischen Noten".

Man erhält jeweils die Anschrift, auch die Telefon- und Mailadresse der einzelnen Weingüter, die diese Legenden kreiert haben, erfährt stets die Betriebsgröße des Weingutes und bekommt Infos hinsichtlich weiterer empfehlenswerter Weine der genannten Weingüter.

Weinliebhaber mit Sprachgefühl werden viel Freude mit diesem Weinbuch haben, das ich gerne empfehle.
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Rezension: 2011er Hex vom Dasenstein, Riesling Kabinett feinherb


 Marco Köninger, Kellermeister

Der Winzerkeller „Hex vom Dasenstein“ ist eine Institution im Anbaugebiet Baden/Ortenau.
Die Genossenschaft besteht bereits seit 1934 und hat sich stets aufs Neue mit  hervorragenden Weinen einen guten Namen  gemacht.
Hat man in der Vergangenheit die „Hex vom Dasenstein“ stets mit ausgezeichneten Spätburgunder Rotweinen in Verbindung gebracht, so werden ebenfalls auch  ausgesuchte Weißweine dort kreiert. Von daher  ist es naheliegend den aktuellen „Riesling Kabinett feinherb“ des Jahrgangs 2011 zu verkosten.
Wenn man die Riesling-Flasche in die Hand nimmt, fällt zunächst auf, dass das Erscheinungsbild gegenüber dem herkömmlichen Flaschenetikett sich verändert hat. Kam bei früheren Jahrgängen die Hex  daher geritten, so hat sie sich  jetzt  einen neuen Auftritt verschafft. Deutlich verjüngt und in eleganter Pose lädt sie nun auf sehr freundliche Weise ein, sich   mit dem Inhalt der Flasche zu beschäftigen.
Der feinherbe Riesling hat Anklänge von Pfirsich, Aprikose und Ananas  und zeichnet sich durch eine angenehme mineralische Frische aus. Dies sind die  besonderen Merkmale des neuen Jahrganges 2011.
Die ideale Trinktemperatur beträgt 6-8 Grad. Erst dann kann sich das gesamte Spektrum der  Geschmacksnuancen entfalten  und erst dann empfindet man den Nachhall eines  geschmacksintensiven Abgangs.  Hierbei zeigt sich die wirkliche Qualität dieses Rieslings, wenn man  nach einem gewissen zeitlichen Abstand neben  den Fruchtaromen auch noch  die leicht kräutrige Note nachschmecken kann.
Dieser Wein benötigt den passenden Begleiter. Wir meinen, dass eine gebackene Mandelforelle die optimale Begleiterin zu diesem  
frischen, feinherben Riesling darstellt. Alternativ würde auch ein Pfifferling-Omelett eine schöne Symbiose mit der weißen Hex eingehen.

Empfehlenswert.
Peter J.  u. Helga König

Hier der Link zur Winzergenossenschaft, wenn Sie Sie die Hex vom Dasenstein kennenlernen wollen:  http://www.dasenstein.de/

Rezension: 2009er "Hex vom Dasenstein -Spätburgunder trocken"


Marco Köninger, Kellermeister

Nachdem wir uns den schönen  jungen Riesling haben schmecken lassen, kommen wir jetzt zu  den allseits bekannten Rotweinen der Genossenschaft  „Hex vom Dasenstein“.
Dabei probieren wir den „Spätburgunder Alte Rebe Qualitätswein trocken“ aus dem Jahrgang 2009. Es handelt sich hierbei um die Rebsorte „Blauer Spätburgunder“ von Rebstöcken geerntet, die weit mehr als 20 Jahre diese  Spätburgundertraube hervorbringen.
Auch hier wieder der Auftritt der Hex in neuem Gewand. Eine elegante Erscheinung,  die auf den Betrachter anziehend wirkt.
Ist der Wein erst einmal in ein schönes Burgunderglas gegossen, fällt dem neugierigen Betrachter zuerst das dunkle Rubinrot ins Auge und der Kenner schließt aus der Dichte, dass es sich hierbei um einen vollmundigen Spätburgunder handelt, der einen  großen Körper mit viel Dichte und Wärme besitzt.
Bevor wir den Wein dem Gaumen zur Beurteilung überlassen, geben wir der Nase die Chance die Aromen zu erschnüffeln. Hier zeigen sich schon die ersten Anklänge  der Aromenfülle, die an Sauerkirsche, Holunder und Zwetschke, aber auch an Mandel und Zartbitterschokolade erinnern.
All dies wird  in der Gaumenfülle des Weines bestätigt.  Es handelt sich wirklich um einen gehaltvollen Rotwein, dessen Gerbstoffe spürbar, doch gut in die Textur eingebunden sind.
Der trockene Spätburgunder „Hex vom Dasenstein – Alte Rebe“ 2009 wurde vom Badischen Weinbauverband mit der „Goldenen Medaille“ ausgezeichnet.
Ein solch wunderbarer Rotwein muss auch mit einem  entsprechend wunderbaren Essen vermählt werden.  Wir denken dabei  an  ein „Hirschfilet mit Tannenwipfeljus, Brokkoliflan und Speckknödel“ (eine Kreation des Spitzenkochs Thomas Dreher)  oder wenn Sie es mehr bodenständig  mögen, einen „Rinderschmorbraten mit Rosenkohl und Spätzle“.
Möchten Sie jedoch  diesen sehr geschmackvollen Rotwein gleich  trinken, ohne viel Zeit in der Küche zu verlieren, dann organisieren Sie  sich vorher   eine Kombination von verschiedenen Käsesorten mit etwas Kürbiskernbrot.
Bitte achten Sie aber immer darauf,  dass dieser Tropfen stets die richtige Trinktemperatur von 15 - 17 Grad hat.
Empfehlenswert.  
Peter J.  und Helga König









Bitte klickén Sie auf den Link  dan könen Sie die Hex kennenlernen: http://www.dasenstein.de/

Rezension: Hex vom Dasenstein, Pinot Rosé Sekt trocken, klassische Flaschengärung

 Marco Königer, Kellermeister
Da die Festtage vor der Tür stehen und bald die funkelnden Kerzen am Hl. Abend Besinnlichkeit verbreiten werden, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, zu diesem festlichen Anlass das entsprechende Getränk zu reichen.

Auch hier hat der Winzerkeller „Hex vom Dasenstein“ Adäquates anzubieten. Der 2010er Pinot Rosé- Sekt trocken ist das geeignete Getränk für einen solchen familiären Festabend.

Basierend auf der Blauen Spätburgundertraube ist dieser Sekt mittels der klassischen Flaschengärung hergestellt worden. Dabei werden die Flaschen von Hand gerüttelt und der Kellermeister Marco Köninger hat ihnen die notwendige Zeit gegeben, um in aller Ruhe auf der Flasche reifen zu können. Der Sekt hat ein zartes Rosé in der Farbe angenommen, einen lebendigen Duft entwickelt und ein feinperliges Fruchtbukett ist im kühlen Kellergewölbe entstanden.

Die richtige Trinktemperatur von 8-10 Grad Celsius sorgt dafür, dass nach der gelungenen Bescherung, wenn die Kleinen mit ihren Präsenten befasst sind, sich die Erwachsenen mit diesem eleganten Pinot Rosé erfrischen können, um in gehobener Stimmung den weiteren Abend zu verbringen.

Empfehlenswert. Peter J. und Helga König








Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Winzerkeller "Hex vom Dasenstein": http://www.dasenstein.de/